Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| nu lâ dirz durch uns bêde leit./ //Du hâst dir selben an gesigt,/ ob dîn herze triwen phligt."/ ___dô disiu rede | |
| ergebn?/ diu muoz doch sînre genâden lebn./ ir sagt iuch selben sigelôs./ diu minne ir reht an iu verlôs:/ getruoget ir | |
| Artûses ringe,/ ê daz man dâ gesinge./ der künec Artûs selbe stuont,/ dâ die pfaffenz ambet tuont./ dô der benditz wart | |
| scheidet disen strît."/ ___Artûs ûz wîsem munde/ sprach an der selben stunde/ "ôwê, liebiu niftel mîn,/ daz dîn jugent sô hôher | |
| geschriben vant/ von dem der minnen kunde,/ waz ûz sîn selbes munde/ Gramoflanz der stæte sprach./ Artûs an dem brieve sach,/ | |
| diu dâ sî getân/ zwischen im unt Gâwân,/ durch iwer selbes êre./ hêrre, er bitet iuch mêre,/ daz kein ander man | |
| des enbinden./ mîme neven geschach nie grœzer leit,/ daz er selbe dâ niht streit./ der mit iwerm hêrren vaht,/ dem was | |
| sprach Artûs. "die wîl hân ich genomn/ vride für den selben zorn/ von der herzoginne wol_geborn./ ich wil im guot geleite | |
| unt daz sîn marschalc næme/ stat diu her gezæme./ "mir selben prüevet hôhiu dinc,/ ieslîchem fürsten sunderrinc."/ des wart durch hôhe | |
| ob allem strîte ein vogt/ //Uf sînr unverzagten reise./ der selbe kurteise/ was ein heidenischer man,/ der toufes künde nie gewan./ | |
| dem helme ein ecidemôn:/ swelhe würm sint eiterhaft,/ von des selben tierlînes kraft/ hânt si lebens decheine vrist,/ swenn ez von | |
| in des betwanc,/ daz er nâch werder minne ranc./ ___der selbe werlîche knabe/ het in einer wilden habe/ zem fôreht gankert | |
| dirre eine man/ durch paneken in daz fôreht./ sît si selbe nâmen in daz reht,/ die künge ich lâze rîten,/ al_ein | |
| Parzivâl reit niht eine:/ dâ was mit im gemeine/ er selbe und ouch sîn hôher muot,/ der sô manlîch wer dâ | |
| houbet schier/ von helme unt von hersenier/ enblôzte an der selben stunt./ Parzivâl vant hôhen funt,/ unt den liebsten den er | |
| si minne an im verlôs./ ich sæh doch gern den selben man:/ mir ist ze wizzen getân/ daz nie bezzer rîter | |
| daz ruochten si mich wizzen lân,/ den kündec was der selbe man,/ den ir sô gerne sæhet./ ich wæne ir prîses | |
| unt des kinden,/ wil er die wârheit vinden./ mit dir selben hâstu hie gestritn./ gein mir selbn ich kom ûf strît | |
| wârheit vinden./ mit dir selben hâstu hie gestritn./ gein mir selbn ich kom ûf strît geritn,/ mich selben het ich gern | |
| gestritn./ gein mir selbn ich kom ûf strît geritn,/ mich selben het ich gern erslagn:/ done kundestu des niht verzagn,/ dune | |
| erslagn:/ done kundestu des niht verzagn,/ dune wertest mir mîn selbes lîp./ Jupiter, diz wunder schrîp:/ dîn kraft tet uns helfe | |
| ___do der heiden hôrte nennen wîp/ (diu wâren et sîn selbes lîp),/ er sprach "dar füere mich mit dir./ dar zuo | |
| was ouch mær von in vernomn./ //Dô was bî dem selben tage/ über al daz her gemeiniu klage,/ daz Parzivâl der | |
| mit freude siten./ von Schastel_marveile geriten/ kom ein man zer selben zît:/ der seite alsus, ez wære ein strît/ ûfem warthûs | |
| gevar./ diu herzogîn liez Cundrîê/ unt Sangîven küssen ê:/ si selbe unt Arnîve in dô/ kusten. Feirefîz was vrô,/ daz er | |
