Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| genenden,/ sô klegte ich dir mîne nôt./ ‘Herre, könde ich nôt erwenden,/ sô wante ich vil manigen tôt.’/ Juncfrowe, ir tœtent | |
| kêret./ //Ach, Welt, dîn hôhste wunne/ gît doch vil sender nœte./ Dîn spiegelliechte sunne/ ist wîbes nam, doch tuot ir mundes | |
| wil mich nicht verdrießen,/ sol ich dur sî in sender nœte sterben./ Âne bîcht wil ich nicht hinnan scheiden:/ ‘si ist | |
| //Ach, sælig wîb,/ dur dînen lîb/ muoz ich tragen sende nôt:/ In selche wât/ gebrisen hât/ mich dîn zartez mündel rôt!/ | |
| herze ein adamas so herte,/ ez möhte sich von sender nôt zerklieben,/ als ez gên der lieben/ ze pîne da strebt./ | |
| Minne ein garn an mînem lîbe./ In weiz, wie diu nôt zergât,/ die ich hân von einem wîbe:/ Diu mir an | |
| so nâhe minne!/ Iuwer munt so rôt da ze der nœte/ hât mich dike gemachet unvrô,/ daz ich wânde, er bluote | |
| sich verslouf in mîn herze alsô,/ dâ möhte ez vor nôt sîn zerspannen,/ daz ez wære engenzet von dannen –,/ wan | |
| ein ende nemen:/ Der selbe trôst ist mir ze mîner nôt gegeben./ sol daz der lieben wol gezemen,/ So wundert mich./ | |
| dem vroide gernden mit gewalte von dem herzen stôrte./ //Dur nôt diu liebe liebet (_) mir/ von tage ze tage baz | |
| niht ringer./ ‘ich sage iuch ez baz, $s dur selche nôt verlüre ich niht den cleinen vinger.’/ //Ir sult selchen spot | |
| Mir hânt diu wîp vil gar verzigen,/ daz mir dur nôt daz singen muoz erleiden./ Sî ieman nû, der sanges ger,/ | |
| So sî dir, trûren, widerseit./ wer mac mit senfte unsenfte nôt verenden?/ Mîn herze was vil nâch verzagit,/ davon daz mir | |
| sô nach gnâden scheiden,/ So scheide ich mich von seneder nôt./ sus muoz ich kumber lîden unz an mînen tôt./ ich | |
| Mir hânt diu wîb so vil verzigen,/ daz mir durh nôt daz singen muoste erleiden./ Sî ieman nû, der sanges ger,/ | |
| sî mirz nâch genâden scheiden,/ Sô schiet ich von sender nôt./ sus muoz ich lîden kumber unz an mînen tôt./ ich | |
| So sî dir, trûren, widerseit./ wer kan mit senfte unsenfte nôt verenden ?/ Mîn herze was vil nâh verzaget,/ davon daz | |
| dem, den vreude ûz senenden sorgen hât erlôst?/ Der nie nôt nach herzeclicher liebe erleit,/ der kan och niht wizzen, waz | |
| sihe./ Iedoch darunder twinget mich/ ein leit, des ich dur nôt vergihe:/ Ist si schœne und ist si guot,/ deste wirs | |
| schuof/ do schuof erz sô, daz er bekande in rehter nôt des armen ruof,/ wolt er sîn iht bedurfen mêr./ Dabî | |
| widerwene!/ Des muot werde als unvirsent,/ alse sêre sich dur nôt der mîne sene./ Vrœlich lachen unde güetlich sprechen muoz mir | |
| trage,/ daz si süezer süeze wenet,/ * daz man sich nœte nâch der lieben süezer liebe senet./ //Waz diu werde minneclicher | |
| wenken noch gewenden,/ ich lopt in, daz ich hulfe ir nôt volenden./ daz hân ich ûf ein dinc getân:/ obe wir | |
| noh wenden,/ ich enlobt in ê, ich enhulf in ir nôt volenden./ daz hân ich umb ein ding getân:/ gewinnen wir, | |
| Abacuc der inbîz wart ze Babylône brâht,/ Waz herzog Ernest nôt erleit,/ waz er unde grâve Wetzel der snebelen diet versneit,/ | |
