Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dir,/ dar nâch sô dû riete mir,/ und dulte geistlîche nôt/ vür den endelôsen tôt/ durch dîner lêre gebot/ und durch | |
| im sâ,/ daz im vil bezzer wære,/ daz in diu nôt verbære,/ dan ob er müese lîden nôt/ und disen lästerlîchen | |
| daz in diu nôt verbære,/ dan ob er müese lîden nôt/ und disen lästerlîchen tôt,/ des er niemer würde vrî,/ ob | |
| niemer würde vrî,/ ob er dem künege stüende bî./ der nôt gedâhter wol genesen,/ wolt er der wârheit kemphe wesen./ diu | |
| swer danne stirbet, der ist tôt,/ ân ende in endelôser nôt./ den tôt hân ich im benomen,/ wil er alsô volle | |
| der heizet Krist. des kriuzes tôt/ leit er in sterbender nôt:/ waz kraft ist dir an dem erkant,/ daz dû die | |
| leben/ kan er helflîche geben./ //Swer von grôzer überkraft/ in nœten ist von ritterschaft/ in stürmen oder in strîten,/ dem hilfet | |
| nemen,/ ob gote ir leben süle gezemen./ //Urliuge, arbeit unde nôt,/ von manslaht manegerhande tôt/ huop sich in ir lande/ mit | |
| er lac vor ime tôt./ sît dirre durch des hungers nôt/ und durch nôtdürfte bejagen/ von einem tiere wart erslagen,/ wie | |
| elliu vreude ist in benomen,/ sie sint selbe in grôzer nôt./ der iemer sterbende tôt/ ist an in, sie sterbent niht,/ | |
| von ir lêre was bereit/ den liuten manic rât ze nôt,/ den si mit ir lêre bôt/ mit witzen guoter lêre | |
| dienestlîcher kunst/ bejageten der gote gunst/ die genâsen von der nôt,/ als ez der gote kraft gebôt./ sît in dô was | |
| dienste in geborn/ durch ir helfeclîchen trôst,/ der uns von nôt hât ofte erlôst."/ //Dô zeigete gotes wîgant/ eine stille mit | |
| gar./ die selben gotes erwelten schar/ erlôste got von grôzer nôt,/ die in mit beswærde bôt/ ein künic, der hiez Phârâô./ | |
| jâhen./ swie sie verderben sâhen/ ir gote in alsô maneger nôt,/ die manigen spotlîchen tôt/ von den liuten muosten hân,/ (ir | |
| gebot und ouch sîn ê,/ den got in ir hungers nôt/ gap vierzic jâr daz himelbrôt./ got tet in vil ofte | |
| vervie niht umbe ein hâr:/ sie tâten in vil manege nôt/ und leiten ir genuoge tôt./ sus was ir meistic lebende/ | |
| sînem tôde er uns erwarp/ ein leben, daz des tôdes nôt/ hât ertœtet und den tôt./ diu himelvart uns goffent wart/ | |
| der guote,/ mit sînem süezem bluote/ lôste von des tôdes nôt/ und an in tôte den tôt,/ die nimt er von | |
| vil wênic den gedanc/ zuo dirre welte kêrte./ des lîbes nôt in lêrte,/ daz sîn gelust sich selten ie/ ze dirre | |
| hôrter angest unde leit,/ in klägelîcher arbeit/ wuofen, schrîen, klagende nôt./ dâ was der sterbende tôt/ und angestlîcher aneblic/ in einer | |
| leben sûr;/ der viur giezende schûr/ erlie sie selten dirre nôt./ diz was mit nôt ein lebender tôt,/ der dâ mit | |
| giezende schûr/ erlie sie selten dirre nôt./ diz was mit nôt ein lebender tôt,/ der dâ mit sterbenne geschach/ und doch | |
| mit arbeit./ owê, daz er ie wart geborn,/ dem disiu nôt muoz sîn erkorn!/ owê dem geslähte gar,/ von dem sîn | |
| gar zersleif./ //Der armen sünder lebender tôt/ vuogtim alsô grôze nôt,/ daz er vil kûme lebete./ sîn jâmer sêre strebete/ nâch | |
