Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sêle F. (1843 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Lucid 132, 1 uerſůchunge dirre welte. //Do ſprach der iunger: Wie bitent di ſelen? Der meiſter ſprach: Jr girde iſt ir gebet. Swaʒ ſi
Lucid 132, 9 frower, ob ſi alle da werent. Alſo důnt die gůten ſelen. Die frowent ſich irre gnade. Doch ſorgent ſi vnbe ir
Lucid 132, 13 ſint? Do ſprach der meiſter: Gotiſ geſiht iſt der gůten ſelen huʒ, da inne ſi ir froide hant. Die miſliche wonunge
Lucid 132, 15 miſliche gnade vnbe ir gůtete. //Der iunger ſprach: Wiſſent die ſelen, waʒ men hie důt? Do ſprach der meiſter: Die gůten
Lucid 133, 1 man da ʒe helle důt. //Der iunger ſprach: Mugent die ſelen irſchinen, ſwenne ſi wellent? Do ſprach der meiſter: Die heiligen
Lucid 133, 3 irſchinen, ſwenne ſi wellent? Do ſprach der meiſter: Die heiligen ſelen erſchinent, wenne ſi wellent, wachende oder ſlafende. Die ſelen, die
Lucid 133, 4 heiligen ſelen erſchinent, wenne ſi wellent, wachende oder ſlafende. Die ſelen, die in den wiʒen ſint, die erſchinent niemanne, wen ſo
Lucid 133, 12 $t heiliger gebete, alſe ſancto martino, dem erſchein deʒ ſchachereſ ſele. Oder eſ geſchiht durch etliche manunge, alſe ſancto benedicto, dem
Lucid 133, 13 geſchiht durch etliche manunge, alſe ſancto benedicto, dem erſchein ein ſele, die hete hobit vnde ʒagil alſe ein eſel, inmiten waʒ
Lucid 134, 9 buch wirt er erfúllet deʒ tiuelſ mit libe vnde mit ſele. Er wirt mit ʒouber erʒogen vnde machet im alle die
Lucid 136, 3 ſint, alſo ſint oͮch ʒwo urſtende. Die eine iſt der ſelen, die andere deʒ libeʒ. So der menſche ſúndet, ſo ſtirbet
Lucid 136, 4 andere deʒ libeʒ. So der menſche ſúndet, ſo ſtirbet die ſele. So er denne ſine ſúnde ruwet, ſo erſtat die ſele
Lucid 136, 4 ſele. So er denne ſine ſúnde ruwet, ſo erſtat die ſele von dem tode der hellen. //Der iunger ſprach: An welheme
Lucid 137, 12 hobitt hant, die erſtant ouch mit ʒweigen $t vnde iegeliche ſele hat iren lichamen alſo ſchonen vnde alſo ganʒen, daʒ ime
Lucid 145, 23 ſiben geiſtliche ere an dem libe vnde ſibene an der ſelen. An dem libe hant ſi die ſchonin, [71#’r] ſnellekeit, ſterkin,
Lucid 146, 3 [71#’r] ſnellekeit, ſterkin, friheit, wolluſt, geſuntheit vnde vntotlicheit. An der ſelin hant ſi wiʒtům, frúntſchaft, ebinhellunge, ere, gewalt, ſicherheit vnde froide.
Lucid 146, 6 Du heſt mich hoher erhabin denne ich ſi. Deʒ min ſele ie gerte, daʒ ſolt du mir ſagen. Do ſprach der
Lucid 147, 15 dauid Jonathe waʒ, der im alſe lieb waʒ alſe ſine ſele? //Der iunger ſprach: Daʒ waʒ ein michel ſelikeit. Der meiſter
Lucid 151, 7 menſchen vʒen vnde innen were, alſo wol iſt den gůten ſelen vʒen vnde innen in allen iren geliden. Hie in dirre
Lucid 151, 11 handeln, vil ſchaʒeſ vnde gůteʒ beſiʒʒen. Deʒ hant die gůten ſelen alleʒ me dan genůc. Owe, welhe gnade ſi an ir
Lucid 153, 8 in harte durſtet, alſo hat der honecſeim diner worte min ſele erquicket, wan ſi ſint vnmaʒen ſelic, die ʒů ſo vnʒallichen
Lucid 158, 12 gotiſ kint wurdent.#.; Doch het men in gotiſ riche eine ſele fúrdelicher denne di ander, wenne ſi baʒ gedienet hat denne
Lucid 159, 10 meiſter: Nu [75#’v] vernim noch me. Alſe fróliche die heiligin ſelen mit gote ewicliche lebint, dar engegin werdint di vnſeligen ſelen
Lucid 159, 11 ſelen mit gote ewicliche lebint, dar engegin werdint di vnſeligen ſelen gemartilt uon den tiuelen ewicliche. Alſe die gůten mit micheler
MarlbRh 4, 24 arme godes l#;iude./ enspisd$’ uns niͤt dit himelsch brot,/ uns selen stürven, si weren dot./ we möcht an dat himelsch leven/
