Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| rost unt ane mailen,/ sam diu heiligen chindelin/ di durch selben minen trechtin/ Herodes hiez erslahen./ den chor sculen si mit | |
| bliche waren fraislich./ ain geuelle hiwer umbe sich/ daz er selbe chume uz gebrach./ Peringer daz ersach,/ sin herce im spilte:/ | |
| sin liut/ also groz wunder tůt./ inoch hat er den selben sit:/ swer im mit truwen ist mit,/ wil er zu | |
| flins stal herten./ si hiwen sich mit den swerten,/ daz si selben wolten wane/ daz daz himilfûr ware/ chomen uber alle di | |
| haiden dóz,/ daz niemen den andere(n) machte gehoren:/ si uerscuben selbe ir oren./ di hirnribe sich im entrante/ dem chunen wigante./ | |
| gezimet nicht dem riche./ du gebarest ungezogenliche./ waz hastu dir selben gewizzen?/ Roͮlanten hat lichte ain prem gepizzen/ da er slief | |
| uore haben.’/ Do sprach der biscof Turpin:/ ‘nu lone dir selbe min trechtin./ du sterchest uns wol in der gotes ê,/ | |
| uacht des kaiseres chunne,/ der mare helt Roͮlant:/ er slůc selbe mit siner hant/ den herren Falbinen/ unt sinen pruder Ebelinen;/ | |
| tác;/ er sante sinen slác/ uber sine uiante./ mit dem selben gewalte/ wolt er Karl dem herren/ sine froude gemeren./ Der | |
| wazzeres stram./ da negenas nie dehain bárn:/ si ertrancten sich selbe./ do riefen des kaiseres helde:/ ‘ir habet Roͮlanten unhailes gesehen,/ | |
| sine marche brante,/ do enbot er mir daz,/ also ich selbe an sinem briue las,/ sine burge waren im an gewunnen,/ | |
| newolten mích nicht rechen./ sie gehizzen mír sige:/ nu wartet selbe wie ich lige/ nach uerlornem minem arme!/ sie newolten <sich> | |
| niemen,/ erne spulget nit ze flihen./ ia uindet er ín selben/ an dem aller nehisten uelde./ alle die chůninge die in | |
| so wol negan./ Karles site sint so getan:/ er sůchet selbe den tot/ e er durch dicheinir slachte not/ ain fuz | |
| anderen wil ich gedagen:/ ich geriche sini(n) arm/ an sin selbes libe:/ di christen ich uertribe,/ Karl der ne richsenet nicht | |
| bestatige wisliche/ dizze chunincriche/ gezimt grozer ere./ nu gib iz selbe ainem herre(n),/ der disem riche gezem,/ der milticlichen gebe/ unt | |
| er ligen ainen/ enzwischen marmel stainen/ sinen neuen Roͮlanten./ mit sines selbes hanten/ hůber in uon der erde./ ich wane iemir mere | |
| ertrichen,/ noch newirt niemir mere.’/ fursten die herren/ rouften sich selben harte./ bi hare unt bi barte/ liden si groz ungemach./ | |
| gedingent huíte uil ůbele;/ derne chůmet niemir nehainer widere:/ got selbe slehet si der nidere,/ den si nicht wellent erkennen./ daz | |
| er si$/ manete:/ ‘nu ir gotes helde,/ got uorderot uch selbe,/ er ladet uch in sine riche./ gehabet uch frůmecliche:/ swer | |
| mir sín/ di minen willen hant getan:/ di fůre ich selbe an den stam/ da si ímír mit frouden sint./ di | |
| gelanc uil ůbele:/ zu der helle ern sande/ mit sin selbes hande./ der kaiser uorderote Winemannen,/ Rapoto hiz der ander;/ er | |
| sprach: ‘richtu den neuen dinen:/ nim du drizec tusent man,/ selbe fure du dinen uan;/ daz uergiltet dir got./ gedencke an | |
| chemphen,/ uon den getriwen Armenien geborn./ di Baigere han ich selbe erchoren/ ze$/ uorderlicher chnechthaite:/ zwaincec tusent er laite./ mit ir | |
