Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| umbewollin muze uarn/ dar die magede alle sint geladet./ mine sele beuilhe ich in dine gewalt,/ aller engel chuniginne,/ daz ich | |
| daz #4+im#4-en baz geschahe?/ sime schephere/ opherit er lip unt sele/ sam Dauid der herre./ swa er sich uirsumet hat,/ ze | |
| pater noster singe/ ze$/ helue minem herren,/ ze troste allen geloubigin selen,/ daz unsich got an rechtem geloubin mache ueste,/ daz uns | |
| der sprach die urowe./ Vil ernistliche introwen./ Herre vffe die sele min./ Alsich getovfet bin./ Der vze allen landen./ Die turin | |
| ne wille daz elelende./ Buwin immir mere./ zo troste minir sele./ Trurich sprach do constantin./ Neina lieve tocher min./ Sage mer | |
| ueste uerlorn./ Die bruc nist nirgen so wit./ So mir sele vnde lif./ Vor wilecher straze ich bestan./ Unde widolt der | |
| wore wir godis recht./ Swer hie hute wirt ir sclagin./ Des sele sal genade hauen./ Die heiden sulwir slan./ Dar denke scante | |
| ist sichirliche./ Daz schone himelriche./ Swe hie ligit. tot./ Des sele wirt geledigot./ In daz wunnichliche leven./ Waz mochte daz bezzeris | |
| wize nine han./ So der lif irsteruit./ Waz sal der selen werden./ Owi daz ich ie geborin wart./ Mir riet der | |
| Wie harde ich uorchte./ Sanctum michaelen./ Er ist trost allir selen./ Vor deme der tuuel gelac./ Her tede ime einen michelen | |
| wisliche./ He sprach nu scone koninc herre./ Godis unde diner sele./ Des hastu groze ere./ Vnde heiz die burc lazin stan./ | |
| gote./ Des mer is zo mote./ Vn̄ helf der armin sele./ Daz ist tugint aller erin./ Du grawist herre min./ Daz | |
| bistu aller node./ Irlazin immir mere./ Vnde helfist och der sele./ Rother swigete do./ Berker sprach ime aber zo./ Daz ist | |
| schin./ Nu uolge deme rade min./ Vn̄ helf der armin sele./ Die levet immir mere./ Nu ne laz dich nicht betragin./ | |
| Wir munichin uns trut herre min./ Wir sulin der armin sele wegen./ Diz ist ein unstade leuen./ Do sprach der konin | |
| ich weiz, daz ich den tôt/ niht vürhten sol der sêle mîn,/ ob ich bejage die hulde dîn./ durch die gnâde | |
| zaller zît./ des liehtes lieht enzündet in/ mit vreuden muot, sêl unde sin,/ die ich ze mâgen hân erkorn."/ dô wart | |
| in beroubet/ beidiu sin, herz unde muot,/ daz sie lîp, sêl unde guot/ von einem bilde wolten hân,/ daz als ein | |
| noch gesehent niht,/ die sint toub an ir gesiht,/ âne sêle, sunder sin./ gotes knehte ich einer bin:/ ich sol niht | |
| diu kom in nôt:/ alsus nâhte Kristes tôt./ //Sîn heilic sêle von im schiet,/ diu brach die helle nâch der diet,/ | |
| hât./ umb den tôt sô wîse ich dich:/ lîp und sêle scheident sich./ der sêle wirt der lôn gegeben,/ den hie | |
| sô wîse ich dich:/ lîp und sêle scheident sich./ der sêle wirt der lôn gegeben,/ den hie verdient des lîbes leben./ | |
| sô got der welte ein ende gît,/ sô samnent sich sêl unde lîp./ ez sî man oder wîp,/ daz vert als | |
| vert als ez gedienet hât./ so der lîp mit der sêle erstât,/ diz ist ein zît der arbeit./ her nâch wirt | |
| dô./ dar nâch vuogtez sich alsô,/ daz er des armen sêle sach/ dulten êweclîch gemach:/ dem was wol und im vil | |
