Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| si sus unde sô,/ biz si ze jungeste dô/ zir selber kam baz unde baz/ und ûfreht von ir selber saz./ | |
| zir selber kam baz unde baz/ und ûfreht von ir selber saz./ //Nu Blanscheflûr zir selber kam/ und aber ir vriundes | |
| baz/ und ûfreht von ir selber saz./ //Nu Blanscheflûr zir selber kam/ und aber ir vriundes war genam,/ si sach in | |
| hêrre/ sô der an mir dise ungeschiht/ und ouch sîn selbes laster siht,/ der heizet mich verderben/ und lesterlîche ersterben./ daz | |
| herzen vür:/ weder ich belîbe oder var./ hier under nemet selbe war:/ welt ir, daz ich hie bestê/ und sehe, wie | |
| geruochet aber ir/ heim unde hinnen varn mit mir,/ ich selbe und allez, daz ich hân,/ daz ist iu iemer undertân./ | |
| sehen,/ der ê nâch cristenlîchem site:/ dâ sæleget ir iuch selben mite./ und wizzet wærlîchen daz,/ iuwer dinc sol iemer deste | |
| dem getriuwen Foitenande./ der vuorte si ze Canoêl/ ûf daz selbe castêl,/ nâch dem sîn hêrre, als ich ez las,/ //Canêlengres | |
| ez las,/ //Canêlengres genennet was,/ //Canêl nâch Canoêle./ ûf dem selben castêle/ hæte er dô sîn selbes wîp,/ ein wîp, diu | |
| nâch Canoêle./ ûf dem selben castêle/ hæte er dô sîn selbes wîp,/ ein wîp, diu muot unde lîp/ mit wîplîcher stæte/ | |
| vor allem lône,/ deist aller triuwe ein crône./ mit der selben crône was/ gecrœnet dô, als ich ez las,/ der marschalc | |
| leben hât,/ sô sol er mit den lebenden leben,/ im selben trôst ze lebene geben./ als tet der marschalc Foitenant:/ wan | |
| dô bedâhter mitten in der nôt/ des landes schaden, sîn selbes tôt;/ wan ime diu wer niht tohte/ noch sich mit | |
| ein wîp kindes inne lît,/ und daz si nâch der selben zît/ jæhe unde jehende wære,/ daz si daz kint gebære,/ | |
| ir sunlîcher triuwe pflac/ unz an ir beider endetac./ daz selbe süeze kint truoc ir/ als süezelîche kindes gir,/ als ein | |
| an in/ und was des alsô stæte,/ als ob sin selbe ie hæte/ under ir brüsten getragen./ als wir daz mære | |
| hêrren zugen,/ als wir her nâch erkennen mugen/ an disem selben mære,/ wie veterlîche swære/ und wie vil manege arbeit/ der | |
| kirchen solte gân,/ von dem ich her gesaget hân,/ si selbe in an ir arm nam/ und truogin suoze, als ir | |
| gelende dâ genam/ und ûz gestiez ze Canoêl/ vür daz selbe castêl,/ dâ der marschalc ze stæte/ sîn wesen ûfe hæte/ | |
| gebuten ir ruoderæren,/ daz si bereite wæren,/ und zugen si selbe ir anker în,/ als ez der rede niht solte sîn./ | |
| michel ungemach,/ daz er an Tristande sach;/ wê umbe sîn selbes nôt,/ durch daz er vorhte den tôt,/ wan er niht | |
| nie./ nu bin ich âne liute hie/ und enkan ouch selbe niht gevarn./ got hêrre, dû solt mich bewarn/ und mîn | |
| clagenôt,/ und wærer vor ir ougen tôt,/ daz in diu selbe swære/ niht nâher gangen wære./ sus giengen si dô beide/ | |
| nôt/ von sturmwetere ûf dem sê,/ daz salle samet in selben mê/ enmohten niht ze staten gestân,/ wan dazs et ir | |
| liezen gân,/ dar ez die wilden winde triben,/ und si selbe âne trôst beliben/ umbe ir lîp und umbe ir leben:/ | |
| gesniten danne die./ dar zuo seit uns daz mære,/ der selbe pfelle er wære/ ingrüener danne ein meiesch gras,/ und dâ | |
