Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| us von einer brúste úber minen lip und úber min sele. In der stunde beneme du mir ein arbeit, die kein | |
| heliger wirde hie in ertrich. <KAP><N>XXIV</N>. Wie got antwúrtet der sele</KAP> Das ich dich #.[sere minne#.], das han ich von miner | |
| súnde und ane schulde. In disem wege froͤwet sich dú sele, dú nach got jamerig ist, wan si vroͤwet sich von | |
| si sinem lieben sune gelichen, der an libe und an sele #.[wart gepinget#.]. <KAP><N>XXVI</N>. In disen weg zúhet dú sele ir | |
| an sele #.[wart gepinget#.]. <KAP><N>XXVI</N>. In disen weg zúhet dú sele ir sinne und ist vri ane herzeleit</KAP> Es ist ein | |
| ein selzen und ein hoher weg, da wandelt dú getrúwe sele inne und leitet na ir die sinne als der sehende | |
| sehende tůt den blinden. In disem weg ist vri die sele und lebt ane herzeleit, wan si wil anders nit denne | |
| mortlich minne ane masse und ane underlas. Vroͤwe dich, min sele, wan din leben ist gestorben von minnen dur dich, und | |
| <KAP><N>XXXIII</N>. Von der pfrůnde, dem troste und der minne</KAP> Min sele sprach alsust zů irem lieben. «Herre, din miltekeit ist die | |
| pfrůnde mines lichamen wunderlich, dine barmherzekeit ist der trost miner sele sunderlich, $t dine minne ist die růwe mines wesendes eweklich.» | |
| Mit minem lustlichen wunder solt du geheliget werden. <KAP><N>XXXVII</N>. Die sele antwúrtet got, das si unwirdig sie der gnaden</KAP> O vil | |
| ich gar unwirdig. <FOLIO>(12#’r)</FOLIO> <KAP><N>XXXVIII</N>. Got ruͤmet sich, das die sele úberwunden hat vier súnde</KAP> Unser herre ruͤmet sich in himelriche | |
| vier súnde</KAP> Unser herre ruͤmet sich in himelriche siner minnenden sele, die er hat in ertrich, und sprichet. «Sehent, wie si | |
| usser der tieffi in die hoͤhin.» <KAP><N>XXXIX</N>. Got vragot die sele, was si bringe</KAP> «Du jagest sere in der minne, sage | |
| von drin kleiden der brúte und von tantzen</KAP> «Eya minnendú sele, wilt du wissen, wielich din weg si?» «Ja lieber heliger | |
| des vleisches und úber den verwassenen eigenen willen, der manig sele ze ruggen zúhet so sere, das si niemer zů rehter | |
| toͮwe, das ist die besclossen innekeit, die erst in die sele gat, so sprechent ir kamerere, das sint die fúnf sinne. | |
| hat, si werde e von dir beweget.» So sprichet dú sele zů den sinnen, die ire kamerer sint: «Nu bin ich | |
| da ich mich erkuͤle. «So sprechent die sinne zů der sele: «Vroͮwe, wellent ir úch kuͤlen in den minnetrehnen $t [Sante] | |
| minnetrehnen $t [Sante] Maria_Magdalenen, da mag úch wol genuͤgen.» Die sele: «Swigent, ir herren, ir wissent nit alles, was ich meine! | |
| von gotte unmenschliche bereit. So sprichet únser herre: «Stant, vroͮwe sele!» «Was gebútest du, herre?» «Ir soͤnt úch usziehen!» «Herre, wie | |
| soͤnt úch usziehen!» «Herre, wie sol mir denne geschehen?» «Froͮw sele, ir sint so sere genatúrt in mich, das zwúschent úch | |
| mit miner endelosen miltekeit.» «Herre, nu bin ich ein nakent sele und du in dir selben ein wolgezieret got. %/Unser zweiger | |
| teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Die minne machet hohe in der sele nit umbe menschlich arbeit; das kumt von eigenem willen <N>II</N>. | |
| geheligot und von den guldinen pfenningen <N>V</N>. Ein sang der selen ze gotte an fúnf dingen und wie got ein kleit | |
