Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dan den grâl./ urloup gab in Parzivâl./ //___Wie diu wirtîn selbe dan gegienc,/ unt wie manz dâ nâch an gevienc,/ daz | |
| den tempel für den grâl./ er gebôt ouch an dem selben mâl/ den wîsen templeisen dar./ sarjande, rîter, grôziu schar/ dâ | |
| den anger breit./ //___Liute ein teil si funden./ an den selben stunden/ Feirefîz frâgete mære,/ war daz her komen wære./ ieslîcher | |
| Artûs was gein Schamilôt./ der von Trîbalibôt/ kunde an den selben zîten/ gein sîme her wol rîten./ daz lag al trûrec | |
| ir lêhen, die daz solten hân./ guot rihtær wart der selbe man:/ er tet ouch dicke rîterschaft,/ daz er den prîs | |
| unde stach/ und ir dar an nicht schonte!/ got alda selbest lonte/ ein teil dem kunige Herode,/ wand im ouch zu | |
| in den munt./ nach dem bizzen sanzustunt,/ den Judas alda selbes nam,/ der tuvel ouch in in quam,/ der im den | |
| und schinten in alsam ein vie./ sin as man alda selbest lie./ di hut liez man gerwen/ und mit gemelde verwen./ | |
| di vs gesprossin ris sint volkumen. Di machstu pfroppin vf den selbin boum vnde machin manchir leyge $t vrucht des boumis, glich als | |
| tif, als is bequemelich ist. Bis der ast czu ym selbin kvme, so brengit der ast frucht in dem selbin iare. | |
| ym selbin kvme, so brengit der ast frucht in dem selbin iare. Doch saltu di blumen abe nemen, das der nvge | |
| des boumis, vnde slo eynen kil von deme holcze des selbin birboumis odir von eyme andirn. So wirdirn dir birn des | |
| Vnd wisse, das ich han geseen den birboum, den der selbe meystir hatte gemacht. Vnd do ich yn vrogetet, ab man | |
| tweris mit eyme nebigere. Der boum kvmt widir czu ym selbin vnde wirt vrisch. //Hi seczt her von erczdie des vsgangis. | |
| das di suze werdin. Vf das spricht Aristotiles in dem selbin buche, das vor genant ist: Man sal den boum vmme grabin vnd | |
| glich, das ouch andir suwir boume werdin suze in der selbin wis begat. Ouch merke, das ich han geseen von eyme | |
| begat. Ouch merke, das ich han geseen von eyme di selbe erczdie: Mache eyn hol in eyn boum mit eyme nebigere. | |
| wassir gemengit, vnd vorkilte das loch mit eyme nagil des selbin holczis. Di vrucht wart suze. //Hi seczt her eyne behendikeit. | |
| sal syn von wyn hevin, das ist syn beste mistunge. Das selbe ist ouch gut widir den rifin. Andir sprechin, das man | |
| boum heyst Persica in latyne, vnd di vrucht heyst also selbis. Nym den pfirsk kerne $t mit der schalin vnd secze yn | |
| andirn boumen, di vortiligit $p gemengit mit boumole odir des selbin olis hevin. Das selbe hilft, das du besmerist den boum | |
| $p gemengit mit boumole odir des selbin olis hevin. Das selbe hilft, das du besmerist den boum mit der salbe, di | |
| gegrabin: So wechst si noch der formen gesteltnisse. $t Das selbe ist czu tun mit den kurbissin, kichirn. Vmme das dunkit | |
| mit den kurbissin, kichirn. Vmme das dunkit mich, das das selbe moge sin an den quittin, welchirhande forme du wollis, vnde | |
| ob mans vorsuchte, an manchirleyge vrucht man vunde / das selbe. //Hy seczt her von der nature der kirsboumen. Der kirsboum | |
| das wassir her vs vlize, das di vulheit brengit. Das selbe noch mynem wone ist nucze czu allin boumen vnd ist | |
| eyme iare, wen dy narwe geheylit ist, so nym das selbe rys, das do noch nicht getragin hot keyne vrucht, pfroppe | |
| von eyme bischoue in Brabant. Ouch sayte her mir das selbe, das her pflak vndir wilen den smak betrigin der lute, di | |
| begossin in manchirhande saf odir in vuchtikeit manchirleyge smackis. Also selbis vornym allirhande wol richindin dingin. Wen ab du mischt den | |
| legis di kerne, den smak beheldit di frucht. Wiltu di selbin genantin frucht, das si habin menschlich gesteltnisse odir eynis andir | |
| man pflit, vnd lege si in vucht ertriche widir. Das selbe ist ouch gesprochin von den kirsboumen. //Wiltu das eyn wyn reme | |
| so saltu si io begisin, bis das loub vs dringe. Das selbe machstu tun mit czwen risirn czweyger birboume. //Hi seczt her | |
| drygir vynger rum, vnd gus dar yn dryakirs in di selbe wurczil des stockis, der do stet. Jr nucz ist, wen | |
| eczliche frucht snel rife machin, so nym den stel der selbin vrucht vnd welkirn mit den vyngirn. So dorret der stel, | |
| si vortorbin odir sich welle vorkeren vnd wy man yn selbe widir irquicke, vnd wy man sulle den wyn haldin, das | |
| di birne, so ist der wyn ytil vnde pur. Das selbe tut eyn durre hoyschrecke dor yn gelegit. Sumeliche sprechin, das | |
| den most. Das beheldit nicht alleyne den wyn bi ym selbin, sundir der wyn, der do iczunt vortorbin ist, den macht | |
| byvus samen vnde penthafilon, das crut, das heyst vunifbletir. Das selbe crut czu milfit in den most gelegit, wen her begynnet | |
| andir gepicht vas: so kvmt der wyn widir czu ym selbir. Svmeliche, wen der wyn lyt vf den hevin, so bewirkin | |
| czu grunde. So kvmt her widir. Wiltu abir, das der selbe wyn werde bessir, her habe hevin odir nicht, nym hevin | |
| sy wol in dem wyne, do du si ingust. Der selbe wyn von den gutin hevin wirt bessir. //Vorbas me eyn | |
| das is schumet. Den schumen werfin si den wek. Das selbe tun si ouch mit vil aschin. Das tun si ouch | |
| wyn gar seygir ist vortorbin, das ich, Gotfrid, han vorsucht selbe czu Banonie an dem wyne, der do was wurdin bleychir | |
| wyn des vassis wart widir clar vnd quam czu ym selbir. | |
| ein wenig biben,/ Den tunkel varwe ist an geschriben,/ Die selben stellent irn gedank/ Uf kleine keusch und grozzen drank. / | |
| Wem der munt unden hangt her ab,/ Nachtredigen man den selben hab./ Mezzig zene und da bie wiͤz,/ Gefuget wol, hant | |
| gebogen,/ Der munt wil sin gar umbetrogen./ Und sint die selben hende klein,/ Da hant die smeichelwort gemein./ Wem die feust | |
| Do ſprach ſant Franciſcus: ‘Ich weiʒ wol, hiet got den ſelben ſvndarn als groʒ genad gegeben als mir, ſi waren vil | |
| groʒʒen mulſtæinen. Der menſch meht in alſ groʒʒer hute ſin ſelbeſ ſin, daʒ er vier oder ʒehen tag an tæglich ſvnde | |
| wol hoch chome in dem himelrich wan daʒ er im ſelben ʒe libe iſt vnd da von ſo git er im | |
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