Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den ir dinch,/ an den sol disiu bet ergan,/ ir sele ist hie mit got erstan/ von der sunde slafheit/ mit | |
| er ist selbe der engele brot,/ sin ist ouch der sele so not./ der lip vertwelt anez brot,/ sam tuot diu | |
| so not./ der lip vertwelt anez brot,/ sam tuot diu sele ane got./ daz wizet, daz er selbe ist,/ deist der | |
| ane got./ daz wizet, daz er selbe ist,/ deist der sele wegewist,/ unde diu suoze gotes lere,/ diu ist dritte labe | |
| unde diu suoze gotes lere,/ diu ist dritte labe der sele./ //Beati qui esuriunt/ Sepultura/ S<piritus> fortitudinis/ In dri wis meinen | |
| uber mich ſundigen menſchen. des du mich notdurftic wizzes zu ſelen unde zu libe. AmeN. /DEVS qui ſalutis eterne beate marie | |
| unde mit demo heiligen oleie. frowa ich beuelhen dir mine ſela in dine gewalt. unde mine ſela in dine gnada. unde | |
| ich beuelhen dir mine ſela in dine gewalt. unde mine ſela in dine gnada. unde in di ſelbe driwa. ſo dich | |
| unſer herro ſc%-e iohanne beualch. ſo beuelhen ich dir mine ſela. unde mines uader ſela. unde miner muder ſela. unde alle | |
| beualch. ſo beuelhen ich dir mine ſela. unde mines uader ſela. unde miner muder ſela. unde alle geloubigen ſelen. AMeN. /DN%-a | |
| dir mine ſela. unde mines uader ſela. unde miner muder ſela. unde alle geloubigen ſelen. AMeN. /DN%-a ſc%-a maria ich ſundiga | |
| mines uader ſela. unde miner muder ſela. unde alle geloubigen ſelen. AMeN. /DN%-a ſc%-a maria ich ſundiga flihen under dine helfa. | |
| dine gnada. unde under dine magetheit. minen lib. unde mine ſela. unde mine wort. unde mine gedenke. unde mine werc. unde | |
| alle mine not. unde alle min angeſt. di an mine ſela. oder an minen lib dreffen. unde biden dich durch die | |
| dinen droſt unde dine helfa offenes daz du danne mine ſela imphaheſ. unde ſi danne dineme ſunne antwrdes. zu der ewigen | |
| munechen./ von ewen zuo den ewen/ got gnade ir aller sele./ //Ich wil iu eben allen/ eine vil ware rede vor | |
| dinev dinc ſolen dir wole irgen. generſt $t du di ſêle. daʒ iſt din meiſt êre. Der mich hat gedecchet. uil | |
| burc gi der gotes ſlac. do wurten ſi irtrenket. di ſele in daʒ apgrunde uirſenchet. mit uůerinen unden. $t daʒ geſhah | |
| $t man ſol iz in allen weregen. ube ſi di ſêle ſul generegen. Do nahete er deme guten lande. wi wole | |
| mit flize. des ſule wir uns nerigen. welle wir di ſele irnerigen. Nu ſehet daz ich ev ni ne lige. daz | |
| mit der gotes $t lere. daz reinet uns lip unde ſele. Di vbelen unde di tumben. $t in deme lande fůren | |
| hat geſundet. ſi habent $t garnet den tot. libes unde ſele. $t do drotin unſer herre. er ſprah ſi ſint uone | |
| diu buoch baz./ der iewedirz sol sin zware/ des anderen sele chamerære,/ als ez des rede wil han,/ da si ze | |
| mit dem vleische unde mit dem gebeine/ alle gemeine./ diu sele ist daz dritte reht./ also worht got sinen chneht/ nach | |
| bechoren./ so sit ir immer mere verloren/ an der armen sele,/ geswichet ir dem herren,/ der iuch mit sinem bluote choufte/ | |