| warthûs./ dô sprach mîn œheim Artûs,/ der dâ strite des selben mâls,/ daz wærstu, neve von Kingrivâls./ du hâst diu wâren | |
| Gramoflanz/ dennoch in Artûses pflege:/ dâ reit och ûf dem selben wege/ Itonjê sîn âmîe,/ diu süeze valsches vrîe./ ___do rebeizte | |
| Ginovêr liez Itonjê/ ir neven den heiden küssen ê:/ si selbe dô dar nâher gienc,/ Feirefîzen si mit kusse enpfienc./ Artûs | |
| mich geprîset wider dich/ und gein andern liuten hât./ sîn selbes zuht gap im den rât/ mêr dan ichz gedienet hân:/ | |
| da er den lîp niht kunde sparen,/ er sol dirz selbe machen kunt./ er suochet einen hôhen funt,/ nâch dem grâle | |
| sô manege hôhe werdekeit./ des dancter im sêre:/ er hetes selbe och êre./ ___innen des hiez tragen Gâwân,/ als ez unwizzende | |
| ist geslaht,/ sine bræhte ie den tac dernâch./ al daz selbe ouch dâ geschach:/ er schein in süeze lûter clâr./ dâ | |
| manc turteltiubelîn/ nâch dem insigel des grâles./ si wart des selben mâles/ beschouwet vil durch wunders ger./ nu lât si heistieren | |
| daz wart beschouwet dô genuoc./ si fuorte och noch den selben lîp,/ den sô manc man unde wîp/ sach zuo dem | |
| unde sprach/ des man für hôhiu mære jach./ //An der selben stunde/ ir rede si sus begunde./ "ôwol dich, Gahmuretes suon!/ | |
| sprach/ "frouwe, rîtt an iwer gemach,/ lât iwer pflegn, lêrt selbe wie."/ si sprach "ist Arnîve hie,/ swelch gemach mir diu | |
| was im al bereit/ gein Munsalvæsch ze rîten./ an den selben zîten/ si stuonden ûf übr al den rinc./ Feirefîz warp | |
| wie lange sol diz an mir wern?/ welt ir iu selben rehtes gern,/ sô müezt ir gelten mich vor gote./ ich | |
| geleite si wol sâhen/ daz in freude solte nâhen./ der selben rotte meister sprach,/ dô er vil turteltûben sach/ glesten ab | |
| grôz."/ ___Feirefîz Anschevîn/ mant Parzivâln den bruoder sîn/ an der selben zîte,/ und gâhte geime strîte./ Cundrîe in mit dem zoume | |
| dâ templeise was,/ die rebeizten nider ûfez gras./ an den selben stunden/ manc helm wart ab gebunden./ Parzivâln enpfiengen si ze | |
| dan hiez gên,/ unt der Lazarum bat ûf stên,/ der selbe half daz Anfortas/ wart gesunt unt wol genas./ swaz der | |
| hie./ swer sîns lônes iht wil tragn,/ der muoz den selben widersagn./ êweclîch sint si verlorn:/ die vlust si selbe hânt | |
| den selben widersagn./ êweclîch sint si verlorn:/ die vlust si selbe hânt erkorn./ mich müet et iwer arbeit:/ ez was ie | |
| landes fürsten lâgen dâ./ Parzivâl der vrâgte wâ/ diu küngîn selbe læge,/ ob si sunderringes pflæge./ man zeigte im aldâ si | |
| gemach/ swaz er dâ rîter halden sach./ er fuort in selben mit der hant,/ da er der küngîn kamern vant,/ ein | |
| ie bluot unde snê/ geselleschaft an witzen ê/ (ûf der selben owe erz ligen vant),/ für solhen kumber gap nu pfant/ | |
| er dâ bekant/ "Wâls unde Norgâls,/ Kanvoleiz unt Kyngrivâls/ der selbe sol mit rehte hân,/ Anschouwe und Bêalzenân./ kom er imer | |
| wart der grâl durch helfe ger/ für getragen an der selben zît:/ Parzivâl si liez in sorgen sît./ mit freude er | |
| ein magt./ sich liez der grâl, ist mir gesagt,/ die selben tragen eine,/ und anders enkeine./ ir herzen was vil kiusche | |
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