Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| eime, der ein ast/ muoste bûwen zaller stunt./ Ôwê, senelichiu nôt,/ wie dû mih fröiden hâst behert!/ Grâlant, den man gar | |
| hâst behert!/ Grâlant, den man gar versôt,/ wart nie grœzzer nôt beschert/ danne mir, ich wænne, ane mînen tôt./ ouch hât | |
| tôt und ouch daz leben mîn./ Swer ie von minnen nôt gewan,/ der sol mit mir die klage hân./ swa brinnet | |
| so vant si sæligheit,/ tiefe rede von der minne,/ waz nôt mîn herze treit./ Dem tet sî nie sît gilîche,/ daz | |
| treit./ Dem tet sî nie sît gilîche,/ daz ir mîn nôt ie rechte wurde kunt./ * ôwê, reine minnenkliche,/ du tuost | |
| trôst von ir gewan,/ des wil mir sender smerze/ von nôt gesigen an,/ Sin kêre mirz dannoch ze guote,/ daz sî | |
| nieman möchte hân erbetten sî,/ daz sî mich frî $s nôt hæte getân,/ Wan daz si vorchte, daz si schuldig wurde | |
| ein tôt man/ Und sach si jæmerlîch an ûz der nôt./ des irbarmet ich si, wan ichz hâte von ir,/ des | |
| und irbâten sî, daz sî mirz lieblîch bôt./ in sender nôt $s wart ich so frô./ //Der vürste von Konstenz, von | |
| bant./ Daz manz nicht an mir sicht, doch lîde ich nôt,/ daz füegt guot geding, der hilfet mir al daher;/ und | |
| du kûme gewinnen macht muos unde brôt,/ du kumst in nôt: $s hûssorge tuot so wê!/ //Sô dich kint anvallent, sô | |
| anvallent, sô gedenkest dû:/ ‘war sol ich nû? $s mîn nôt was ê so grôz –’/ Wan diu frâgent dike, wa | |
| mir ist wê $s von sendem smerzen./ Minne, noch mîn nôt verstê!/ //Jâne wîzze ich ez nicht ir,/ daz si mir | |
| güete/ mîn gemüete/ trœstet, ez ist mîn tôt./ lieb, die nôt/ klage ich dir./ //Lach dich erbarmen/ mich vil armen/ wunden. | |
| etswaz mêr dabî./ nieman wîzze, wie mir danne sî:/ sendiu nôt tuot mir gedrange,/ so ich si sihe so wandels frî./ | |
| er ist sîner frowen bî,/ sô klegt er ir sîn nôt senlîch als er sol:/ der mag wol $s sender nôt | |
| nôt senlîch als er sol:/ der mag wol $s sender nôt werden frî./ //Den sîn herze twingit, $s daz er minne | |
| wîb,/ der sîn lîb $s muoz stæte frömde sîn,/ In nôt ez in bringit –, $s anders wirt im nicht./ sam | |
| mir gegen der frowen mîn./ Wenne solte erbarmen sî mîn nôt,/ und ich ir nicht klagen mag sende ungimach?/ ach und | |
| mich gar uberstritte, dâ was fröide mir wol kunt./ Sendiu nôt gieng mir ze herzen in den grunt./ do dâchte ich: | |
| Wie vil ich herzen jâmers trage!/ Daz kumt von sender nôt./ wil mir die nicht benemen/ ir munt so rôsenrôt,/ owê, | |
| $s ouch wol gelîchen,/ swele echt stæte karrer sint:/ der nôt ist ouch wunder./ Sî mun nicht geflien, $s daz sî | |
| schœnen frowen, noch achtet nicht,/ swie wê mir von senlicher nôt gischicht./ //Herbst wil aber sîn lob niuwen:/ er wil briuwen | |
| si mich lât sus verderben/ unde werben $s in der nôt,/ daz der tôt $s mir tæte lîchte baz./ Wan ez | |
| mochte ir helfe nie erwerben,/ davon leb ich in grôzzer nôt./ //Sol ich die guoten lange mîden,/ swie doch nieman von | |