| gevilde./ ern hæte weder wec noch pfat,/ wan alse er selbe getrat./ mit sînen vüezen wegeter,/ mit sînen handen stegeter:/ er | |
| guoter mâze/ breit unde geriten hin unde her./ //An dem selben wege saz er/ durch ruowe weinende nider./ nu truogin ie | |
| alsô diu wâren gotes kint/ und wallære dicke sint./ die selben wallenden man/ die truogen unde hæten an/ lînkappen unde solhe | |
| unde ir beingewant/ daz stuont wol nâch ir rehte./ die selben gotes knehte/ die truogen an ir schenkelen/ lînhosen, die ob | |
| //Tristan dâ mite und ers ersach,/ vorhtlîche er wider sich selben sprach:/ ‘genædeclîcher trehtîn,/ welch rât gewirdet aber nu mîn?/ jene | |
| an gewande,/ zehant erkander wol ir leben/ und begunde im selben herze geben:/ sîn gemüete wart ein lützel vrô./ ûz vollem | |
| jagen ûf disem walde alhie./ dô entreit ich, ine weiz selbe wie,/ den jegeren unde den hunden./ die die waltstîge kunden,/ | |
| den jungen gast/ vil guotlîche lachend an,/ wan er was selbe ein höfscher man/ und erkante al die vuoge wol,/ die | |
| her, bistû ze cranc derzuo,/ trût geselle, liebez kint,/ ich selbe und die hie mit mir sint,/ wir helfen dirn mit | |
| man den hunden danne gît;/ als hât diu jegerîe/ den selben namen curîe/ von cuire vunden unde genomen./ von cuire sôst | |
| prîsant/ ze hove nâch hovelîchem site:/ dâ hovet ir iuch selben mite./ sô wizzet ouch ir selbe wol,/ wie man den | |
| dâ hovet ir iuch selben mite./ sô wizzet ouch ir selbe wol,/ wie man den hirz prîsanten sol:/ prîsantet in ze | |
| al,/ waz des geschelles wære./ ouch was der lobebære/ //Marke selbe komen dar/ nemen dirre mære war/ und mit im manic | |
| ez schône/ under armen vür die crône./ ouch kunde er selbe schône gân./ dar zuo was ime der lîp getân,/ als | |
| den dingen ez geschach:/ innerthalp den ahte tagen/ reit Marke selbe mit im jagen/ und hovegesindes vil dâ mite/ schouwen sînen | |
| dûn kanst dich hier an niht bewarn./ die jegere müezen selbe varn/ und sich verrihten under in.’/ hie mite kêrten die | |
| der âbentzîte;/ dô erliefen in die hunde./ und an der selben stunde/ kam Marke und sîn Tristan/ und mit in zwein | |
| ein meister sîner liste,/ der beste den man wiste;/ der selbe der was ein Gâlois./ nu kam Tristan der Parmenois/ und | |
| sô höfsche lêre/ und alsô guote liste,/ dier an im selben wiste,/ alsô verhelen kunde./ //Nu Tristan der begunde/ einen leich | |
| britûnischer wîse,/ daz maneger dâ stuont unde saz,/ der sîn selbes namen vergaz:/ dâ begunden herze und ôren/ tumben unde tôren/ | |
| mit dem guote sande/ sîne liute wider ze lande./ sich selben liez er in der nôt,/ wan er gie beteln umbe | |
| man,/ die sîn junchêrre Tristan/ ûf der waltstrâze vant./ die selben vrâget er zehant;/ die seiten ime ouch mære,/ wenne und | |
| stânt dem koufman/ wol unde lobelîchen an./ ouch ist er selbe hêrlîch./ wer weiz, ern sî vil tugende rîch:/ er gebâret | |
| höfschen dienen sol./ ‘Tristan’ sprach er ‘gâ balde dar,/ nim selbe dînes vater war!’/ deiswâr ich weiz wol, daz geschach:/ elliu | |
Ergebnis-Seite: << 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 >> |