| ende./ got einen hæte sie erwelt,/ dem si lip mit sele selt,/ daz sie w%<ære sin div %-v sin br%<vt,/ er | |
| brâhte ûz nôt./ er liez en wâge iewedern tôt,/ der sêle und des lîbes,/ durh minne eines wîbes/ er dicke herzenôt | |
| pîn,/ daz si bedörften niuwer lide./ des lîbes tôt, der sêle vride/ erwurben Franzoysære dâ./ Arofel von Persyâ,/ sînes bruoder kint | |
| buten strîtes gegenbiet,/ ê daz si überkraft betwanc./ des manger sêle wol gelanc,/ dô die getouften sturben,/ die mit hôhem prîse | |
| die im getrûwent als die/ die durh Willelm striten,/ der sêle sigenunft erbiten/ //Ûf dem velde Alitschans./ ei tievel, wie du | |
| und den wehsel ame strîte/ gap Terramêr von Cordes./ der sêle riuwe hordes/ vil ûf ein ander legten,/ himels dône si | |
| sælde mîn/ und vreu mich doch wie er restarp,/ der sêle werdekeit er rewarp./ //[D]er junge helt vor got erkant/ reit | |
| vor got erkant/ reit gein dem wazzer Larkant./ niht der sêle veige,/ er reit nâch des engels zeige/ unkreftic von dem | |
| den schate kêrt er dar./ vor dem tievel nam der sêle war/ der erzengel Cherubîn./ Vîvîans, der marter dîn/ mac ieslîch | |
| bat/ und vrâgt in ‘hâstu noch genomen/ dâ mit diu sêle dîn sol komen/ mit vreuden vür die Trinitât?/ spræche du | |
| habe ich mit sünde helfe dîn/ //[G]edient, daz sî der sêle leit,/ und ob ich zagelîchen streit.’/ waz möhte der marcrâve | |
| mit gotes kraft ein brôt/ daz guot ist vür der sêle tôt./ daz selbe ein apt mir gewan,/ dâ vor sancte | |
| in mîner taschen ichz hie hân./ daz enpfâch durh dîner sêle heil:/ des geleites wirt si geil,/ ob si mit angest | |
| sprach ‘ich enhâns niht./ mîn unschuldeclîch vergiht/ sol mir die sêle leiten/ ûz disen arbeiten,/ aldâ si ruowe vindet,/ ob mich | |
| an im wol hôrte/ daz in sîn wuoft erkande:/ der sêle nôt er wande./ //Nû rüefe ouch ich den selben ruof/ | |
| gein mir/ swaz ich ie schult getruoc gein dir./ diu sêle wil hinnen gâhen:/ nû lâz mich balde enpfâhen/ ob dû | |
| wart der smac an der stunt,/ dâ sich lîp und sêle schiet./ sîn hinvart alsus geriet./ waz hilfet ob ichz lange | |
| sint iu nâhen bî:/ diss kurzen lebens ende,/ und der sêle unledic gebende/ vor iuwerem gote Tervigant,/ der iuch vür tôren | |
| grôz überlesteclîchiu nôt,/ od ein sô starc gebot/ daz die sêle vome lîbe nimt./ dîner manheit missezimt,/ ob du zwîvel gein | |
| michs wol ergetzen/ unt des lîbes armuot letzen/ mit der sêle rîcheit./ ir verlieset michel arbeit,/ //Dû vater und ander mîne | |
| von got nû kêrte,/ des ende wurde gesmæhet/ und diu sele der helle genæhet./ sîn verh hât uns den segen erstriten,/ | |
| von in verlôs/ manegen rîter ê der sturm ergienc;/ die sêle got in den himel enpfienc./ //[T]erramêr von Suntîn/ sprach ‘die | |
| wie mich dîn tôt erbarmet,/ swie doch nimmer erwarmet/ dîn sêle in helleviure!/ sölh kumber ist dir tiure,/ du sun sîner | |
| die schouwe/ noch vüege, daz ich dich gesehe/ alda mîn sêle ruowe jehe./ durh dînen prîs den süezen/ wil ich noch | |
| und die dich werten/ sô daz si wol ernerten/ ir sêle vors tiuvels banden/ mit ellenthaften handen./ waz half nû Heimrîches | |
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