Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ir bluot./ der kunic was ungemuot,/ daz gie im grôze nôt:/ er wær gewesen tôt,/ wær er her für komen,/ sô | |
| min begerunge von Gode berurit werdin, und diz muiz fon noit sin, sal ich Got one mittil minnen. alleine daz glichnisse | |
| da fon bin ich selich ob ich wil, nicht von nôit, daz ich selic muize sin fon dirre geburt, wan ez | |
| kunst und wisheit. daz he di hette, daz muiste fon noit sin, sprechin di heligin. englisch kunst und wisheit ist daz | |
| muglichkeit in ir alle dinc zu bekennene, so muiste von noit di sele unsis herrin Ihesu Christi vollincumen sin, di da | |
| un nicht inphahin dan eines an deme tage und fon nôit eines in deme jâre. aber alse dise inphâhunge ist geistlich, | |
| sprach: ‘Got ist etwaz daz da ist pobin wesin fon noit, daz in ume selber nimannes bedarf und des alle dinc | |
| ‘wa uz zwein ein sal werdin, da muiz ein fon noit sin selbiz uzgein und in ume selber forwerdin, sal ez | |
| alliz daz in ume ist, und daz muiz he fon noit in ume bekennen und da inschephit he nicht. der dritte | |
| wondirs sal werdin fon disime kinde?’ daz muiz sin fon noit daz ein iclich gezauwe also verre reche alse der wercman | |
| bist mîn bruoder sunder wân."/ ___"hêrre, ir lobt mich umbe nôt,/ sît ez iwer zuht gebôt./ dar nâch tuot iwer helfe | |
| bî ir goten/ daz er in hulfe: es wære in nôt,/ si rungen niht wan umben tôt./ ___dô der junge Anschevîn/ | |
| vant,/ //und iesch vil grôziu botenbrôt./ er sprach "frouwe, unser nôt/ ist mit freuden zergangen./ den wir hie haben enphangen,/ daz | |
| daz man im bôt/ grôz êre: in twanc doch ander nôt./ daz was diu strenge minne:/ diu neiget hôhe sinne./ ___diu | |
| sult ir slâfen vaste,/ und ruowet hînt: des wirt iu nôt."/ der wirt den sînen daz gebôt,/ si solten dannen kêren./ | |
| die uns den schaden hânt getân./ sich hât verendet unser nôt./ ein zornic got in daz gebôt./ dazs uns hie suohten | |
| der lac an rîterschefte tôt./ des vater leit die selben nôt:/ der was geheizen Addanz:/ sîn schilt beleip vil selten ganz./ | |
| rois de Franze tôt,/ des wîp in dicke in grôze nôt/ //brâhte mit ir minne:/ diu werde küneginne/ hete aldar nâch | |
| einer rîchen küneginne./ diu kom och sît nâch im in nôt,/ si lag an klagenden triwen tôt./ Swie Gahmuret wær ouch | |
| solt,/ den Isenhart vil dicke bôt/ frôn Belakân für grôze nôt./ //dô bôt man in daz trinken dar/ in manegem steine | |
| mit ellen dô niht slief,/ dô dise hêrren kômn in nôt,/ der hant nie sicherheit gebôt;/ mîn hêr Brandelidelîn,/ unt der | |
| mîn werder bruoder tôt./ durch iwer zuht lât mich ân nôt./ kêrt minne dâ diu freude sî:/ wan mir wont niht | |
| sagten klagende ir hêrren tôt:/ des kom frou Herzeloyde in nôt,/ si viel hin unversunnen./ die ritter sprâchen "wiest gewunnen/ mîn | |
| daz ist mînes herzen bete./ got wende mich sô tumber nôt:/ daz wær Gahmurets ander tôt,/ ob ich mich selben slüege,/ | |
| dem diz mære wart erkorn./ sîns vater freude und des nôt,/ beidiu sîn leben und sîn tôt,/ des habt ir wol | |
