Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| zv sine1n sprach,/ Wen im sin zorn ser wach:/ "Mine sele vo1n mir scheide,/ Ich getv im also leide,/ Als er | |
| mi1n ende!/ Daz mich min mvter ie gebar!/ Stirp lib, sele var!/ Ich en=ruche rechte war,/ Daz du ouch cumes dar,/ | |
| daz du hie bist./ Eya, herze, nv brist!/ La mine sele hinne1n varn!/ Wen were ich arme verwarn,/ Do ich was | |
| worte:/ "Ez en=geschit niemer,/ Die wile daz mir immer/ Die sele in dem libe ist./ We dem rate, we der list!/ | |
| ungetruwen ruden/ Heisen nach Juda die juden/ Und der Israhele sele/ Sint genant nach Israhele./ Die waren bewilen sende,/ Do sie | |
| waren,/ Si muzen mit uns jungen wesen/ Ob wir zur sele suln genesen,/ Wen sie sin worzel aller gute:/ Daz ist | |
| und irstarb#s-/ #s+Daz dritte teil swaz drinne warb,#s-/ #s+Und swaz sele truc in dem mer,#s-/ [102#’r#’a]#s+Starb von des grozen berges zer,#s-/ | |
| si gerihten noch gecheren,/ gezuhtigen des libes $s oder der(e) sele reht geleren./ daz eriste, daz heriste $s ist daz firmamentum,/ | |
| noch gnuoch sagen sol, $s obe got wil,/ wande diu sele vorderet $s so getan spil;/ únde ire daz vor allen | |
| mit fiumf sinnen $s des líb%\es nemagen,/ mit fiumven dere sél%\e $s waz mage wir dannen sagen?/ nihwan daz du, herro | |
| der anderes iht ane wænet, $s der hat verhandelet./ die sele nephlegent ze bade $s seiffen noch louge,/ sie nezierent ouch | |
| salubri compunctione,/ daz er lieben beginnet elliu, $s dei dere sele sint profutura,/ also er si ze eriste hete in dere | |
| ane sigent ze flusten,/ niht ze gwinne deheines frumen dere sele,/ den diu hilfe chomen solte $s celestis medele,/ der helfliche | |
| den gotes sihtigen $s wunteren ze samene lesen,/ in welhe wis die sele $s here nach suln gnesen,/ so wir ettewie gedenchen, $s | |
| niht gebezzerot,/ die sterbent in der tobeheit;/ des choment die sele in arbeit./ daz sint die rehten hellezagen,/ daz lat iu | |
| gebe./ //Ich wæne, daz ist der wille,/ so er die sele bevelle,/ so scheidet sele unde lip,/ ez si man ode | |
| ist der wille,/ so er die sele bevelle,/ so scheidet sele unde lip,/ ez si man ode wip./ swaz er widir | |
| uns vor der helle munt/ unde mache uns an der sele gesunt,/ daz er unsir vatir werde/ in dem himil unde | |
| Er schmukte sy vil suß an sich –/ Auff mein sel das det auch ich,/ Der mir ain so schone mait/ | |
| die gewonheit/ daz er nimmer deheinen eit/ bî sînes vater sêle swuor/ wan des er benamen volvuor./ Uterpandragôn was er genant./ | |
| hân gegeben,/ den besliezet in iuwer hant./ des sî mîn sêle iuwer pfant/ daz iu niht leides geschiht,/ wande iuch vürnamens | |
| ûf ir knien an ir gebete/ und bat got der sêle pflegen,/ wan sî hete sich des lîbes bewegen./ //Dô sî | |
| tů mich gehalten. wante wazzer ſint gigangen unze ane mine ſele. unte chût aue ſuſ. ich inbeitote minen trehtin. unt er | |
| ſcerm weſen ſcol. unt ſůchen uon ime die fůre unſer ſêle. Ein tier heizit dorcon ſteingeiz . uon deme zellit phiſiologuſ. | |
| lêre. Dere lêre die uerlieſent gůteſ manneſ ſite. unte ſine ſele. Man ſcol miden die lere die$/ der zalte. A%/rrius unte | |
