Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

PrOberalt 105, 7 dez gebetes, in disen tagen schuͤln wir suchen heil unserr sel und unserm leib und schuͤln da nach werven, daz wir
PrOberalt 111, 11 heren marter die menschen erledigt wurden, daz er die armen sel von der helle erlost die sinen willen heten getan, daz
PrOberalt 114, 40 und behuͤtet uns vor aller widerwærticheit des leibs und der sele. daz ist uns ein voͤrchtlich dinch daz uns diu heilig
PrOberalt 118, 27 unser aizze beruchent, so zihent si daz aitter von unser sel, daz diu sele heilet, so daz aitter der suͤnden $t
PrOberalt 118, 27 so zihent si daz aitter von unser sel, daz diu sele heilet, so daz aitter der suͤnden $t auz gezogen wirt.
PrOberalt 121, 22 daz ist diu suͤzze wirtschaft, daz ist diu spise unser sele diu den tot von uns vertribet und uns den ewigen
PrOberalt 122, 12 der inneren dinge vergisset die zů got und zů siner sel genist gehoͤrent, daz er sein selbs suͤnden vergisset und nach
PrOberalt 127, 20 luͤten rætet Salomon und spricht: ‘sun, erbarm dich uͤber dein sel, erreinig dein sel von den suͤnten’. swer so recht parmhertzich
PrOberalt 127, 21 und spricht: ‘sun, erbarm dich uͤber dein sel, erreinig dein sel von den suͤnten’. swer so recht parmhertzich wil sein, der
PrOberalt 127, 37 meinnaide, die lucken urchuͤnde und ander grozze suͤnde die die sel scheident von dem gotes rich, umb so getane suͤnde muͤgen
PrOberalt 128, 29 und heizzet si wachsen ze heile dinem leib und diner sel. unser herre seit in ein gelichnuͤsse. er sprach, der plint
PrOberalt 130, 1 die agen daz sint die minnern suͤnt, daz ist der sel tot. der ist sælich, der teil hat an der ersten
PrOberalt 136, 15 sines heiligen geistes in allen unsern angsten troͤstet an der sel und an dem leib, wie er uns sterchet und behuͤt
PrOberalt 137, 15 nu ist uns vil durft daz wir diu speise unser sele, daz heilig gotes wort, tæglich vil andæchtichlich enpfahen. do unser
PrOberalt 138, 30 behaltent, die der werlt durnæchtichlich widersagent und die chæusch der sele und des leibes behaltent. die menige, die da azzen, der
PrOberalt 145, 33 den si des unrechtes helfent, die toͤtent si an der sel. die da nicht gebent, der æchtent si an dem leib.
PrOberalt 145, 40 diu stat ob der unser herre weint, diu beduͤtet unser sel. so wir leider unsern willen haben und des nicht lazzen
PrOberalt 146, 17 des wir in ie gevolgten, daz legent si der armen sel fuͤr. si umbsitzent auch di armen sel und machent ir
PrOberalt 146, 18 si der armen sel fuͤr. si umbsitzent auch di armen sel und machent ir den wech so eng, daz si deheinen
PrOberalt 146, 22 zu der erde, si selben und ir chint. diu arm sel diu des want daz daz vleisch mit dem si waz
PrOberalt 146, 31 ander geleit, die werdent denn alle zestoͤrt, so diu arme sel zů den ungenaden gefuͤrt wirt. war umb diu arme sel
PrOberalt 146, 32 sel zů den ungenaden gefuͤrt wirt. war umb diu arme sel zu so getanen noͤten choͤm, daz habt ir wol gehoͤrt:
PrOberalt 146, 34 nicht erchante. unser herre, der almæchtig got, wiset der arm sel manigen weis. er wiset ir vil oft mit sinem gebot,
PrOberalt 147, 26 ze im doch etwaz des sines. waz sol unser armen sel werden? wan wir alles unrechtes vil gefruͤmt haben, wan unser
PrOberalt 147, 29 der nie suͤnt getet, wie groz mag dann unser armen sel vorchten sein, wan wir aller seiner ræt gevolget haben? o
