Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 4: 16, 13 und ie maniger trost, ie steter vorhte. Aber dú minnonde sele mag nit #.[vúrhten grúwelichen#.], mere si voͤrhtet edellichen.» Zwoͤi ding
Mechth 4: 17, 22 die schutzzen achter mich hellesche pine an libe und an sele. Do sprach ich: «Alles das dir got gestattet, das tů
Mechth 4: 17, 25 gibest, nu verlúre ich alle min kraft.» Do sprac dú sele: «Bi dem lebenden got mane ich dich, das du mir
Mechth 4: 18, 2 an drissig dingen siner nature</KAP> Alsus claget sich ein betruͤbtú sele und sprach ellendeclich zů irme lieben: «Eya herre, ich habe
Mechth 4: 18, 26 edel gottes minne, die dur das minnende herze in die edel sele klinget. Wol im, das er ie mensche wart, der das
Mechth 4: 18, 37 voͤrhtet die irdensche sclangen. Das tůt oͮch werlich die minnende sele: si vlúhet steteklich boͤse geselleschaft und si hasset valsche wisheit
Mechth 4: 18, 44 mit grosser liebi in hoher vriheit. Alsus tůt dú minnende sele; ir ist bitter die itelkeit und flúhet sere zergenglicheit, die
Mechth 4: 18, 51 das es von allen tieren vri hinnan gat. O minnende sele, das du dis wol verstast: du vertribest die túfel mit
Mechth 4: 18, 55 dem schoͤnen berge, da were es aber gerne. Eya minnendú sele, wie schoͤne sint dú oͮgen diner bekantnisse, wan du hast
Mechth 4: 18, 74 in im selber stille. Die selbe nature hat die gezogen sele: in der hochsten minne ist si beide snel und stille.
Mechth 4: 19, 3 ambaht und ist noch, das du got und des menschen sele zesamene bindest; das sol din ambacht sunder ende sin. Gegruͤsset
Mechth 4: 22, 7 do gieng ein mensche zů sinem lichamen unde grůssete beide sel unde lip; des pflag si alle zit nach geistlicher lúte
Mechth 4: 22, 8 nach geistlicher lúte ende; und do machte got in ir sele eine goͤtliche hochgezit, und also wart ir sin sele in
Mechth 4: 22, 8 ir sele eine goͤtliche hochgezit, und also wart ir sin sele in got<FOLIO>(69#’r)</FOLIO>tes umbehalsunge in grosser ere bewiset. Do sach si
Mechth 4: 23, 3 lichamen han ich gesehen werlich mit den oͮgen miner unwirdigen sele. Er lit in grosser wunne unbegraben ob allen zergenglichen $t
Mechth 4: 24, 1 an den jungosten tag. <KAP><N>XXIV</N>. Wie got in himelriche die selen enpfahet und wie er drierleie lúte croͤnet und wie er
Mechth 4: 24, 4 porten ist der herlich underscheiden lon, da got ein ieglich sele mit enpfat und sich der gantze himmel uf tůt gegen
Mechth 4: 24, 6 Got der gat har nider dur die koͤre alle, der sele engegen, und im volget alles himelsch her, allez da nach
Mechth 4: 24, 8 schoͤne, das si mag enpfahen ze lone. So vertsele vro us dem vegefúr oder us disem ellende; so volget
Mechth 4: 24, 10 himmelporten koment #.[zesammene die zwene gelieben#.], $t got und die sele. Sin edel ansehen, da er si mitte enpfahet, und sin
Mechth 4: 25, 15 wan si selber so jemerlich smelzent. Es ist manig armú sele ze sogetanem vegefúr mit sogetaner schulde, das si nit wissen
Mechth 4: 27, 128 nu sint in dem suͤssen paradyse und lebent da mit sele und mit libe in der selben wunne und essent die
Mechth 5: Reg. 8 Von vier hande diemůt und von sibenleie schoͤni der minnenden sele <N>V</N>. Von einer beginen vegefúr, der dur eigenen willen kein
Mechth 5: Reg. 10 der dur eigenen willen kein gebet half <N>VI</N>. Wie dú sele lobet die heligen drivaltekeit <N>VII</N>. Wie got widerlobet die sele
Mechth 5: Reg. 11 sele lobet die heligen drivaltekeit <N>VII</N>. Wie got widerlobet die sele <N>VIII</N>. Diu kint sont gůte menschen haben <N>IX</N>. Von der