MarlbRh 4, 26 we möcht an dat himelsch leven/ in erden behalden siner selen leven?/ //Dat himelsch leven is dit brot,/ dat uns kert
MarlbRh 4, 30 disem suͤʒen vetten mursele/ wirt beide starc ind schön uns sele,/ dat si diͤ vinde muͤʒen vliͤn./ si endurren si niͤt
MarlbRh 4, 35 van dir, vrow, uns is geborn./ //Dit koren macht diͤ sele vro,/ it ervröwet si also,/ dat si diͤ sware vort
MarlbRh 5, 1 wermt si, dat si niͤt envr#;iuset./ //Dit korn kan der selen arzedien,/ dat si wale muͤʒ gedien:/ als si diͤ arzedi
MarlbRh 5, 16 spis zestört diͤ sündge wege,/ si macht, dat got der selen plege/ ind dat he küninc si eweliche/ in der selen,
MarlbRh 5, 18 selen plege/ ind dat he küninc si eweliche/ in der selen, sinem künincriche./ ////Dit edel korn gedruͤges du,/ suͤʒ můder: $’n
MarlbRh 7, 17 swe in beruͤrt, he is selich./ al böse hitz diͤ sele sch#;iuet,/ diͤ under dis boums schaden vl#;iuet./ //Sin beschirmung is
MarlbRh 7, 20 //Sin beschirmung is sin schade./ wat is it, dat der selen schade,/ der beschirmung Jhesus is?/ si is $’s heiles sicher
MarlbRh 10, 1 viͤrde givet manheit,/ diͤ aller bosheit wal widersteit,/ dat diͤ sele niͤt enwerd gevalt/ in einich bosheit bit einger gewalt./ //De
MarlbRh 10, 6 al gůde dat./ dis sanc hat groʒe suͤʒicheit,/ diͤ diͤ sel des rades volgen deit./ //De seste singt verstendicheit,/ dat men
MarlbRh 10, 12 //De sivend vugel singt den smachen,/ de suͤʒe macht der selen rachen,/ dat si smach der meister suͤʒicheide/ der overster suͤʒster
MarlbRh 13, 5 bischof,/ den loft ind ert de engelsch hof./ //In diner selen sanc he diͤ misse,/ he sanc si an alle hindernisse,/
MarlbRh 17, 37 got begeven,/ dem he gediͤnt had al sin leven./ //Der selen mörder, de wiʒlich diͤf,/ he hiͤʒ in schriven einen briͤf,/
MarlbRh 19, 7 verlorn,/ senfte ros al ane dorn,/ heil vür god miner selen wunden!/ miner selen bende werden entbunden,/ wand du has vür
MarlbRh 19, 8 al ane dorn,/ heil vür god miner selen wunden!/ miner selen bende werden entbunden,/ wand du has vür god genade vunden./
MarlbRh 32, 36 h#;iude,/ beschüldigt #;iuren bösen rat,/ beweinet #;iure missedat,/ diͤ #;iuren selen schadet!/ ////Nu důt doch alle ein gevůch/ mir vil armem
MarlbRh 37, 10 dat is hoverdcheit./ //Homůt is des d#;iuvels houvet,/ dat manich sel der dügde rouvet./ dit houft envant an dir $’n gein
MarlbRh 39, 28 in dins herzen grunt,/ drück an in al zit diner selen munt,/ entfanc van sim mund diͤ suͤʒicheit,/ diͤ uʒer sim
MarlbRh 43, 8 he liͤʒ dich ouch dat swert verstan,/ dat durch din sele sint můst gan./ //Sente Anna, diͤ widwe gůt,/ diͤ godes
MarlbRh 47, 19 vrölich stat,/ darin du wertlich salt werden gesat/ beid bit selen ind bit live,/ allerwerdest aller wive!/ //Als du dis lifs
MarlbRh 48, 32 engelsche schare,/ breng mich zů den heilgen l#;iuden,/ den selgen selen, dinen brüden,/ breng mich dare, da du bis,/ dar ich
MarlbRh 49, 6 we hat dir me diͤnsts gegeven/ wan ich selve, miner selen leven?/ //Andre l#;iude herbergent diͤ armen,/ ich liͤʒ dich in
MarlbRh 49, 23 selven ümbewant./ dů ich dich gebar in dit jamerlant,/ diner selen roc gaf dir min lif,/ din licham gaf dir ich
MarlbRh 51, 15 ziͤn,/ dar ich din vröude müge siͤn,/ diͤ beid din sel ind din lif entfiͤnc,/ dů din liͤve sun engegen dich
MarlbRh 55, 6 gescheit./ //Christus is got ind mensch alsamen,/ he hat diͤ sel bit $’m lichamen./ //Des gotheit $’n geinen wandel entfeit/ ind

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