PrOberalt 147, 31 gevolget haben? o we der schidung da die armen mit sel und mit leib den unreinen geisten geantwurt werdent in daz
PrOberalt 148, 20 dimůt. swer diu behaltet, der gewinnet rew und genad siner sel. als ir vernomen habt, iz waren under den juden suͤmlich
PrOberalt 154, 27 der leip von den slegen geseret wirt, also wirt diu sele von den suͤnden geseret. si liezzen in halplebentigen. die tiufel
PrOberalt 161, 34 gevallen ist. swenn der arme mensch suͤndet, so stirbet diu sel; diu suͤnt ist der sel tot. wir vil armen choͤmen
PrOberalt 161, 34 mensch suͤndet, so stirbet diu sel; diu suͤnt ist der sel tot. wir vil armen choͤmen ze den suͤnden en drein
PrOberalt 162, 7 diu stat daz ist unser broͤder leip. diu weil diu sel in der stat ist, diu weil si mit dem leib
PrOberalt 162, 12 sint diu venster da der tod in get hintz unser sel, so wir si vor den suͤnden nicht sperren und ir
PrOberalt 162, 19 vermiden. gehuͤten wir der fuͤmf sinne wol, so wirt unser sel wider lebentich, swo si von unsern suͤnten tot ist. nu
PrOberalt 163, 22 und unser unrein girde die habent uns ertoͤtet an der sele. unser gewizzen die vil manigs unrechtes unt maintætiger werch vol
PrOberalt 163, 24 manigs unrechtes unt maintætiger werch vol ist, diu hat unser sel geparet. nu haben wir diu zůversicht iedoch daz unser muter,
PrOberalt 163, 33 werden, daz wir mit den sæligen diu ewigen sælicheit mit sel und mit leib in den ewigen genaden besitzen amen. Dominica
PrOberalt 168, 8 so wir in durich unsern zorn wuͤnschen daz si mit sel und mit leib immer da ze helle sein muͤzzen. do
PrOberalt 170, 38 der almæchtig got hintz uns sein pild, daz ist unser sel. den menschen het unser herre herlich geschaffen nach sein selbs
PrOberalt 171, 1 er mit im in den ewichlichen eren ewichlichen lebet mit sel und mit leib, ob er gotes gebot behalten het und
PrOberalt 171, 15 gedenchent bes der leip beduͤrffe denn si gedenchen wes diu sel beduͤrffe, die des libes vlizzich sint und der sel vergezzent.
PrOberalt 171, 16 diu sel beduͤrffe, die des libes vlizzich sint und der sel vergezzent. daz sint die frazze, die trinchær, die hurær, die
PrOberalt 171, 20 gotes riche, hintz der ewigen sælde, daz wir umb die sel mer schuͤln ariweiten denn umb den leip. der wert unlang
PrOberalt 171, 21 den leip. der wert unlang in diser werlt, aver diu sel die hat die ewigen genad da ze himel immer mer
PrOberalt 171, 25 nicht arbeiten mit allem vleizz ze allen zeiten umb unser sel, so muͤg wir des vil gewiz sein, so die rechten
PrOberalt 172, 9 disem leben. daz gůt beleibet in der chisten, diu arme sel vert laider in diu welligen helle. o we armer mensch,
PrOberalt 172, 17 bestuͤnde diu chist lær hie eniden, so fuͤr diu sælig sel zů den ewigen genaden. ez chumt ein tach an dem
PrOberalt 172, 40 daz wir doch funden werden in der schar der sæligen sel die dez tages voͤllichlich ze hulden choment. wan swer der
PrOberalt 173, 21 nach, daz er denn erschin in der schar der sæligen sel die da geordent sint ze dem ewigen leben. des verlich
ReinFu K, 890 dv dar inne?»/ Reinhart sprach: «min lip ist tot,/ min sele lebet ane not./ Daz wizze werliche,/ ich bin hie in
ReinFu K, 2124 sie zem Erstein ebtessinne wesen,/ so sit ir an der sele genesen./ Do ist vil geistlich gebet.»/ der kvnic harte gerne

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