| diu liute jehen:/ ‘gewisser vriunt versuohte swert sol man ze nôt ersehen.’/ //Ich wil niht mê den ougen volgen noch den | |
| Ich hân dur dich mich dem erlogen,/ der mich mit nôt zuo zim gewan./ Owê, des briche ich leider an mir | |
| mag sînes herzeliebes lîhte morgens nien erlachen./ diz ist ein nôt vor aller nôt,/ daz wir daran niht denken. ja ist | |
| lîhte morgens nien erlachen./ diz ist ein nôt vor aller nôt,/ daz wir daran niht denken. ja ist daz mære ê | |
| daz ichs verbære./ ‘Wer hât iuch betwungen ûf die selben nôt?’/ daz hât der schœnen güete und ouch ir munt so | |
| an dem vil herren criuze litt, daz du uß aller not/ mir helffest durch die muter din./ die dich on allen | |
| wert: si machent iuch noch rîche!/ Si hulfen iu von nôt: gewunnens iemer guot,/ daz wurde iu niemer vor verspert, daz | |
| sicherlîche,/ daz ich nicht entwîche,/ ob ich lenger trüege die nôt manigvalt./ //Aber walt und ouch diu heide/ krankent an ir | |
| herzen schrîne/ treit si tougen:/ die sint guot für sende nôt./ Ich was, der si sach so schœne:/ dâvon wart mir | |
| hilf durch willen guoter wîbe,/ daz si mir noch sende nôt vertrîbe!/ //‘Owê des herzelichen leides!/ und ist ez tag, als | |
| noch hiure:/ alsus dicke wachsent ir tugende bî./ //Vil sender nôt/ hât diu Minne ze pfande gesetzet/ mir vil senden, der | |
| den ich trag,/ ich klag $s ir nicht mîns hertzen nôt,/ die ich dulde/ âne schulde:/ ich fürcht, ez tuo mir | |
| dien minneklichen sachen/ krachen $s muoz daz herze mîn von nôt./ Minne jâmer mir gebôt,/ daz mîn sin begunde swachen:/ des | |
| In kan niemer wol gesunden,/ kunden $s müezze ir minnegerndiu nôt./ Trôste mich ir mündel rôt,/ sô wære al mîn leit | |
| ich sendiu leit./ swie der meie vogellîn frœne,/ ich hân nôt von liebe und arbeit./ //Wild und zam, daz fröit sich | |
| mündel rôt/ mir den tôt/ füeget unde smerzen:/ ouwê sender nôt!/ Sol der klagelicher pîn/ wesen mîn,/ fröide mînem herzen/ muoz | |
| Si ist mînes herzen wunne gar,/ si kan wol wenden nôt;/ Si kan dur gantzen lîb wol herze wunden./ an sî | |
| er mac verliesen mit enem, ez neme im danne êhafte nôt, daz er niht für komen müge; die êhafte nôt sol | |
| êhafte nôt, daz er niht für komen müge; die êhafte nôt sol man bewîsen alse reht ist. Waz êhafte nôt sî, | |
| êhafte nôt sol man bewîsen alse reht ist. Waz êhafte nôt sî, daz sage wir iu hernâch. /Dienstmanne eigen mac niht | |
| si als umb ander gülte. //Vier sache sint die êhafte nôt heizent: daz ist vancnüsse unde siechtuom und ûz dem lande | |
| siechtuom und ûz dem lande in gotes dienste unde herren nôt und alle âne geværde. Swelchiu dirre sache den man irret | |
| mac, sô ist er ledic. Noch haben wir mêr êhafter nœte: des lîbes nôt, und ob ein man fürhtet daz man | |
| er ledic. Noch haben wir mêr êhafter nœte: des lîbes nôt, und ob ein man fürhtet daz man in ûf der | |
| noch der man der buoze gibet, unz er ûz den nœten kumet. //Nu vernemet umbe ungerihte welch gerihte dar über gê: | |
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