| sîn sîten wart dâ wunt/ got âne missewende./ des manic sêle sâ zestunt/ kam ûz der helle grunt./ //Heiliger geist, erhœre | |
| êre./ du gib uns tegelîchez brôt/ der gnâden dîn; an sêle und an dem lîbe/ du uns beware in aller nôt/ | |
| wan der tivfle ſich des fleiʒet, das er vil manic ſele fliuͤſet von der mvͦʒicheit des leibes. Dar vmbe ſo iſt | |
| An dem ſvnnentage fůr er ʒe helle vnd erloſte die ſele %:uʒ dem munde des lewen, des vbelen tivfeles. An dem | |
| in der anode Pathmos. An dem ſvnnentage habent alle die ſele genade, die cʒe der helle niht gaht ſint, da ſi | |
| %>ich hinz ſinen gnaden $t enpfelhen mit libe vnde mit ſele, wan zware er mag %>ich wol belæiten f%/vr den himelſchen | |
| hint vber dich an dirre nacht vnd wirt d%:ir dine ſele mit groʒer martyr $t von dinem leibe erlediget vnd fuͤr | |
| wicen, die du den criſten haſt getan, můʒ din arme ſele die ewigen wicen iemer liden.#.’ Mit der rede wart ſant | |
| nach verſchiet er, vnd fvͦrten die heiligen engel ſin ſæligiv ſele in die himeliſchen Ieruſalem in die ewigen genaden; dar bringe | |
| hieʒ ſi toͮfen. Do er dem almehtigen got vil manige ſele gewan vnd der keiſer des innen wart, das er criſten | |
| friͤundinne, div was im liep ſam ſin leip vnd ſin ſele. Nu heten die lantherren ein hervarte gelobete, da mvͦſ er | |
| dem ſult iͤr iͤuch hivte emphelehen mit leibe vnd mit ſele. Nu manʒ. Von ſant Seuero brieſter Temporibus Maximiniani imperatoris orta | |
| cʒe vrchvnde vnd ʒe antlaʒe f%:uer ſin ſvnde, wanne ſine ſele d%:iv wolte ieʒvͦ von ime ſcheiden. Do die boten hincʒe | |
| nach vber ahte tage vnd fvͤrten die heiligen engelen ſine ſele in die himeliſchen Ieruſalem, in die ewigen genaden: dar bringe | |
| cr%:uce vber ſinem heiligen $t liͤchnamen vnd fůrten ſin heiligiu ſele in die ewigen genaden. Auer ſin heiliger lichnam wart mit | |
| got gewihet hat, da vone die tiefen wunden $t der ſele werdent geheilet. Elyſeus, ein heiliger wiſſage, der chom lange ê | |
| die iͤr gefrumet habet wider got vnd wider iwer armen ſele. Der iſt ſelich, der diu fůrſpor des almehtigen gotes nach | |
| driv hundert vnd driſech meniſch. Do emphalh ſant Eraſme die ſele dem almehtigen got vnd ſprach: #.,Uart frolich in die ewigen | |
| hopt vnd ſprach ſin gebet: #.,Herre Jeſu_Chriſte, nu enphahe min ſele hincʒe dinen genaden; vnd alle, die mich ane růfen in | |
| vmb %:ir angeſt, vmb %:ir notdurfte des leibes vnd der ſele, den chume du, herre, durch minen willen ʒe hilfe.#.’ Do | |
| herre ſant Eraſme von diſme leben. Do ſach man ſine ſele wiͤʒʒe als ein ſne, das die die heiligen engle mit | |
| von diſem leben. Das ſahen gůtiv liute, das ir ſelege ſele ʒe himele gefůret wurden; vnd hůtent die wilden aren ir | |
| lip vnſer froͮwen ſant Marien, der tůrne becʒeichent ir heiligiu ſele. Die wahtere becʒeichent die heiligen engele, die ſchilte vnd alles | |
| heiliger lip mit heiligen engelen cʒallen cʒeiten behůtet. Ir heiligiu ſele, diu was mitten ſchilten $t vnd mit den heiligen tugenden | |
| trůt ſvn in die himeliſchen Ieruſalem mit libe vnd mit ſele gefůret ſi, das ſi vns des helfe vmbe iren ſvn, | |
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