Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| si begundn ein_ander wenden/ neben, für unt hinder sich./ âne nôt was ir gerich:/ si möhtenz âne strîten lân./ do begreif | |
| von êrste strîtes pflac./ er sprach "du sûmest dich ân nôt:/ für sicherheit gib ich den tôt./ lâz enden dîne werden | |
| biten./ mich hât grôz müede überstriten,/ daz mir ruowens wære nôt./ diu mir diz ungemach gebôt,/ diu kan wol süeze siuren/ | |
| iu des danken müeze,"/ sprach Gâwân. "frouwe, es ist mir nôt:/ wan daz manz iu von hove gebôt,/ sô dient ir | |
| dô sprach er "vrâgets niht durch got:/ hêr, dâ ist nôt ob aller nôt."/ ___"sô muoz ich doch ir kumber klagen,"/ | |
| "vrâgets niht durch got:/ hêr, dâ ist nôt ob aller nôt."/ ___"sô muoz ich doch ir kumber klagen,"/ sprach Gâwân. "wirt, | |
| ist hie./ hêrre, ez wart versuochet nie/ ûf Schastel_marveil diu nôt./ iwer leben wil in den tôt./ ist iu âventiure bekant,/ | |
| reht ûf daz bette aldâ er lac./ swer ie solher nœte gepflac,/ der mag erkennen pfîle./ daz werte kurze wîle,/ unz | |
| zorn verswant:/ wander strûchte nider tôt./ Gâwân het die grôze nôt/ mit strîte überwunden./ in den selben stunden/ dâhter "waz ist | |
| si vorhte, der rîter wære tôt:/ des lêrten si gedanke nôt;/ wand er sus ûf dem lewen lac/ unt anders keines | |
| //mit freuden machet, ruochets got./ im ist ab guoter helfe nôt."/ Si sprâchen alle "die merzîs."/ diu alte küniginne wîs/ ein | |
| er sich garbeitet,/ gehœhet unt gebreitet/ sînen prîs mit grôzer nôt./ swaz der werde Lanzilôt/ ûf der swertbrücke erleit/ unt sît | |
| erleit/ unt sît mit Meljacanze streit,/ daz was gein dirre nôt ein niht;/ unt des man Gârelle giht,/ dem stolzen künege | |
| wîs./ læget ir dâ vor im tôt,/ alrêrst wüehse unser nôt./ sult ab ir vor im genesn,/ welt ir in harnasche | |
| gezemn/ daz ir mîn dienst ruochet nemn,/ sô wart nie nôt sô hert erkant,/ ine sî ze dienste iu dar benant."/ | |
| nâch prîss bejage./ ___swaz im an sînen wunden war,/ die nôt het erwendet gar/ Orgelûsen varwe glanz./ si sprach "ir sult | |
| daz ich iu, frouwe, müeze klagn/ nâch iwern hulden mîne nôt,/ daz brich ich, ob mich læt der tôt."/ //___Swaz dâ | |
| kumbers niht bevilt,/ daz lâz ich sîn: er het doch nôt,/ sît ez diu minne im gebôt./ Orgelûs diu glanze/ in | |
| kan noch zornes walden/ gein mir. ouch twinget si des nôt:/ Cidegasten sluog ich tôt,/ in selbe vierdn, ir werden man./ | |
| trûwe ich wol, si sî mir holt:/ wand ich hân nôt durch si gedolt./ sît Orgelûs diu rîche/ mit worten herzenlîche/ | |
| an mir: er ist tôt./ ich sol für sîn lasters nôt,/ hân ich werdeclîchez lebn,/ ûf kampf für in ze gîsel | |
| sînen fuozen si sich bôt:/ dô sprach si "hêrre, solher nôt/ als ich hân an iuch gegert,/ der wart nie mîn | |
| clâre unt diu rîche/ sprach weinde herzenlîche/ "hêrre, als i’u nôt gesage,/ waz ich der im herzen trage,/ sô gebt ir | |
| esn wende mich der tôt,/ ich lêre den künec sölhe nôt/ diu sîne hôchvart letzet./ mîne triwe ich hân versetzet/ gein | |
| solt ich armez wîp,/ sît ich hân getriwen lîp,/ alsolher nôt bî sinne sîn?/ etswenn sich krenket ouch der mîn,/ //Sît | |
