Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| in da dar vuorten./ nu entlip minen sunden/ durch din selbes guote/ an dem wege der warheite./ nu gip mir geleite/ | |
| wart in gigebin,/ daz simir sulin insamint goti lebin./ //Der selbo, der dir wisi undi almechtig ist,/ samfti irvulter disin gibrist./ | |
| almechtig ist,/ samfti irvulter disin gibrist./ er gischuf zi der selbin heimi/ Adam uzzir demo leimin./ da was er arzit der | |
| der negili chimin,/ mid demo grasi daz vachsi,/ daz iz selbi wachsi,/ di sinni mit den vligintin,/ swimmintin undi cresintin,/ mit | |
| er allin sinin willin/ von ubilin werchin mugi gistillin,/ sin selbes werdin ungiwaltig,/ goti gihorsam undi ehaltig./ wil er dan also | |
| dugintin./ di sulin leitin vorchti undi zuvirsicht/ vuri di gotis selbis anisicht./ vorchti voni helli dinit in scalkis wis,/ gidingi des | |
| vorchtin machit er./ er inmag nimannin bivellin,/ wan mid sin selbis willin./ unsir erdi ist er nach schibinti,/ di gnadi gotis | |
| di gnadi gotis uf zihinti./ also muozzer goti dinon,/ imo selbin zi wizzi merit er unsir lon./ //Nach unsir vordirin valli/ | |
| ob wir di sundi luttirlichi weinin./ der dir lonit sin selbis gebi,/ der wil igilich sin gilit bringin, daz iz in ein | |
| wil igilich sin gilit bringin, daz iz in ein lebi./ //Got selbi lerti unsich chuschi undi dimuot,/ gidult undi wesin widir ubili | |
| mag iri virlisin den ewigin lib./ du seli sol iri selbir ratin,/ alliz guot der duw gibitin./ su sol irsterbin der | |
| er von demo chorni./ da sihit ein igilichir nach sin selbis wizintheit/ an demo gotis suni imo selbimo lib odir leit./ | |
| igilichir nach sin selbis wizintheit/ an demo gotis suni imo selbimo lib odir leit./ //Saligin di zi der zesiwin sint/ immir | |
| frumer man;/ manegen armen er beratet: ich hebe an mir selben an./ /Da bi schaffet er den besten fride übr elliu | |
| gap in senften lon/ mit maneger hande bluomen schin./ /Der selben bluomen brach ich vil,/ alda ichs uf der heide sach;/ | |
| gemüete/ und dar zuo mins herzen sin./ "frouwe, durch din selber güete/ nim min herze mit dir hin./ /Daz enpfa mit | |
| hin,/ mit zühten sult ir wesen fro!/ gewinnen wir den selben sin,/ so suln wir mit iu tuon also./ /Der winter | |
| ich mich enpfahen/ die vogel also suoze./ so wol dem selben gruoze!/ /Ich hort da wol tschantieren,/ die nachtegal toubieren./ alda | |
| lere./ /Nu íst dem videlaére $s sin seíte zerbróchen;/ daz sélbe geschíht im $s álle die wóchen./ /Heia, Tanhusaere,/ la dir | |
| mit eren bi den schoenen frouwen./ Ich wart fro der selben zit./ got ir iemer lone,/ daz si mich so wol | |
| die sant mir geste waren,/ und bin ich doch der selbe, der ich was vor zwenzic jaren!/ ich bin gast und | |
| nu weiz, ich hete lihte mere./ in kande do min selbes niht, des muoz ich dicke engelten,/ des lade ich die | |
| lande,/ daz ich den lip gefuore $s unz uf die selben stunt./ ob ich den liuten leide $s in snoedeme gewande,/ | |
| so wert ir vor der helle fri./ Kein edeler man selbander sol/ mit einem leffel sufen niht;/ daz zimet hübschen liuten | |
| daz war, daz zimet übel),/ daz si ezzen ungetwagen;/ den selben müezen erlamen die knübel!/ Etliche sint so vrazlich gar,/ si | |
