Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 6: 4, 44 in den creaturen; so belibe ich der nehste in siner sele.» <KAP><N>V</N>. Nach der minne und gerunge die schoͤni der creaturen
Mechth 6: 5, 8 herz gegruͤsset hat und dine sinne erlúhtet hat und dine sele also wunnenklich gebunden hat, das dise manigvaltige suͤssekeit irdenischer dingen
Mechth 6: 6, 17 leider selten. Des můs min herze jamerig sin und min sele jaget mit ir gerunge nach dem grossen wilden tiere. Darumbe
Mechth 6: 6, 25 durch herzekliche liebin, das er sprechen moͤge zů einer ieglichen sele: «Nim, min allerliebstú, dise manigvaltigen wirdekeit, die hastu selber verdienet.»
Mechth 6: 6, 27 verdienet.» Das got dis wort gesprechen múge mit warheit der sele ze eren und ze liebin, reht als ob er die
Mechth 6: 6, 29 und si moͤge enpfan vollekomen ere an lip und an sele, harumb ist únserm herren ze únsern erbeiten, zů únsem armuͤte,
Mechth 6: 7, 1 <KAP><N>VII</N>. %/Unser eigen wille mag widerstan dem Widerhaggen. Die gůte sele ist snel zů gotte</KAP> In miner geselleschaft ist ein geistlich
Mechth 6: 7, 23 siner getrúwen meisterschaft nit volgen wil.» Hie von wart min sele also snel zů gotte, das si sich rehte uf hůp
Mechth 6: 7, 26 und leit sich rehte an ir brust. Do sprach min sele mit der maht <FOLIO>(110#’r)</FOLIO> und mit der stimme aller creaturen
Mechth 6: 8, 2 Lucifer ist zweier hande vegefúr. Wie der túfel piniget die selen</KAP> Unser menschlicher brůder Jhesus_Christus der ist mit allen tugenden uf
Mechth 6: 8, 11 die da klingent iemer ane ende us von der getrúwen sele und von dem gůtwilligen lichamen in die heligen drivaltekeit, das
Mechth 6: 8, 24 und endet vor der himmelporte. Aber die túfel moͤgent die selen nút fúrbas pinigen denne uf ertriche, in dem luft und
Mechth 6: 8, 34 himelriche. Es ist aber in geistlicher wise also, das die sele von irdenischen dingen kein pine mag geliden, swenne si kumt
Mechth 6: 10, 2 gottes wort, gůter lúte leben, vasten unde carrinen loͤsen die selen von dem vegefúr</KAP> Ich bat vúr ein sele, der licham
Mechth 6: 10, 3 loͤsen die selen von dem vegefúr</KAP> Ich bat vúr ein sele, der licham wart ermordet in einem súndigen lebenne. Do sprach
Mechth 6: 10, 7 zit; die můs er mir gelten in der not.» [Die sele sprichet:] «Eya herre, ja enmag ich dich diner guͤti gebitten
Mechth 6: 10, 17 erste inne bekant wart durch dine liebin, woltest du die sele iht lidig lassen?» «Ja», sprach únser herre, «wúrde ich #.[getwungen
Mechth 6: 10, 19 «Herre, eb der geistlich man sinú gůten werk der armen sele gebe, wie soͤlte ir denne geschehen?» Alzehant lies mich got
Mechth 6: 10, 21 e nit mohte geschehen dur sine unkúsche pine, die min sele nit mag erliden; do was er schoͤner denne die sunne
Mechth 6: 13, 7 das sin goͤtlich herze von minnen gegen der vil seligen sele ufbliket also vil, das ein klein vunke har vlúget an
Mechth 6: 13, 8 vil, das ein klein vunke har vlúget an die kalten sele und enpfenget si also vile, das des moͤnschen herze beginnet
Mechth 6: 13, 9 vile, das des moͤnschen herze beginnet ze brennende und sin sele ze smelzende und sin oͮgen ze vliessende, so wolte únser
Mechth 6: 13, 22 heligen drivaltkeit also suͤsse har nider swinget und dur die sele so kreftekliche dringet, das der lichame verlúret alle sin maht;
Mechth 6: 13, 26 gessen. Min sunderlichú gabe bringet sunderliche wirdekeit dem menschen an sele und an libe. Si git lere den tumben und trost
Mechth 6: 13, 32 die in dur zergengliche sache von ime wiset. Owe unedel sele, wie mahtu das erliden, das du got von dir wisest,