| antlitze./ sun, merke eine witze,/ und flêhe in umbe dîne nôt:/ sîn triwe der werlde ie helfe bôt./ sô heizet einr | |
| in guoten morgen bôt,/ und frâgte se, op si sæhen nôt/ eine juncfrouwen lîden./ sine kunden niht vermîden,/ swes er vrâgt | |
| minne wâfen,/ einen munt durchliuhtic rôt,/ und gerndes ritters herzen nôt./ innen des diu frouwe slief,/ der munt ir von einander | |
| elliu wîp lâts iuch gezemn:/ ir mugt mir dannoch füegen nôt./ læge ich von andern handen tôt,/ daz iu niht prîs | |
| geschach,/ wan ir mannes ungemach:/ des trûren gap ir grôze nôt,/ daz si noch sampfter wære tôt./ nu sult ir si | |
| unser zweier dienste den tôt/ hât er bejagt, und jâmers nôt/ mir nâch sîner minne./ ich hete kranke sinne,/ daz ich | |
| lêrte/ daz er dergegene kêrte/ und klagte dem wirte hungers nôt./ der sprach "in gæbe ein halbez brôt/ iu niht ze | |
| Antanors unt der frouwen./ im was von herzen leit ir nôt:/ vil dicker greif zem gabilôt./ vor der künegîn was sölch | |
| knappe kluoc./ ___er vant Ithêren tôt,/ unt Parzivâln in tumber nôt./ snellîch er zin beiden spranc:/ dô sageter Parzivâle danc/ prîses | |
| durch schilt mit eime sper,/ wer klagte dann die wunders nôt?/ er starp von eime gabylôt./ ___Iwânet ûf in dô brach/ | |
| ouch ûf geleit daz prôt./ des was dem jungen gaste nôt,/ wand in grôz hunger niht vermeit./ al vastende er des | |
| wirt erkante den ritter rôt:/ er dersiufte, in derbarmt sîn nôt./ sînen gast des namn er niht erliez,/ den rôten ritter | |
| ob wirn bî witzen schouwen,/ sô lischet im sîn jâmers nôt./ für sîner drîer süne tôt/ ist im ein gelt ze | |
| rîche/ sprach "sît ir vîentlîche/ her komen, hêrre, deist ân nôt./ ân iuch man uns vil hazzens pôt/ vome lande und | |
| möht ir soldes niht genesn./ ___der zadel fuogte in hungers nôt./ sine heten kæse, vleisch noch prôt,/ si liezen zenstüren sîn,/ | |
| ir wâriu manheit daz gebôt./ nu solde erbarmen iuch ir nôt:/ ir lîp ist nu benennet phant,/ sine lœse drûz diu | |
| hân gegert/ ir herberge als ez in stuont:/ ir grôziu nôt was im unkuont./ ___man leit ein teppech ûfez gras,/ da | |
| beidiu wîz ist unde rôt./ daz fuogte ir gaste grôze nôt./ sîn manlîch zuht was im sô ganz,/ sît in der | |
| iuch sol ouch der bruoder mîn/ hînte stiuren: des ist nôt."/ dô sprach Manpfiljôt/ "frouwe, ich send iu als vil."/ dô | |
| von der ein teil hie wirt gesagt./ die twanc urliuges nôt/ und lieber helfære tôt/ ir herze an sölhez krachen,/ daz | |
| diu mir lachen bôt./ des kom ir lîp in grôze nôt./ sag ir, ich sî ir dienstman,/ dienstlîcher dienste undertân."/ der | |
| mir mit wârheit enbôt,/ si gæbn die stat durch hungers nôt,/ unt daz diu küneginne/ mir büte ir werden minne."/ ___der | |
| Galogandres,/ der herzoge von Gippones:/ der brâht die burgære in nôt,/ er holt och an ir letze en tôt./ als tet | |
| sicherheit./ diu juncfrouwe was gemeit,/ daz mit triwen klagt ir nôt/ den man dâ hiez den ritter rôt./ ___über_al diz mære | |
| der lag ans küneges sîten tôt./ Clâmidê kom selbe in nôt:/ im und den sînen wart dâ wê./ den sturm verbôt | |
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