| mich/ in sûren strît; ringen/ tuost du mich mit sender nôt./ Dû gîst mir ze herzen/ suoz ein wîb, der ich | |
| möchts irbarmen:/ ich bin so verre komen in vil sende nôt./ des muoz ich in jâmer dike erwarmen/ und ouch armen | |
| ouch armen $s biz ûf mînen tôt./ //Ich versuochte von nôt an mînem herzen,/ ob ez mechte sich von ir gekêrn./ | |
| in bî mir, wan mich lât sîn/ ouch in sender nôt diu frowe mîn./ //Unrechte minner irrent recht minnære:/ einer machet, | |
| $s wil leider tiure sîn./ //Doch muoz ich vor allen nœten klagen,/ daz mich lât mîn frowe jâmer tragen;/ sî tuot | |
| wirde ich kalt:/ Also wandel ich mich dâ von rechter nôt,/ wan mich jâmert nâch ir alse harte./ ir wengel und | |
| ir gruoz./ //Owê, si wigt so kleine $s mîn herzeklichen nôt!/ gnâde, ein süezziu reine, $s erwendent mir den tôt./ irkennent | |
| weken,/ wan ez wil tagen: dâvon ist ez zît./ In nôt ich stân:/ ubrig liebi vürchte ich,/ daz si sich dur | |
| ger/ nach minnenklicher minne:/ so kumt danne er/ in sende nôt, des bin ich wer./ swer sich des mag erlâzzen,/ ja | |
| ich noch mêre,/ daz mîn frowe hêre/ nie gewag mîn nôt,/ Und ich doch so harte/ ir genâden warte,/ biz ûf | |
| kan wunne entstân./ Ez tuot ouch wê/ dem, den sende nôt gevât,/ wan diu lât/ kûme den man $s $p, $s | |
| ein zart wîb, $s sîn lîb $s kom danne in nôt./ Ob si schœn ist, wolgestalt,/ manigvalt/ wirt sîn ger, $s | |
| nit abegê!/ noch gib uns mê, $s des ist uns nôt:/ Sô der haven râtes vol/ erwallet wol, $s so gib | |
| nie gewag./ Ich möchte wol erbarmen sî:/ ich hân sender nôt so vil,/ daz diu mich wil $s verderben doch,/ sin | |
| wil $s verderben doch,/ sin tüeje danne noch $s der nôt mich frî./ //Diu Minne brichet dike ir recht, ir güete:/ | |
| uns irgê?/ wirt man sîn gewar, so komen wir in nôt./ nu welle got, $s daz sî sich scheiden ê!/ //‘Ez | |
| ist alles valsches eine./ reine, $s lach dich noch mîn nôt erbarmen!/ trœste mich vil senden armen,/ frowe wunnenrîche./ //Swanne ich | |
| frowen mîn,/ so muoz ich sîn $s doch ouch in nôt:/ mich jâmert nâch ir munde rôt./ //In kunde mîn $s | |
| werden schîn?/ ach, frowe fîn, $s noch ruoche mîn/ (in nôt ich bin) $s und lach mich doch/ bevinden dînes trôstes | |
| lerne,/ swaz mir von der lieben geschiht./ //Mîn herze hât nôt,/ swie frô ich gebâre,/ nach liebe nu manigen tag./ Ir | |
| frœlichen sachen,/ daz ich bin iemer mê gesunt./ //Ach, mîner nôt! $s ich klagender man,/ wie solz ergân ze jungest mir?/ | |
| michs niht erlân./ //Ich muoz nu sîn $s in sender nôt,/ sît ez diu herzeliebe wil./ Davon ich bin $s an | |
| êren siht./ Frô mich doch ein trœsten tuot:/ lîde ich nôt an mînem lîbe/ mit gedulde, dast mir an der sêle | |
| //Klageliche nôt/ clage ich von der Minne:/ Daz si mir gebôt,/ daz | |
| minne ich brinne,/ Von der minne fiure lîde ich sende nôt./ hei, mündel rôt!/ wilt du mich niht trœsten, sich, so | |
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