Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ich, daz er kêre/ dan an die gotes lêre./ mîn sêle mir vil lieber ist/ dan der lîp: daz lêret Krist./ | |
| dich doch wol verstâst,/ daz dû von gote enphangen hâst/ sêle, lîp, guot, êre, leben,/ daz dir sîn witze hât gegeben./ | |
| ist ein schamelîcher site:/ dâ bejagestû niht mite/ wan der sêle wernde nôt,/ den iemer sterbenden tôt./ ob dû nû mit | |
| sihst wol, swaz wir werben,/ wir müezen alle sterben./ diu sêle nâch dem lône vert,/ der ir von gote ist beschert,/ | |
| gote ist beschert,/ den hie der lîp gedienet hât./ diu sêle mit dem lîbe erstât/ an der welte endes zil,/ sô | |
| niht verderben lât/ swer an in suochet sînen rât./ mîn sêle, mînes herzen sin/ hânt sich verlâzen gar an in./ sîn | |
| in gedienet hân,/ und daz wir müezen danne erstân,/ mit sêle und mit lîbe nemen/ den lôn, der uns dâ sol | |
| vlîzeclîche war:/ sîn herze dicke wart ermant,/ daz er der sêle gewant,/ den lîp, behielte reine/ von süntlîchem meine,/ daz sîniu | |
| bist,/ sô lâ mir daz heil geschehen,/ daz dich mîn sêle müge sehen/ mit kiusche reineclîche/ in dînem himelrîche./ nû ruoche | |
| an dir?/ daz gît vil grôze swære mir./ //Sol dîn sêle sîn verlorn/ und sol der grôze gotes zorn/ durch dînen | |
| daz minneclîche wîp:/ "wil dû gote mînen lîp/ und mîne sêle koufen/ und sol ich mich toufen,/ sô tuo, des ich | |
| touf./ dû solt sus der lêre mîn/ volgen durch die sêle dîn."/ diu juncvrowe sprach aber dô:/ "herre mîn, wie gihst | |
| in disem viure sêre beiz/ allerhande slangen vruht/ die armen sêle sunder zuht./ hagel, bech unde swebel,/ ein viur regenender nebel/ | |
| unde swebel,/ ein viur regenender nebel/ ûf die vil armen sêlen gôz/ wallende hitze grôz./ in was daz leide leben sûr;/ | |
| gebar!/ owê dem lîbe und niemer wol,/ der her die sêle trîben sol!/ owê dir, unkiuschez leben,/ hie wirt dir dîn | |
| menscheit begraben wart,/ ze helle vuor die hellevart/ sîn heilic sêle, diu sî brach./ die gotheit man lœsen sach/ die rehten | |
| sô lebe nâch der lêre sîn/ und hüete wol der sêle dîn,/ daz si got iemer mêre sî/ reine und alles | |
| wart reht unde gewære/ und gote ein predigære,/ ein reiniu sêle, lûter gar./ er machte sich von sünden bar/ mit guoter | |
| er sâ genas:/ als im der dâ wart gegeben,/ der sêle und ouch des lîbes leben/ bezzerte vrœlîche sich/ an den | |
| ungesunt hin zime kam,/ daz er gesuntheit von im nam:/ sêle und lîbes sælekeit/ was alle stunt von im bereit./ sîn | |
| bist,/ so bevilhe ich den genâden dîn/ die vil armen sêle mîn./ nû sende mir in dirre nôt/ durch dînen heiligen | |
| grôz,/ daz er weinende begôz/ sînes lieben vater grap./ die sêle er mit gebete ergap/ dem gote, der uns lôste/ von | |
| herzen bôt/ an die grôzen güete dîn/ sînen geist, die sêle sîn:/ der ruoche ein lieht, ein ruowic leben/ vor dînem | |
| ir sîn wirdic müget sîn:/ daz râte ich ûf die sêle mîn./ //Ez nâhet nû, daz wizzet ir wol,/ daz ich | |
| veste./ noch râte ich dir daz beste,/ daz dû der sêle hüetest wol,/ wan diu vil leider dulten sol,/ swaz der | |