| tusent man,/ uichtu hiute nach dem rechten,/ unt gefriste dich selbe <min> trechtin./ uon Sutria Herman/ der scar wol geleiten chan./ | |
| uolgen dem uan./ Richart der alte,/ got hat dich im selbe behalten,/ er uorderot dich an den strit:/ geopherostu im den | |
| fůre di Flamínge,/ Iocerans di Friesen./ di Karlinge wil ich selbe mir erkiesen;/ Lotringe helde/ di uechtent ze miner zesewin,/ Burgunder | |
| also di warhait unter uns si!’/ Der kaiser erwelte im selbe/ zehenzec tusent helde,/ di sin in allen citen hůten:/ di | |
| chůne ze rossen;/ di achteden uon Clamerse,/ di han ich selbe erkunnet ê/ mit ir gůten isern roͮchen;/ di zehenten uon | |
| chůnc Paligan:/ ‘inoch wil ich han/ zehen scar wol geraite:/ selbe wil ich arbaite/ daz ich gereche Marsilien:/ der kaiser geliget | |
| wůften mit sere./ Naimes genaic sime herren;/ er sprach: ‘got selbe muze dir lonen!/ uil nach was ich dem tode.’/ Do | |
| ich wil an di gote gedingen,/ ist daz ich in selbe ersihe,/ daz er unter minem swerte gelige,/ ^+oder flucht erdwingen:/ | |
| chom di scone Alda:/ wol enphi si da/ der kaiser selbe/ unt alle sine helde./ si sprach: ‘Karl, gesegenter kaiser,/ uoget | |
| bi sculn wir merke:/ Dauid was uil lutzeler gescaft;/ got selbe gap ime di craft/ daz er Golie daz houbit abe | |
| unt fur den chůnc Saule(n) trůc./ got hat inoch di selben gewonhait:/ ez wirdet dir huite uil lait/ daz du wider | |
| er nam uon Tirriche/ drizec gisel dem riche/ in dem selben gedinge./ des froͮten sich di Karlinge./ Binabel was ain starc | |
| di sentphlichte,/ daz riche scolte werden gerainet;/ si heten sich selben uertailet,/ alle di der untriwen geselle waren/ unt sich fur | |
| aller best dar zoͮ./ helit nu salt tůz durc dinis selbes frumicheit doͮn./ Alsus redet do liupolt./ Deme kuninge růther was | |
| lant./ Des gibich ime in sine gewalt./ vnz in$/ des seluen dunket uil./ we gerne ich daz don wil./ un̄ helfe | |
| daz don wil./ un̄ helfe ime daz beherten./ mit mines silbes suverte./ Do voren die boten here./ uffe den se uerre./ | |
| vil sere./ vn̄ batent ovh ir herren./ Daz er sie silbe geseche./ obse lebende weren./ Rother vf eime steine saz./ we | |
| Nu ge but dir an de gewalt min./ Du salt hie silue wirt sin./ wandiz mir zo danke is./ Daz du minis | |
| sie nu min gemote./ So heizen sie in geben daz selve wiph./ Dar umbe du manegen man daz liph./ Hast benumen | |
| Vor constantine sie giengen./ Harde gezoginliche./ Mit eren herren thiederiche./ Silve trogen sie die suert./ Vnder in ne hette nigen werc./ | |
| porten vf getan./ Sie liezen sie vz unde in gan./ Selve her iz in wol gebot./ Her bottin vlizeliche ir not/ | |
| die kuningin./ Irwerbe vmbe den vater min./ Daz wer den selven herren./ Gesien mit vnsen eren./ Ich ne wezei introwen sprach | |
| giengin sine nam./ Vnde woldin aspriane slan./ Der herzogo friderich./ Selue waphinter sich./ Vnde rief sinen sellen./ Do hof sich ein | |
| hin zo ir gan./ Dar wil die magit zvare./ Dich selve wole infan./ Nicht wene durch din ere./ Aller truwin herre./ | |
| an./ Vnde nam dene silverinen schon/ Der ginc an den selven voz./ Owi sprach die kuningin./ Wie wer nu gehonit sin./ | |
| Daz her dir den anderin schon gebe./ Vnde mich gesen selve wille./ och her in sime kunne./ ie goter slacte ge uinne./ | |
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