Mechth 5: Reg. 45 minne, und das kein creature mag volle gedenken $t der sele gerunge ze gotte <N>XXXII</N>. Von dem hohen ende swester Mehthilt
Mechth 5: Reg. 48 vollekomenheit und wie sich der túfel da von nehet der sele <N>XXXIV</N>. Von fúnfleie núwen heligen, dur boͤse lúste gesant, und
Mechth 5: 1, 8 hat. Disú rúwe versuͤnet den himelschen vatter und die súndigen sele und loͤset si von der ewigen hellepine. Das ander ist
Mechth 5: 1, 13 ir herzeleit. Si wolte oͮch liebor mit lip und mit sele zů der ewigen helle varn, eb si irn lieben mit
Mechth 5: 1, 16 hoͤhet si #.[vor gotte in himmelriche#.]. $t Swenne die selig sele an diser ahte stat, so ist ir got úber ir
Mechth 5: 1, 20 geist us siner heligen drivaltekeit schinen lat in die minnenden sele, glich als ein schoͤner sunnenstral, der alswebende us der heissen
Mechth 5: 1, 22 einen núwen goltvarwen schilt. Der gegenblik gottes und der minnenden sele, der us von in beiden so wunnenklich blikket, der hat
Mechth 5: 1, 25 sint, das die hohsten engel, Cherubin und Seraphim, der minnenden sele muͤssent heimlich sin und wandelen hernider búrnende in unzellicher liebin
Mechth 5: 1, 26 hernider búrnende in unzellicher liebin zů <FOLIO>(77#’r)</FOLIO> der minnenden vúrigen sele in dem selben schine. Das ist der edeln fúrsten weg
Mechth 5: 1, 27 schine. Das ist der edeln fúrsten weg zů der verweneten sele in disem armen libe, wan der engel und dú minnende
Mechth 5: 1, 28 in disem armen libe, wan der engel und dú minnende sele sint von gotte ein ganzú nature von angeborner kúscheit und
Mechth 5: 1, 40 nider gat us von der heligen drivaltekeit in die minnende sele, den fúrhtent die túfel also sere, das si niemer getoͤrrent
Mechth 5: 1, 44 si von bosheit wellent haben, und wa si einer minnenden sele in einem licham werdent gewar, da muͤssent si under #.[die
Mechth 5: 4, 1 kúnde. <KAP><N>IV</N>. Der wunderlichen minne #.[craft ist manigvaltig#.]; wie die sele sinket. Von vier hande diemůt. Von sibenleie schoͤni der minnenden
Mechth 5: 4, 2 sinket. Von vier hande diemůt. Von sibenleie schoͤni der minnenden sele</KAP> O wunderlichú gottes minne, du hast heilig grosse kraft, du erlúhtest
Mechth 5: 4, 3 wunderlichú gottes minne, du hast heilig grosse kraft, du erlúhtest die sele und lerest <FOLIO>(78#’v)</FOLIO> die sinne und gibest allen tugenden volle
Mechth 5: 4, 6 und zů allen werken lobesan, das bevinde ich in der sele min, dir sint alle tugende undertan. Aber die sinkende diemuͤtekeit,
Mechth 5: 4, 12 dur die sinne und stúrmet mit ganzen tugenden uf die sele. Die wile das die minne wahset an der sele, so
Mechth 5: 4, 12 die sele. Die wile das die minne wahset an der sele, so stiget si mit girekeit uf zů gotte und breitet
Mechth 5: 4, 14 das wunder, das ir gemuszet. Si smelzet sich dur die sele in die sinne; so můs der lichame oͮch sin teil
Mechth 5: 4, 17 vinden; also gros kraft hat die ungevelschete gottes minne. Mere die sele wirt niemer so sere durflossen mit gotlicher minne, si werde
Mechth 5: 4, 19 si werde dikke bekort mit irdenschen dingen; die kan die sele nit enpfahen, die mit der valschen minne ist dur gangen. Als
Mechth 5: 4, 20 minne ist dur gangen. Als dú minne vollewahsen ist an der sele, so hat si oͮch ufwert vollestigen als verre es muglich
Mechth 5: 4, 24 wie manig rein herze in suͤsser wunne breche. Swenne dú sele mit der minne zuge und mit maniger girikeit irs jagenden
Mechth 5: 4, 28 vorhte, das er sich nit úberwerfe. Das ist, das die sele so sere durschinen ist in der hitze der langen minne

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