| an fúnf dingen und wie got ein kleit ist der selen und die sele gottes <N>VI</N>. Ein widersang gottes in der | |
| und wie got ein kleit ist der selen und die sele gottes <N>VI</N>. Ein widersang gottes in der sele an fúnf | |
| und die sele gottes <N>VI</N>. Ein widersang gottes in der sele an fúnf dingen <N>VII</N>. In der pine loben got, so | |
| <N>XII</N>. Von siben hande vollekomenheit <N>XIII</N>. Zwúschent got und der sele sol dú minne sin <N>XIV</N>. Wa von kume luterkeit, swarheit, | |
| minnen ist wunt, wirt gesunt <N>XVI</N>. Wie got friet die sele und machet wise in siner liebi <N>XVIII</N>. Wie dú sele | |
| sele und machet wise in siner liebi <N>XVIII</N>. Wie dú sele betútet gottes vriheit in aht dingen <N>XIX</N>. Wie die bekantnisse | |
| vriheit in aht dingen <N>XIX</N>. Wie die bekantnisse und dú sele sprechent zesamene und sprechent, das si drivaltig si. Von drin | |
| haben siben ding <N>XXII</N>. Wie dú beschowunge vraget die minnende sele von Seraphym und von dem nidersten menschen <N>XXIII</N>. Wie dú | |
| menschen <N>XXIII</N>. Wie dú minne vraget und leret die stumphen sele und brehte si gerne zů irem lieben und sprichet allererst | |
| gerne zů irem lieben und sprichet allererst und die stumphe sele antwúrtet <N>XXIV</N>. Wie die minnende sele sich geselleget gotte und | |
| allererst und die stumphe sele antwúrtet <N>XXIV</N>. Wie die minnende sele sich geselleget gotte und sinen userwelten lieben und sol glich | |
| glich sin allen heligen und wie der túvel und dú sele sprechent zesamne <N>XXV</N>. Von der klage der minnenden sele, wie | |
| dú sele sprechent zesamne <N>XXV</N>. Von der klage der minnenden sele, wie ir got schonet und entzihet sin gabe. Von wisheit, | |
| got schonet und entzihet sin gabe. Von wisheit, wie dú sele vraget got, wa er si und wie er si. Von | |
| schriber dis bůches</INHALT> <KAP><N>I</N>. Die minne machet hohi in der sele, nit unmenschlich arbeit; das kumt von eigem willen</KAP> Die hohe | |
| unmenschlich arbeit; das kumt von eigem willen</KAP> Die hohe der sele geschiht in der minne und die zierde des lichamen geschiht | |
| wann si hant der heligen diemuͤtigen tugent nit, die die sele in got kan leiten; und da sculet gerne valschú helikeit, | |
| den han ich gesehen/ mit minen liehten oͮgen/ in miner sele stan./ Swelú brut iren lieben geherberget hat,/ dú bedarf nit | |
| ich doch inne bin! -,/ wan das got der minnenden sele vroͤmde si;/ das ist pine úber mensclichen tot/ und úber | |
| bedenke min not!»</ZG></VERS>/ Do sprach der helig geist zů der sele: «Eya edelú juncfroͮwe, bereitent úch, úwer lieber wil komen.» Do | |
| begiessen und betten und blůmen stroͤwen.» Do sprach dú ellende sele: «Wenne ich wúsche, so můs ich mich schamen, so ich | |
| das allergroͤste lieht hat sich ufgetan gegen den oͮgen miner sele, da inne han ich gesehen die unsprechlich ordenunge und bekante | |
| wie si varent, swar si wellent, mit libe und mit sele und doch in ir satzunge blibent unvermischet, und wie dú | |
| selbe here desemvas, da Christus nún manot in sas mit sele und mit libe, als si iemer sol beliben, an eht | |
| ist getempert und geformet in <FOLIO>(18#’v)</FOLIO> die edel lúhtnisse der sele únser froͮwen, und wie die lustlichen brúste unverborgen sint vol | |
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