Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mühlh 143, 23 einir giſamitin hant, bie urme lebindin liebi^. biſceidi vur uri ſeili^. edir wollin ſu iz urin armin vrundin biſceidi, daz mugin
NibB 388,3 swester, $s daz scœne magedîn./ diu ist mir sam mîn sêle $s und sô mîn selbes lîp./ ich wil daz gerne
NibB 1052,3 hête, $s dô huop sich grôz gedranc./ durch willen sîner sêle $s waz opfers man dô truoc!/ er hete bî den
NibB 1053,4 iht guotes günnen $s und mir wesen holt./ durch Sîfrides sêle $s sol man teilen sîn golt.«/ Dehein kint was dâ
NibB 1060,4 selbes kameren. $s dô er niht solde leben,/ umb sîne sêle $s wart manic tûsent marc gegeben./ Urbor ûf der erden
NibB 1063,3 drîzec tûsent marken $s oder dannoch baz/ wart durch sîne sêle $s den armen dâ gegeben./ dô was gelegen ringe $s
NibB 1103,3 zît dar gie./ si bat got den guoten $s sîner sêle pflegen./ vil dicke wart beweinet $s mit grôzen triuwen der
NibB 1281,3 ir opfergoldes $s noch wol tûsent marc./ si teiltez sîner sêle, $s ir vil lieben man./ daz dûhte Rüedegêren $s mit
NibB 2150,3 wâgte $s êre unde ouch den lîp:/ daz ich die sêle vliese, $s des enhân ich niht gesworn./ zuo dirre hôhgezîte
NibB 2166,1 selbe wol genesen.«/ Nu liez er an die wâge $s sêle unde lîp./ dô begonde weinen $s daz Etzelen wîp./ er
Ottok 2889 got hân,/ und kund in hiute in den ban,/ beide sêle unde lîp./ ich entsag im ouch sîn wîp,/ daz si
Ottok 8607 kunic von Bêheim sagte/ dise geschiht niwe,/ er swuor bî sêl und triwe,/ ez wurd von im gerochen./ diu hervart, diu_ê
Ottok 9200 die kunigin Margret,/ die man im enpholhen het/ ûf sîn sêl und ûf sîn triwe,/ und immer sô ein bâbst wart
OvBaierl 7, 5 Dat herte gybbet allen leden naturlyche hytze vnde myt der sele dat leben. De leuere gybbet allen leden de fuchtenekeyt to
Parz 1,2 //Ist zwîvel herzen nâchgebûr,/ daz muoz der sêle werden sûr./ gesmæhet unde gezieret/ ist, swâ sich parrieret/ unverzaget
Parz 107,13 lôste,/ liez man stôzen im ze trôste,/ ze scherm der sêle, überz grap./ der bâruc die koste gap:/ ez was ein
Parz 113,24 triwe an uns begienc./ swes lîp sîn zürnen ringet,/ des sêle unsamfte dinget,/ swie kiuscher sî und wære./ des weiz ich
Parz 116,18 ze nihte guot./ swer die durch triwe lîdet,/ hellefiwer die sêle mîdet./ die dolte ein wîp durch triuwe:/ des wart ir
Parz 291,30 ir den lîp der gir verwent,/ dar umbe sich diu sêle sent./ //___Frou minne, sît ir habt gewalt,/ daz ir die
Parz 319,10 wan scham gît prîs ze lône/ und ist doch der sêle krône./ scham ist ob siten ein güebet uop./ Cunnewâr daz
Parz 378,22 von den burgærn gestriten!/ ___Gâwân und der schahteliur,/ durch der sêle âventiur/ und durch ir sælden urhap/ ein pfaffe in eine
Parz 404,16 riuwen/ hânt se alle ir sælekeit verlorn:/ des muoz ir sêle lîden zorn./ ___ûf den hof dort für den palas reit/
Parz 462,17 helfe grôz,/ den der stæten helfe nie verdrôz/ für der sêle senken./ sît getriwe ân allez wenken,/ sît got selbe ein
Parz 467,4 muoz,/ wem lât den menschlîchiu zuht?/ war hât diu arme sêle fluht?/ welt ir nu gote füegen leit,/ der ze bêden
Parz 472,2 aber Parzivâl/ //___"Mac rîterschaft des lîbes prîs/ unt doch der sêle pardîs/ bejagen mit schilt und ouch mit sper,/ sô was