| wirt vür in gesamenet dar/ mit lîbe und ouch mit sêle gar,/ swer in der welte ie wart geborn./ die got | |
| sô daz gerihte alsus ergât,/ mit lîbe und ouch mit sêle erstât/ beidiu man und dar zuo wîp/ in den tôt | |
| stætem willen treit,/ der muoz verlorn iemer wesen/ an der sêle und ungenesen,/ ob er sie bringet an sîn zil,/ sô | |
| nôt/ und kurn durch got des lîbes tôt/ umb der sêle iemerleben,/ daz in ze lône wart gegeben./ got zeichen vil | |
| hât der hôhe gotes gewalt/ die welt vergolten hundertvalt./ ir sêle sint bî gote dort./ diu gotes lêre sint ir wort./ | |
| vil arbeit/ in dirre welt muoz sîn bereit./ êre, lîp, sêl unde muot/ wâget der man umbe guot,/ wie er des | |
| bruoder, kint,/ durch die der man ze aller zît/ got, sêle unde lîp begît./ //Wie hœrent diu des mannes klage?/ wie | |
| leiten unser leben."/ //Jôsaphât sprach aber dô:/ "dû hâst mîne sêle vrô/ gemachet, liebester man,/ und wol gewîset mich dar an,/ | |
| verjagen/ durch die stat hin in daz lant,/ daz der sêle wirt benant./ dâ vinden wir die lîpnar,/ die wir vor | |
| des herren lêrer dô./ "der behalter sprichet sô:/ gên der sêle huote/ von disem übelen guote/ sult ir iu vriunde erwerben,/ | |
| smerze/ ist er ein bezzerære/ reine und vil gewære./ der sêle minner ist sîn name./ swer in kündet sunder schame/ mit | |
| genant,/ ez ist ein scheiden in daz leben,/ daz der sêle wirt gegeben./ diz wehsellîche scheiden gît/ nâch tôde ein lebelîchez | |
| ûf des lîbes tôt/ ahte noch ûf sîne nôt./ der sêle tôt mir nâher gât,/ der endelôsez sterben hât."/ //Dô sprach | |
| biten sâ den gotes segen/ der liute und ouch der sêlen phlegen/ unde enphâhen ez von in/ durch got und durch | |
| unde enphâhen ez von in/ durch got und durch der sêle gwin./ unser kleit ist wüllîn,/ rûch, vil herte, hærîn,/ daz | |
| himelischen gwin,/ swenn ich in bræhte solich guot,/ daz der sêle schaden tuot./ der welte guot ist solher art,/ daz ez | |
| die helle brach/ und man in dannen vüeren sach/ die sêlen gar, der lîp alhie/ sîn gebot nie über gie,/ und | |
| brust/ allen weltlîchen gelust/ mit herzenlîchem muote gar,/ sô dîn sêle hinnen var,/ daz si gote reine sî,/ vor süntlîchen schulden | |
| got,/ des gewert dich sîn gebot./ //Nû sol diu reine sêle dîn/ gote an dir ein spiegel sîn,/ sô daz man | |
| kêren./ durch daz hiez ich mich lêren,/ wie man die sêle behalten sol./ ich wânde, daz ich tæte wol,/ ob ich | |
| sît dich mîn rât/ gote wider hât geborn,/ dem dîn sêle was verlorn,/ sô solt dû dich behüeten nû/ mit vlîze | |
| liebe sint),/ wil ez den lîp lâzen varn/ und die sêle wol bewarn,/ daz ist des vater herzeleit,/ doch sînes lîbes | |
| ir was ein vil michel teil,/ sie wurben umb der sêle heil,/ ze gote stuont ir herzen sin./ ir abbet, der | |
| sich an zehant:/ er wære Barlââm genant/ und hæte sin, sêl unde leben/ an kristenlîche lêre ergeben./ der rede wart der | |
| ich von sinnen mich verstân,/ von wem ich lîp und sêle hân./ daz ich mich des versinnen kan,/ daz lêrte mich | |
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