| get./ Vil liute sint an hunger tot,/ und waz des selben noch geschiht./ von durste lident manege not,/ die doch von | |
| mæren umbe gê,/ sô sîner swære ie mêre sî./ der selben jehe der stüende ich bî,/ wan ein dinc, daz mir | |
| weiz ez wârez alse den tôt/ und erkennez bî der selben nôt:/ der edele senedære/ der minnet senediu mære./ von diu | |
| in sîner blüenden jugent/ mit jugentlîcher hêrren tugent/ wider sîn selbes sælden streit,/ daz geschuof sîn spilendiu kintheit,/ diu mit ir | |
| sîn ânam was Canêlengres./ genuoge jehent und wænent des,/ der selbe hêrre er wære/ ein Lohnoisære,/ künec über daz lant ze | |
| von eines Britûnes hant/ und solte dem sîn undertân:/ der selbe hiez li duc Morgân./ //Nu daz der hêrre Riwalîn/ wol | |
| niwan in sînen vesten,/ den sterkesten, [[unde]] den besten./ die selben besaz Riwalîn/ und gab ûz voller hant dar în/ bataljen | |
| sich gemâzen,/ dô woltens alle künegelîn/ und hêrren von in selben sîn:/ diz wart ir aller ungewin./ sus begunden si sich | |
| lande site,/ dâ bezzert er die sîne mite/ und würde selbe erkant dervan./ //Mit disen sinnen huob er an:/ er bevalch | |
| ime den hovesite./ er dâhte dicke wider sich:/ ‘binamen got selbe der hât mich/ ze diseme lantgesinde brâht!/ mîn sælde hât | |
| zEngelant/ in dem jâre zeinem mâle/ gevarn ze Curnewâle./ die selben brâhten mit in dar/ mange süeze vrouwîne schar/ und ander | |
| wan ist ez wâr, als ir mir saget,/ sô rihtet selbe über mich:/ swaz ir gebietet, daz tuon ich.’/ diu süeze | |
| rehte komen:/ si lag ouch ime ze herzen/ mit dem selben smerzen,/ den si von sînen schulden leit./ und wander aber | |
| niene mahte./ //Der gedanchafte Riwalîn/ der tet wol an im selben schîn,/ daz der minnende muot/ reht alse der vrîe vogel | |
| dar und aber dar,/ unz er ze jungeste gar/ sich selben vehtend übersiget/ und gelîmet an dem zwîge liget./ reht in | |
| übersiget/ und gelîmet an dem zwîge liget./ reht in der selben wîse tuot/ der unbetwungene muot:/ sô der in senede trahte | |
| geschiht/ die seneden Blanschefliure niht:/ diu was ouch mit dem selben schaden/ durch in als er durch si beladen./ diu gewaltærinne | |
| besten teil ir mâze./ sin was an ir gelâze/ ir selber noch der werlt niht mite/ nâch ir gewonlîchem site:/ swaz | |
| durch sînen willen nim,/ daz wizze got, deist allermeist/ mîn selbes herzen volleist./ ich sach dâ manegen man und in:/ waz | |
| und sînes lobes sô vil gesagen/ und ich mit ougen selbe sach/ die tugende, der man von im jach,/ und allez | |
| erblante mich,/ daz was daz zouber, dâ von ich/ mîn selber sus vergezzen hân./ ern hât mir leides niht getân,/ der | |
| und êre./ nun siht aber er niht mêre/ niwan sîn selbes willen an/ an disem sæligen man,/ an den er in | |
| und alse guot,/ als liebes muot ze liebe sol./ daz selbe wister an ir wol./ daz selbe enzunte ir beider sin./ | |
| ze liebe sol./ daz selbe wister an ir wol./ daz selbe enzunte ir beider sin./ dâ von begundens under in/ sich | |
| mînem lîbe erwenden kan,/ dân gezwîvelt niemer an./ ich sol selbe gân dar nider/ und in gesehen und iesâ wider./ ich | |
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