Mechth 6: 13, 44 dis hast vollebraht inwendig nach gottes wollust und nach diner sele maht - wan si wirt muͤde in ir selber, die
Mechth 6: 13, 45 in irme toͤtlichen lichamen behaft -, #.[sprichet nach dirre gebruchunge#.] sele alsus: «Herre, vlúch nu von mir inwendig und stant
Mechth 6: 15, 3 du hast also suͤsse not an mich geleit, das min sele nach wunder qwelt. Swenne ich des gedenke, das min licham
Mechth 6: 15, 13 mich untz in die jungesten zit, so kumt wider zesamne sel und lip; da setze ich si denne wider in, so
Mechth 6: 15, 28 geistes und der pine des armen fleisches so scheidet ir sele von irm libe ane alle eisunge der pine. Helyas und
Mechth 6: 15, 42 heligen cristanheit drie tage und drie naht untz im die sele usgat. Ich sach den himmelschen vatter sinem ende und
Mechth 6: 15, 43 den himmelschen vatter sinem ende und er enpfieng Helyas sele mit sinen mensclichen henden und sprach. «Kum, min lieber, es
Mechth 6: 15, 63 das ewig leben, du enhast den menschen nit gemachet noch sele und lip, du hast nie keinen creaturen <FOLIO>(115#’r)</FOLIO> einen natúrlichen
Mechth 6: 15, 81 herre, sunderliche und troͤste si heimliche. Nu enpfahe, herre, mine sele, ich habe zů minem lichamen keine irdensche liebin.» Die antwúrt,
Mechth 6: 16, 1 din und min herze spilet gegen dir.» <KAP><N>XVI</N>. Wie die sele únsers herren wonet in der drivaltekeit und von irme ambahte;
Mechth 6: 16, 8 Wer mag die menscheit so sanfte betwingen, wer mag die sele so snelle ufrukken, $t wer mag die sinne so hohe
Mechth 6: 16, 11 einer naht an die heligen drivaltekeit mit suͤssem vlusse miner sele ane arbeit. Do sach ich in der hoͤhin der ganzen
Mechth 6: 16, 12 ich in der hoͤhin der ganzen heligen drivaltekeit ungegeret die sele únsers herren Jhesus. $t Sin sele wonet stete ob aller
Mechth 6: 16, 13 heligen drivaltekeit ungegeret die sele únsers herren Jhesus. $t Sin sele wonet stete ob aller wirdekeit in der heligen drivaltekeit; da
Mechth 6: 16, 17 pfliget, das ich moͤhte sprechen zů sinen eren mit der sele únsers herren, wand mich des beduhte, das si sunderlich wunder
Mechth 6: 16, 21 Du hast suͤsse arbeit in wunnenklicher unrůwe.» Do sprach dú sele únsers herren zů der snoͤden also: «Siest willekomen, min gelichnisse,
Mechth 6: 16, 23 also: «Siest willekomen, min gelichnisse, wan ich bin oͮch ein sele als du bist, und ich han aller selen burdin getragen
Mechth 6: 16, 23 oͮch ein sele als du bist, und ich han aller selen burdin getragen mit minem unschuldigen lichammen. Dis ist min ambaht:
Mechth 6: 16, 26 himmelschen vatter siner endelosen liebin, die er zů des menschen sele treit. Ich gruͤsse oͮch mine gotlichen menscheit und danken ime
Mechth 6: 16, 38 bi, die min glichnisse in in tragent, wan ich din sele bin. Ich můs oͮch den heligen geist zů siner gabe
Mechth 6: 16, 48 zů dinen hulden. Dis ist des himelschen vater wort: «Min sele mag des nit erliden, das ich den súnder von mir
Mechth 6: 16, 52 nieman mit sinnen gevolgen mag.» Nu sprichet aber únsers herren sele alsus: «Das ist min wirdekeit, und alsus bin ich gezieret:
Mechth 6: 23, 1 <FOLIO>(118#’v-119#’r)</FOLIO></KAP> <KAP><N>XXIII</N>. Wie in drin stetten sprichet got mit der sele</KAP> In der ersten stat sprichet der túfel der sele dike
Mechth 6: 23, 2 der sele</KAP> In der ersten stat sprichet der túfel der sele dike zů. In den andern zwein stetten mag er es
Mechth 6: 23, 5 der selben willekor. Die ander stat, da got mit der sele redet, das ist in der sele. In die stat mag

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