Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| thron baʒ dan dich,/ ei můder ind maget süverlich?/ //Din sel is $’t wiʒe helpenbein,/ wiʒer dan si enis engein/ under | |
| me schein,/ it mach bed#;iuden din lichamen,/ de bit der seln is rein alsamen./ //Din licham ziͤrt din sele sere,/ wand | |
| bit der seln is rein alsamen./ //Din licham ziͤrt din sele sere,/ wand van dem licham unse here/ sinen licham nemen | |
| zirheit lege./ //Also wart din licham reine,/ de bit diner selen algemeine/ gereinigt wart in diner můder live,/ ei allerreinest aller | |
| gein engel niͤt $’n versteit./ //Godes wisheit besaʒ alsamen/ din sele bit dim lichamen;/ he enervülde niͤ menschen also,/ darümb bis | |
| hove!/ sprich ind gif uns ein gůde lere,/ sprich: #.,Min sele loft min here,/ ind min geist is gevröwet sere/ in | |
| reine turtelduve,/ du bis einveldich inde reine,/ dir englichet aller selen geine./ //Am offer diner reinicheit/ is gůt zeichen diner einveldcheit,/ | |
| got, ir here!/ //Al engel wundert der reinicheide,/ diͤ dine sel ind din lif beide/ entfiͤngen, dů diͤ godes kracht/ in | |
| lach algenzlich in dim live,/ liͤf, allerschönest aller wive!/ //Din sel, din lif si branden beide/ van der götlicher suͤʒicheide,/ wan | |
| $’t v#;iur dim herzen wer unbekant?/ //Din lif ind din sel is gar ein oven,/ ich enmach din v#;iur niͤt recht | |
| wer iͤman so gesunt, dem enbinnen/ din wort in siner selen sinnen/ recht also smachden alse dir,/ de möcht sagen ind | |
| niͤt genůch/ gesagen, wat v#;iurs din herze drůch,/ dů din sele ind din lif/ got gedrůch, ei schöne wif!/ //Wan wir, | |
| enhat sins selfs engein gewalt,/ it enhat an im der selen niͤt,/ diͤ erl#;iucht der wisheide liͤt./ engeiner sachen, diͤ ich | |
| creaturen,/ diͤ diͤ wisheit havent van naturen,/ ich mein diͤ selen bit den geisten,/ diͤ allerbesten ind diͤ meisten,/ diͤ geist, | |
| vür gode stent/ ind sin gebot niͤmer $’n vergent./ diͤ seln ind diͤ engel algemeine/ hant van god diͤ wisheit aleine./ | |
| uns <$’n> mugen <niͤt> kündich machen./ //Diͤ engel ind diͤ selen reine/ si hant einer hande klarheit aleine,/ diͤ si scheidet | |
| dů sin schin eins min herz beschein,/ erl#;iucht wurden miner selen bein./ min sele smalz van sinem v#;iure/ ind mir wart | |
| eins min herz beschein,/ erl#;iucht wurden miner selen bein./ min sele smalz van sinem v#;iure/ ind mir wart heʒlich al creat#;iure./ | |
| ein niͤt, swat he niͤt $’n was/ niͤmer min minnend sel $’n genas,/ bitz si in in gedrücket wart/ ind bit | |
| quam in min munt,/ dat min smachen machd gesunt./ miner seln wart sur alzůhant,/ swaran ich godes niͤt envant;/ mir wart | |
| god kert mins herzen vuͤʒe./ //Wan dů got in min sele giͤnc/ ind mich senft al ümbeviͤnc/ ind mich im gewide | |
| gewide gare/ heimelich ind offenbare,/ dů sin munt küsd miner selen munt, –/ min herze wart so sere wunt,/ dat ich | |
| ind mir diͤ werelt gar verdarf./ //Ich wart bekennend miner selen leven,/ de mir min leven had gegeven./ //Dů ich in | |
| sůcht ind vant si ze hant./ he vant in miner selen raste,/ mir was so wale bit <dem> gaste,/ dat ich | |
| so wale bit <dem> gaste,/ dat ich in machd miner selen wirt./ ei wiͤ arm is he, de sin enbirt!/ //Ich | |
