Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| urome sin./ Du ne uolgis mineme rade./ So bistu aller node./ Irlazin immir mere./ Vnde helfist och der sele./ Rother swigete | |
| soltû ze mâze klagn:/ swaz dem geschach des gie im nôt./ daz unreht aber dir gebôt/ daz dû mich slahen woldest,/ | |
| verbar diu wort,/ sîn zuht was aller zühte hort./ ze nôt er doch mit witzen sprach,/ swie manz an in vordern | |
| begunden/ vliehen an den stunden,/ ze vluht was in ze nôt vil gâch./ des jagten in die Mâzen nâch,/ niemen meit | |
| trôst;/ daz dû mich armen hâst erlôst/ von der êweclîchen nôt,/ und daz ich weiz, daz ich den tôt/ niht vürhten | |
| ze trôste,/ die von der helle rôste/ von iemer wernder klagender nôt/ erlôste sîn vil strenger tôt,/ und nâch der boten lêre/ | |
| dâ krût unde gras,/ unz er den lîp in grôze nôt/ durch die gotes minne bôt./ //Dô kâmen die in suochten | |
| ich wol, ich lougens niht./ ich kan ez, swâ es nôt geschiht."/ "sô rât ze mînen sorgen mir!"/ "nû daz tuon | |
| mêre/ leben in solher êre./ er hiez, daz sie dekeine nôt/ dem kinde nanden und den tôt/ im niemer vürgeleiten/ unde | |
| dem ez der künec gebôt./ des hâte er ofte manege nôt,/ wen er des vrâgen möhte./ er dâhte, daz niht töhte/ | |
| wie lange mac in sîner kraft/ ein man belîben âne nôt,/ daz in daz alter und der tôt/ von sînen kreften | |
| lêre./ er begunde siuften sêre./ er sprach: "owî, owê der nôt,/ daz dirre welde gît der tôt/ nâch liebe ein endelîchez | |
| wünne/ verworhten sie ir künne./ ir schulde vuogte in solhe nôt,/ daz sie vervielen in den tôt./ owê, daz ez ie | |
| arbeitlîchiu leit/ mit kumberlîcher arbeit;/ dâ von wuohs des landes nôt./ dô tet, als ime got gebôt,/ Moyses, der reine man:/ | |
| in der wüeste vierzic jâr./ got huot ir vor aller nôt./ er regent in daz himelbrôt:/ sîn grôz gewalt sie nerte./ | |
| sâ/ lîden von der schar den tôt./ sie überwunden alle nôt/ mit der gotlîchen kraft./ dô sazte sich diu heidenschaft/ mit | |
| tôdes sigenunft/ sît ertôte und den tôt/ der iemer endelôser nôt./ //Rôbôâm und Âbyâ,/ Jôatham und Âsâ/ Achas und Ezechîas,/ Jôram | |
| biz von der liute sünde gar/ got über sie die nôt verlie,/ daz sie der Babilôn gevie,/ dâ sie mit nœten | |
| nôt verlie,/ daz sie der Babilôn gevie,/ dâ sie mit nœten wâren/ in den sibenzic jâren./ dô gar ir nôt verendet | |
| mit nœten wâren/ in den sibenzic jâren./ dô gar ir nôt verendet was,/ dô phlac ir Jechonîas,/ dar nâch sîn sun | |
| armen brâhte den tôt,/ dô muoste uns lœsen von der nôt/ diu süeze gotes menscheit./ sît dem menschen was verseit/ daz | |
| und dort, dâ er in himelbrôt/ regente vür des hungers nôt,/ daz sie dô durch des tiuvels spot/ betten an diu | |
| von dem gedanke ist in bereit/ von ir schulden grôziu nôt,/ wan sie den schantlîchen tôt/ mit ir rede gehiezen/ got, | |
| muosten dulten manigen schranz./ al disiu welt diu kom in nôt:/ alsus nâhte Kristes tôt./ //Sîn heilic sêle von im schiet,/ | |
| wart./ gar âne schaden, unverschart/ beleip diu hôhe gotheit/ sunder nôt und âne leit/ und âne tôtlîche nôt./ diu menscheit diu | |