| einer, der truoc wâpen rôt./ mîn gesinde er brâht in nôt:/ für Lôgroys er kom geritn:/ da entworht ers mit solhen | |
| im lac,/ do er ir herberge pflac:/ //Des was im nôt an der zît./ ir mantel unt sîn kursît/ leit an | |
| ezzen solde,/ durch die er lîden wolde/ beidiu freude unde nôt./ swenn siz parel im gebôt,/ daz gerüeret het ir munt,/ | |
| der wære an werdekeite tôt,/ sine hulfen im ze sîner nôt,/ daz si beide an triwe dæhten/ unt ze Jôflanze bræhten/ | |
| al den werden er enbôt/ sîn dienst unt sînes kampfes nôt./ ___der brief niht insigels truoc:/ er schreib in sus erkant | |
| sprach frou Bên diu zühte rîche./ diu wesse Itonjê minnen nôt,/ und daz ir herze dienst bôt/ der werde künec Gramoflanz/ | |
| trôst an iwer minne./ künec durch küneginne/ sol billîche enpfâhen nôt./ frouwe, hiez iur vater Lôt,/ sô sît irz die er | |
| ûz würze kraft,/ âne wîplîch geselleschaft/ sô müeser sîne schärpfe nôt/ hân brâht unz an den sûren tôt./ ___ich wil iuz | |
| Bertûn,/ Gâwân fil li roy Lôt,/ süezer senft für sûre nôt/ er mit werder helfe pflac/ helfeclîche unz an den tac./ | |
| wand ir der portenære enbôt,/ der knappe wær mits orses nôt/ balde wider gestrichen:/ gein dem si kom geslichen,/ //Aldâ der | |
| knappe sprach et disiu wort,/ "frouwe, ir sûmet mich ân nôt:/ ich leist daz mir der eit gebôt."/ ___er gienc da | |
| sîn./ er sprach "sag an, geselle mîn,/ eintweder freude oder nôt,/ oder swaz man mir von hove enbôt./ ___funde du den | |
| nu hân ich iwer genozzen,/ daz mir gesenftet ist diu nôt./ minne und wunden wære ich tôt,/ wan daz iur helfeclîcher | |
| ___ein künec der hiez Irôt,/ der ervorht im die selben nôt,/ von Rosche_Sabînes./ der bôt im des sînes/ ze gebenne swaz | |
| niht wan die got beschermen wil./ //___hêr, sît iwer starkiu nôt/ ist worden wendec âne tôt,/ Sîn gâbe stêt in iwer | |
| man in dâ bôt./ si kômn ze bêder sît in nôt./ ___man sach die strîtmüeden komn,/ von den sô dicke ist | |
| daz sîn hant gebôt,/ der viel vor im durch tjoste nôt./ Artûs mit sîn selbes hant/ vienc den degen wert erkant./ | |
| sprach "mîns hêrren swâger Lôt,/ von dem was uns dehein nôt/ ebenhiuz noch sunderringes."/ dô dâhter noch des dinges,/ wand in | |
| gewalt entsitze niht./ swaz mir von einer hant geschiht,/ die nôt wil ich lîden./ solt ich nu vermîden/ des ich mich | |
| lîhte her mit im komn,/ durch die ich freude unde nôt/ in ir gebot unz an den tôt/ sol dienstlîchen bringen./ | |
| ie kint manne enbôt,/ und daz er dæhte an ir nôt,/ sît si für alle gewinne/ dienst büte nâch sîner minne./ | |
| den kinden nie sô leit:/ si schrîten lûte umb sîne nôt,/ wande in ir triwe daz gebôt./ ___ez was vil nâch | |
| baz gein kreften sagn?/ nu ruowe hînt: des wirt dir nôt,/ wiltu fürstên den künec Lôt."/ //___Dô truoc der starke Parzivâl/ | |
| lant im bôt/ (des kom si hie von scham in nôt),/ dô er vor Lôgroys gestreit/ unt si sô verre nâch | |
| mich die bluomen rôt,/ unt mêr die helde die dâ nôt/ dolten âne zageheit./ wem wær daz liep âne leit,/ dem | |
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