| enwist, wiͤ anders min minn$’ beweren,/ ich engef im beide sel ind lif./ der gaven begund ich arme wif./ //Ind wat | |
| dat ich gode gaf min reine leven,/ de mir had sel ind lif gegeven?/ //Wan diͤ gewonheit, diͤ mir riͤt,/ dat | |
| mich niͤt,/ ich enofferd god min lichamen/ bit miner reiner seln alsamen./ //Wand ich was so kuͤn van minnen worden,/ dat | |
| den kurten ziden,/ dat ich alein möcht reine bliven/ an seln ind lif vür allen wiven./ //Ich wist ouch, dat $’t | |
| du,/ dů du quems in diͤ ewlich rů,/ dů din sele bit dim lichamen,/ also wen wir, quamen alsamen/ in den | |
| diͤ din reinste geist ane deit?/ //Diͤ dügde sint der seln gewant,/ swe des gewandes is gepant,/ he is nacht vür | |
| rast in dinem herzen vant?/ du wers sin vol an seln ind live,/ allerluterst aller wive,/ de in niͤmann$’ geresten mach,/ | |
| si diner dügde schin entfent,/ diͤ diͤ zweiveldich reinicheit/ beide seln ind lifs ümbveit!/ //Si sint wale na dir gangen,/ si | |
| dich der meister martler genoʒ./ //Dat swert, dat durch din sele giͤnc,/ dů din sun am krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen | |
| dat he dem glouven werd zů lone,/ de der l#;iude sel macht gruͤn ind schone./ ////Diͤ dridde kron is der reiner | |
| bedriͤgen,/ dat he an in behiͤlde eingen sigen,/ an irn seln of an irn lichamen./ //Dis dragent eine kron alsamen,/ si | |
| glich enwart./ it enwart niͤ magtdům als bewart/ beid an selen ind an live/ als der din, schönst aller wive,/ schönst | |
| underwindet./ //Diͤ lilje is diͤ reinicheit,/ diͤ beide lif ind sel ümbveit,/ si is wiʒ enbuʒen ind enbinnen,/ si enwilt engeinen | |
| vol gelusticheide./ //Dar is arebeit, diͤ raste machet,/ danaf beid sel ind lif lachet./ diͤ arbeit is godes minn$’ ind lof/ | |
| ind lof/ üver al des künings hof./ //Sus arbeit din sele ind din lif,/ ei aller liͤver liͤfste wif!/ //In disem | |
| vröud gerichte,/ diͤ du im ewelichem liͤchte/ n#;iuʒs bit diner selen munde!/ gebenedit is diͤ selich stunde,/ diͤ dich in dise | |
| als lang, so weret dit ellende,/ bitz gar zebrechent unser selen bende/ ind du uns brengs dar, da du bis,/ da | |
| leven!/ du muͤʒs in bedenken in der stunden,/ als sin sele wirt entbunden!/ din antlitz muͤʒ ich dan beschowen,/ minsam vrow | |
| leide dot/ ane mir sal gescheiden/ den lif van der selen./ //In der grozer engeste/ cum du mir ce troste/ unde | |
| engeste/ cum du mir ce troste/ unde hilf, daz min sele/ werde ce deile/ den lieven godes engelen,/ niet den leiden | |
| gnadich in den sundin si./ //Hilf mir, frouwe, so diu sele von mir scheide,/ so cum ir zi troste./ wan ich | |
| drin personen und drin gaben <N>III</N>. Von den megden der sele und von der minne schlag <N>IV</N>. Von der hovereise der | |
| und von der minne schlag <N>IV</N>. Von der hovereise der sele, an der sich got wiset <N>V</N>. Von der qwale und | |
| <FOLIO>(3#’r)</FOLIO> <N>XI</N>. Vierú sint an dem strite gottes <N>XII</N>. Dú sele lobet got an fúnf dingen <N>XIII</N>. Wie got kumet in | |
| got an fúnf dingen <N>XIII</N>. Wie got kumet in die sele <N>XIV</N>. Wie dú sele got enpfahet und lobet <N>XV</N>. Wie | |
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