| hôhe gotheit/ sunder nôt und âne leit/ und âne tôtlîche nôt./ diu menscheit diu leit den tôt/ durch uns âne gedientez | |
| durchbort/ des himelischen kindes tôt/ unde uns von der helle nôt/ durch sîn wange ûzgezogen./ in hât diu menscheit betrogen:/ der | |
| hie sæjet in den tôt,/ der snîdet dort des tôdes nôt./ swer aber sæjet in daz leben,/ dem wirt ein leben | |
| vol./ den volgen, sô sint sie behuot,/ daz in disiu nôt niht tuot."/ "nein, herre, kæme ein tôte dar/ und saget | |
| reineclîchen dingen./ geloube âne werc ist tôt./ er verliuset michel nôt,/ swer wol âne glouben tuot./ dewederz ist ân$’z ander guot:/ | |
| mich."/ sie sprechent: "wâ sâhn wir dich/ in alsô grôzen nœten sîn?"/ "swaz ir durch den willen mîn/ einem armen hânt | |
| ängestlîcher drô:/ "vart, vervluochten, in den tôt,/ in des helleviures nôt,/ daz dem tiuvel ist bereit/ mit nôt ân ende in | |
| in des helleviures nôt,/ daz dem tiuvel ist bereit/ mit nôt ân ende in stætekeit,/ wan ich in mînen nœten nie/ | |
| mit nôt ân ende in stætekeit,/ wan ich in mînen nœten nie/ von iu deheinen trôst enphie."/ sô schrîent sie denn | |
| sie klagent den endelôsen tôt,/ sie sprechent: "wâ hâtest dû nôt,/ herre, dâ wir möhten dir/ geholfen hân?" – "dâ sâhet | |
| dâ nimt der tôt ein ende,/ wan der verlornen hôhiu nôt,/ daz ist der endelôse tôt./ swer dâ stirbet, der ist | |
| tôt./ swer dâ stirbet, der ist tôt/ in der endelôsen nôt./ swem dâ daz leben wirt gegeben,/ der sol iemer mêre | |
| tage:/ "ez ist der tac der armekeit,/ der angest, der nôt, der arbeit,/ des zornes, der tôtvinstern nôt,/ der sûre tac | |
| der angest, der nôt, der arbeit,/ des zornes, der tôtvinstern nôt,/ der sûre tac von viure rôt,/ dâ der starke kumt | |
| sûre tac von viure rôt,/ dâ der starke kumt in nôt/ und dâ niemen vür den tôt/ deweder golt noch silber | |
| nû solt dû wîsen mich daran,/ wie ich der übelen nôt genese/ und in der guoten vreude wese."/ Barlââm sprach: "daz | |
| gap durch dich zer marter sich/ und leit vil grôze nôt durch dich:/ alsô tuo ouch dû durch in/ und kêre | |
| solt gelouben, daz sîn tôt/ uns lôste von der helle nôt/ und daz sîn reine urstende/ dem tôde gab ein ende,/ | |
| tage/ in den êwiclîchen tôt,/ der iemer wert mit klagender nôt./ dâ bî lâ dir mêre sagen,/ waz dû dâ mite | |
| bî dir:/ als dû ruofest im, er kumt./ in allen nœten er dir vrumt/ und tuot dir sîne helfe schîn./ sô | |
| in vertet sîn guot/ sô gar, daz im diu hungers nôt/ eine swache vuore bôt,/ dâ mite er sich dô nerte/ | |
| dâhte in sînem muote alsô:/ "wie lange wil ich dise nôt/ lîden? mînes vater brôt/ vuoret alsô manegen man,/ der im | |
| in sîn, als er gebôt./ sît wir mit also maneger nôt/ müezen daz gotes rîche/ gedienen kumberlîche,/ ir lîp, ir muot | |
| der touf unserm gote./ in sînem reinen gebote/ wart in nœte vil bekant./ genuoge wurden verbrant,/ versteinet und mit swerte erslagen/ | |
| durch got ir leben letzen./ sus liten sie vil manege nôt/ und kurn durch got des lîbes tôt/ umb der sêle | |
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