| hirz der wazzer gert,/ alsô gert mit rehter gir/ mîn sêle, herre got, zuo dir./ ez dürstet mîne sêle gar/ zuo | |
| gir/ mîn sêle, herre got, zuo dir./ ez dürstet mîne sêle gar/ zuo dînem lebenden brunnen dar,/ wenn ich sül komen | |
| gote sîn antlütze spehen."/ //Alsus durste in gotes gebote/ sîne sêle gar nâch gote,/ als ouch Salomônes wort/ von gotes minne | |
| unser herre got/ des iemer wernden erbes teil,/ ân ende dîner sêle heil/ und daz endelôse guot/ durch den dêmüetlîchen muot,/ daz | |
| daz er sînen zorn/ gên mînen sünden lâze,/ und mîner sêle mâze/ die leiden hellewîze:/ des bit got mit vlîze./ wis | |
| dir got mit liebe gebe/ ein leben, in dem dîn sêle lebe/ ân ende vrœlîche:/ daz ist daz himelrîche."/ //Dô der | |
| verstâst./ nû ruoche durch die güete dîn/ beschirmen mir die sêle mîn/ von des tiuvels stricken,/ von den leiden aneblicken/ des | |
| mir bî,/ tuo mich sîner vorhte vrî,/ daz er mîner sêle sich/ vremeden müeze. ouch bite ich dich,/ daz dû dînen | |
| sîn hôhiu triuwe riet./ von sante Barlââme schiet/ sîn heilic sêle reine./ dô ruowete sîn gebeine;/ sîn reiner geist enphangen wart/ | |
| den bekêrtest/ und den gelouben lêrtest,/ dar nâch durch maneger sêle leben,/ die gote sint von dir gegeben./ //Diu diu beste | |
| guote man/ wider von dem grabe dan/ und ergap ir sêle gote/ nâch der kristenheit gebote./ //Dem selben man wart kunt | |
| und ainen sin,/ Ainen lip under in zwain,/ Da zwaiger selen namen us schain./ Der werde man, sin liebz wip/ Mit | |
| blut vnde reine. vnde kreftigit daz herze. vnde urowit di sele. vnde uertribit trurikeit. vnde angist. vnde kumit zu mazin allin | |
| nimet uon der melancolie. vnde kreftigt daz herze vnde di sele. //Daz sandelholz ist kalt an deme dritten gradu. vnde kulet | |
| gedanken. so uortribet he beide des libes werc vnde der sele. wande der lip uolget der sele in ir getat. vnde | |
| libes werc vnde der sele. wande der lip uolget der sele in ir getat. vnde di sele deme libe an siner | |
| der lip uolget der sele in ir getat. vnde di sele deme libe an siner leidunge. Der sichtum wirt etwenne uon | |
| der wise man. vnde sprach. Der itsliche mensche besveret di sele. ander burden besverent den lip. da uon ist ein itslich | |
| begunden si bôzen,/ slân unde stôzen/ mit grôzem unsinne./ di sêlen dar inne/ und di engelische scare,/ di ne nâmen des | |
| iz niwit langer helen,/ wir suln uns alle bevelen/ den sêlen und der engele scharen,/ daz si uns rûchen bewarn,/ daz | |
| alleine daz gemint hertzentrut ist, des minne do alleine die sele edelt, wann alle ander minner sint ir edele beroͮber. Ach, | |
| so sol diu werlt versinnen sich,/ daz sî gedenke der sêle mîn –/ mîns lebens mac niht mêre sîn!/ Ich sturbe | |
| linden,/ ze schalle, ze ruome,/ semmer Elsen lîb unde ir sêle:/ Wan muoz mich an sîner schar vinden./ her Kuonze, der | |
| ze schalle und ze ruome,/ sammir Elsen lîp unde ir sêle!/ Wan muoz mich in sîner schare vinden:/ her Kuonz ist | |
| kan geschowen/ daz schœne wîb,/ Wan er wirt in der sêle giwar/ der wunnen mîner frowen:/ so kumt sîn lîb/ In | |
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