Parz 499,30 ende,/ daz dir dîn arbeit hie erhol/ daz dort diu sêle ruowe dol."/ //___Der wirt ân allez bâgen/ begunde in fürbaz
Parz 782,29 die hât kumendiu freude an dir betrogn./ du hâst der sêle ruowe erstriten/ und des lîbes freude in sorge erbiten."/ //___Parzivâln
Parz 788,11 hêrren nuo?/ ez ist iu leider alze vruo,/ wirt iwer sêle an mir verlorn./ waz sites habt ir iu erkorn?"/ ___si
Parz 817,12 och gestôzen hête drîn./ ___der sprach "ir sult gelouben,/ iwerr sêle den tiuvel rouben,/ an den hôhsten got al_eine,/ des drîvalt
Parz 817,29 crêatiure giht./ mit dem wazzer man gesiht./ wazzer gît maneger sêle schîn,/ daz die engl niht liehter dorften sîn."/ //___Feirefîz zem
Parz 827,21 lebn sich sô verendet,/ daz got niht wirt gepfendet/ der sêle durch des lîbes schulde,/ und der doch der werlde hulde/
Pass_I/II_(HSW) 19894 und min ere/ und min vater zaller vrist,/ min halbe sele du bist!/ herre, lieber herre min,/ mac daz immer nu
PrBerthKl 1, 23 ieglich dinch ahte alſ eʒ iſt nach ſiner werdicheit: die ſel alſ ſi iſt, den lip dar nach haben alſ er
PrBerthKl 2, 29 tropf wider die minnſten himeliſchen frevde, die div nideriſte $t ſel hat, div in dem himelrich iſt; vnd die frevde alle,
PrBerthKl 2, 52 er in doch vil. Der dritte ſchad iſt, daʒ div ſel hin ab in daʒ fegviwer mvͦʒ vnd verdienet doch nimmer
PrBerthKl 3, 36 er ſvſt tæt. Der ander ſchade iſt, daʒ got di ſel niht alſ geluſtlichen an ſiht alſ ob ſi an ſvnde
PrBerthKl 3, 39 er iſt deſt vnlivtſæliger. Der dritte ſchad iſt, daʒ div ſel hin abe mvͦʒ in daʒ vegefivre, wan alle di wil
PrBerthKl 3, 40 vegefivre, wan alle di wil vnd ein mellin an der ſel iſt alſ ein punct iſt, ſo verbirget got ſin antlvtʒ
PrBerthKl 3, 41 ein punct iſt, ſo verbirget got ſin antlvtʒ vor der ſel, daʒ ſi eʒ niht mach geſehen – alſ div chleinen
PrBerthKl 5, 4 gerent niht hoch werden in dem himelrich, ſi wellent der ſel niht groʒʒen ſchaden tvn mit den ſvnden vnd dem libe
PrBerthKl 5, 68 daʒ den menſchen volchomen machet, daʒ iſt div minne. Din ſel div mvʒ immer etwaʒ minnen, wan ſi nach der oberſten
PrBerthKl 6, 117 menſch mohte goteſ lichnamen alſo wirdichlichen enphahen, daʒ er die ſele ieſa mit im in daʒ himelrich fvͤrt. Fiat volvntaſ tva:
PrBerthKl 7, 57 nach der girde alſ der wiſſage da ſprach: ‘Herre, mine ſel hat gert daʒ ſi begernde werde diner rehticheit.’ Alle ʒit
PrBerthKl 7, 70 diner minne ſi, daʒ ſneite alleſ abe, ſo wirt din ſel in got gewandelt alſ div wolle in der varwe vnd
PrMd_(J) 340, 28 "Sehit, diz ist ein bilde des tûvelis unt der armen sêle. alse dise vogele den vischin lâgint, daz sie sie virslinden,
PrMd_(J) 340, 29 lâgint, daz sie sie virslinden, alsô lâgint die tûvele den sêlen, daz sie sie virslinden unt zû deme êwigen tôde brengin."
PrMd_(J) 341, 13 daz er uns irquicken wolle von deme tôde der armin sêle, alse er die tôtin irquickin wolde durh des gûtin s$.
PrMd_(J) 349, 8 lûtin gebin. unt der jûde wart getouft unt bihielt die sêle. die heidine roubitin die cristinheit in s$. N$. lande. dâ
PrOberalt 8, 41 der leip mit dem gewande gedechet ist, also ist diu sel mit dem libe gedekchet. suͤmlich brachen diu zwei ab den
PrOberalt 15, 32 so nimt er alles sein gůt, wan er nimt sein sel und fuͤrt die ze den ewigen noͤten. diu nacht hat

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