| der stat mit vreuden sach./ der jâmer und der armen nôt/ im alsô grôzen kumber bôt,/ daz er vil siech den | |
| helle gluot/ lange wîle sîn gewesen./ daz ich bin der nôt genesen,/ des wil ich iemer loben Krist,/ der aller güete | |
| lône hât erkorn:/ ein tôt, der iemer mêre wert,/ ein nôt, diu niht endes gert,/ diu muoz dir iemer sîn bereit/ | |
| daz, ez ist mîn tôt./ der jâmer gît mir solhe nôt,/ der mir wirt niemer mêre buoz,/ ob ich sîn entwesen | |
| wart nie lebende unde ist tôt./ wirt dir eines phandes nôt,/ ist er danne güldîn/ oder rîche silberîn,/ sô tuot sîn | |
| die gotheit man lœsen sach/ die rehten ûz der helle nôt./ vür den endelôsen tôt/ hât in diu gotheit daz leben/ | |
| er durch Krist lige tôt./ diz dunket in ein ringiu nôt,/ dar an ist er unervorht./ tætest dû daz, sô wær | |
| mit wîser kür/ in maneger wîser lêre vür./ der sünder nôt, die seiter in:/ an der behaltenen gewin/ und an des | |
| selben zeichens hiez er phlegen,/ swâ der man vorht grôze nôt./ den liuten er dar nâch gebôt/ diu betehûs, hôh ûferhaben,/ | |
| dem armen./ in muoste sêre erbarmen/ der armen arbeit unde nôt./ sîn hant in manege helfe bôt/ mit gotlîchem trôste./ vil | |
| dô wart der künic des enein,/ daz er sînes herzen nôt/ mit brieven Jôsaphâte enbôt./ einen brief schreip er im dort,/ | |
| die vil armen sêle mîn./ nû sende mir in dirre nôt/ durch dînen heiligen tôt/ alsô gnædeclîchen trôst,/ daz ich von | |
| durch dînen heiligen tôt/ alsô gnædeclîchen trôst,/ daz ich von nœten werde erlôst!"/ dô nam sîn leben ein ende./ von disem | |
| antlütze schouwe./ mit dînem süezen touwe/ geruoche im senften sîne nôt/ durch den menschlîchen tôt,/ den dû, herre, umb uns erlite./ | |
| got, nû wis gemant,/ wie er dir in des tôdes nôt/ mit riuweclîchem herzen bôt/ an die grôzen güete dîn/ sînen | |
| daz er daz iemer sehende sî./ mach in vor allen nœten vrî;/ zeig im, herre, lieber Krist,/ daz dîn genâde bezzer | |
| als im sîn werdiu zuht gebôt:/ "ir arbeitet iuch âne nôt,/ wan ich benamen unz ûf mîn zil/ niemer mêre werden | |
| hærîn,/ daz im ê gap der meister sîn./ der herberge nôt in treip,/ daz er die selben naht beleip/ bî einem | |
| dem ich ê hân geseit./ er truoc vür des hungers nôt/ weder kæse, vleisch noch brôt,/ noch diz noch daz, wan | |
| sî,/ mir ist diu gotes helfe bî./ dû kêrest ân nôt dînen list/ an mich, wan got bî mir ist:/ mit | |
| gote sagende,/ vil dicke alsô betagende,/ daz im vil manigerhande nôt/ der kumberlîche zâdel bôt./ diz werte lange manegen tac,/ daz | |
| grôzer arbeit phlac/ und im vil manic ungemach/ von allerhande nôt geschach,/ die er mit maniger armekeit/ von gote dêmüetlîche leit./ | |
| wîgant/ Barlââmen niender vant./ er leit mit grôzer armekeit/ hunger, nôt und arbeit;/ dâ mite got geruochte,/ daz er an im | |
| bar,/ daz er niht leit wan ungemach./ in aller sîner nôt er sprach,/ swie kumberlich ie wart sîn leben:/ "got nimt | |
| dem lîbe ein urhap gegeben/ des tôdes, der mit lebender nôt/ ist iemer ein sterbender tôt,/ als an Herôde geschach,/ an | |
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