Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vil gevarnen/ mit strîte muosen arnen,/ einer streit für friundes nôt,/ dem andern minne daz gebôt/ daz er was minne undertân./ | |
| ir mich ruowen bâtet./ nu ruowet hînt: des wirt iu nôt./ swer iu disen strît gebôt,/ der het iu swache kraft | |
| ir sult in sehn, den lieht gemâl./ //Durch Gâwânes triwe nôt/ leist ich daz mir der künec enbôt."/ ___Artûs und Bêne/ | |
| luste./ si dâhte an Cidegastes tôt:/ dô twanc si wîplîchiu nôt/ nâch im dennoch ir riuwe./ welt ir, des jeht für | |
| den tac./ ___der künec Gramoflanz enbôt/ (des twang in hôchverte nôt)/ ze Rosch_Sabbîns den sînen,/ si solten sich des pînen/ daz | |
| lant ze Tribalibôt/ im gap: diu was sîn schilt in nôt./ der heiden nam an strîte zuo:/ wie tuon ich dem | |
| lieht gemâl:/ hie stêt iur beider dienstman/ in der grœsten nôt dier ie gewan./ ___der heiden warf daz swert ûf hôch./ | |
| volgent nâch./ daz nie von rîters hant geschach/ mir grœzer nôt, für wâr ichz weiz,/ dan von iu," sprach der von | |
| verlorn,/ von dem wir bêde sîn erborn."/ //___"Owê der unregezten nôt!"/ sprach der heiden, "ist mîn vater tôt?/ ich mac wol | |
| leist ouch gerne ir gebot/ beidiu in freude und in nôt),/ diu küngîn Secundille./ ez was ir herzen wille,/ daz se | |
| sprach Parzivâl. "mîns bruoder hant/ twanc mich wer in grôzer nôt./ wer ist ein segen für den tôt./ ûf disen heinlîchen | |
| schilde, als si mir gebôt./ swâ ich sider kom in nôt,/ zehant so ich an si dâhte,/ ir minne helfe brâhte./ | |
| mîn vater Gahmuret ist tôt./ mîn bruoder sage ouch sîne nôt."/ ___dô sprach der werde Parzivâl/ "sît ich schiet vonme grâl,/ | |
| gar nennen dâ ich streit,/ daz wæren unkundiu zil:/ durch nôt ichs muoz verswîgen vil./ swaz ir mir kunt ist getân,/ | |
| wan daz si truoc gein prîse muot,/ si fuorte ân nôt den tiuren huot/ ûf dem Plimizœles plân:/ diu sunne het | |
| vor jâmer dolten pîn./ ir triwe liez in in der nôt./ dick er warb umb si den tôt:/ der wære och | |
| si griffen herzen jâmers zuo./ ___swenn im diu scharphe sûre nôt/ daz strenge ungemach gebôt,/ sô wart der luft gesüezet,/ der | |
| mir dâ zin den tôt/ und lât sich enden mîne nôt./ sît ir genant Parzivâl,/ sô wert mîn sehen an den | |
| botschaft was nâh ir komen,/ daz wendec wære ir klagendiu nôt./ der herzoge Kyôt/ und anders manec werder man/ heten si | |
| scheidet niht der tôt:/ du riet mir ê in grôzer nôt./ ich wil gein mîme wîbe komn,/ der kunft ich gein | |
| sîn lîp enpfienc nie anderswâ/ minne helfe für der minne nôt:/ manc wert wîp im doch minne bôt./ ich wæne er | |
| Sigûnen an ir venje tôt./ dâ sach diu künegîn jâmers nôt./ si brâchen zuo zir dar_în./ Parzivâl durch die nifteln sîn/ | |
| was ê sô rôt:/ der leit von küssen nu die nôt,/ daz ez mich müet und ist mir leit/ daz ich | |
| enpfienc./ unzuht mir zuht undervienc,/ daz ich iu künde mîne nôt,/ sît ich iu dienst nie gebôt./ waz hilfet al mîn | |
| minne, ir lant Trîbalibôt?/ im gab ein magt sô strenge nôt:/ Clauditte unt Olimpîâ,/ Secundille, unt wîten anderswâ/ dâ wîb im | |
| lanc/ daz mich êrster schilt übervienc,/ sît ich nie grœzer nôt enpfienc./ durh zuht solt ich minne heln:/ nune mag irz | |
| got,/ an den geloube ich unt an sie/ (sô grôze nôt enpfieng ich nie):/ al mîne gote sint verkorn./ Secundill hab | |
| das ist noch alle gotis heyligin tage, vnd ab is not were in Januario noch wynachtin. //Ob der kirsboum begynne czu | |
| quiddin. //Hy seczt her von der saluien. Wen is keyn not ist, von der saluien czu redin, wen man wol weys, | |
| legin, das doch alle wynczurlle kvnnen, dorumme ist is nicht not dor von czu redin. Sundir eczliche selczene dink, di nicht | |
| bowin; vnd also getrockint mak man si essin, wen is not ist. Sundir den krankin mak man si bequemir machin. Man | |
| der ein hieʒ Chvſi, der ander Elimaʒ, di ſolten ʒe not ʒe dem chvnige Dauit; der ein hvp ſich e vʒ | |
| dient und in den suͤnden wonet, der hat muͤ und not. an des tiufels chruͤtz sin vireu: diu tieffe, daz ist | |
| swert, diu grimmigen tier, daz wazzer, der hunger, dehainer slaht not moͤcht si von got schaiden, si wærn mit im stætige. | |
| urtail, der sait uns vor und warnt uns der micheln noͤt diu uns chuͤnftich ist, also wir selbe sehen wie sich | |
| den si niht erchennen wolten, do er durch der menscheit not sich gedimuͤtigot hete. disiu red elliu und disiu vorchtlicheu dro | |
| dinent, die hat er getroͤstet mit disen worten: ‘so disiu not elliu chumt, so fræut euch, wan so diu werlt zerget | |
| dem himelischen wazzer. seint wir nu gehoͤrt haben so getan not daz der werlt ende chummer ist, so sehen zů uns | |
| er nimt sein sel und fuͤrt die ze den ewigen noͤten. diu nacht hat zwelif weil, diu ist geteilt in vier | |
| sant Stepfan bat umb die in stainten. in den groͤzzen noͤten da ein iglich mensch siner liben freund wol moͤcht vergezzen, | |
| daz ent dirre werlt. do der gut sant Johans manig not erlait durch den almæchtigen got und vil manigen irretum zestorte | |
| wære an ir gebet. si tet es durch so getan not, daz ir leip sein niht enwern mochte. so getan witiben | |
| geburt, daz er in dise werlt chom diu angest und not und vil maniges leides ze vil hat, die habe wir | |
| daz er sinen freunten undertan waz des twang in dehain not, daz tet er durch sin guͤte, daz er uns da | |
| ê erfuͤlt. der drier ding ist uns armen suͤndærn vil not, der mirren, des rauches, des goldes: daz ist diu riwe | |
| sun pin, daz ich menschlich pilde durch der verloren menschen not an mich genomen han, nu du gelaubest daz minem willen | |
| auf furen, daz ist diseu werlt die neur muͤ und not und vil manige angest hat. der slaf unsers herren in | |
| sunne, do der hilig Christ durch der armen menschen $t not an dem hiligen chræutz erstarp. do er in dem schiffelin | |
| gewinne mit reht. so ers denn gewint, so hat er not und angst wie erz behalt, so machet dann der richtum | |
| blinten wes er gert. er weiz vil wol wez uns not ist; swie wol erz weiz, iedoch heizzet er uns biten, | |
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