Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gelert daz wir got niht schuͤln versuchen. swenn uns dehain not an get, muͤg wir die mit deheinen dingen uͤberchomen, daz | |
| das er der veint zestoͤrt und si von allen irn noͤten erledigot und si zů den ewigen genaden belaitt. die luͤt | |
| dem ietwern waz der arm mensch verwertet und waz im not daz im geholffen wuͤrde. do sant der ewig vater sinen | |
| ‘wir haben, herr, lang gegert diner troͤstlichen chunft in unsern noͤten, in den vinstern, in den starchen witzen. wir gerten, herre, | |
| ist.’ ze den uͤbeln christen spricht er auch: ‘so getan not han ich durch euch erliten, zaiget waz ir durch mich | |
| der christenheit $t phliget, der schol sinen schaffen den sein not ist mit tailen die speise, daz gewæte und, ob sin | |
| ist mit tailen die speise, daz gewæte und, ob sin not wirt, so schol er sinen leip geben durch siniu schaf. | |
| von diser werlt schaident, so werdent si ze den ewigen noͤten gefuͤret da si unfroͤude habent in den ewigen witzen. unser | |
| chlopfet, dem wirt auf getan. nu schuͤln wir merchen wie not uns ist der stæticheit an dem gebet, daz wir gewert | |
| chunft, ob wir sælich wellen sein, ob wir der ewigen noͤt uͤbrich wellen sein, so schuͤln wir uns bereiten mit guten | |
| geredet, daz ir stæt sit an minem gelauben. alle die not, alle achtsæle, die ir liden muͤzzet, die han ich eu | |
| den vater von im selben und den heiligen geist. disiu not alle begegent eu von den ungelaubigen juden. ich schol durch | |
| man, do er in der helle waz, in den grozzen noͤten, do sach er den armen Lazarum in den genaden, in | |
| bruͤder, das er die warnt, daz si in diu selben not icht choͤmen. dez antwurt im sant Abraham und sprach also: | |
| nu bist du in den starchen witzen, in den grozzen noͤten. disiu red ist uns ængstlich. der rich der etwaz gutz | |
| den genaden sint, ob die hintz den die in den noͤten sint wolten, oder die in den noͤten sint wolten zů | |
| die in den noͤten sint wolten, oder die in den noͤten sint wolten zů den die in den genaden sint, daz | |
| choͤmen. wir lesen daz die arm suͤnder die in den noͤten sint vor dem jungisten urteil die sæligen sehent in den | |
| sæligen sehent in den fræuden und si selber in den noͤten sint. die sæligen die mit dem almæchtigen got sint und | |
| dinch. si sehent auch ze allen ziten der arm verteilten not und enmag in daz ir fræude und ir ere nicht | |
| merer, daz si diu parmung des almæchtigen gotes von soͤlichen noͤten erledigt hat. do er im selb nicht erwerben mocht, do | |
| Lazari vor unsern tuͤren und ist in des durft und not des wir suͤmliche genunch haben, suͤmlich ze vil, daz wir | |
| die suͤndær twinget mit armuͤt, mit fluͤst, mit maniger slacht not, daz si erchennent werdent ir unrecht und daz si buͤzzent. | |
| waz also gedultich, so sit ir suͤndær und ist eu not daz ir gedultich sit und ist eu vil durft daz | |
| schuͤlt ir lernen, wan ir suͤndær sit und iu sein not ist, daz ir euren friunden und euren vinden mit teilt | |
| gefuͤrt wirt. war umb diu arme sel zu so getanen noͤten choͤm, daz habt ir wol gehoͤrt: daz ist dar umb, | |
| uns, swenn wir umb unser suͤnt oder umb dehein unser not den almæchtigen $t got vlegen wellen, daz wir danne alle | |
| dem almæchtigen got mit sæuften und mit zæher alle unser not uͤberwinden schuͤln. dar nach sprach er zů dem sichen: @h:‘effeta’.@h. | |
| minnen uͤber elliu dinch, uͤber unsern eigen leip, ob sein not werde. an der minne unsers næchsten da ist moze, da | |
| der sinen ebenchristen $t nicht minnet und im in sinen noͤten nicht hilfet, wie moͤcht der got minnen den er niht | |
| gat vber herklich./ Mir groͮwet so, ich fvrchte, wir/ ze noten kvmen, daz sag ich dir.»/ Schantekler sprach: «sam mir min | |
| Warb vmb sines neven tot./ daz tet er doch ane not./ Er sprach: «lose, Dizelin,/ hilf mir, trvt neve min./ Dir | |
| Dizelin,/ hilf mir, trvt neve min./ Dir ist leider miner not niht kvnt./ ich wart hivte vrowe wunt./ Der kese lit | |
| dar in Reinhart betrovc./ Er wolde im helfen von der not/ dvrch triwe, daz was nach sin tot./ Reinhart heschen began./ | |
| do vz brach/ Der vedern, daz er im entran mit not,/ der neve was Reinharte ze rot./ Do wolde vlihen Reinhart./ | |
| Lvcifere./ dannen hvp er sich gewere./ Reinhart bleip in grozer not,/ er wante den grimmigen tot/ Vil gewislichen han./ do gesach | |
| schelden,/ er mvste mit anderm gvte gelden./ Do Reinhart die not vberwant,/ vil schire er den wolf vant,/ Isengrim. do er | |
| tevre iz an dem velde were:/ «Mirn wart nie svlcher not kvnt.»/ er sprach: «ieglich hirte hat sinen hvnt.»/ Reinhart einen | |
| genesen?/ woldest dv mit mir wesen,/ Ich erlieze dich dirre not/ vnd gebe dir gnvc et_cetera./ Sinem gevatern er entweich./ Isengrin | |
| an dinen tot?»/ «ia ich», sprach er, «ez tvt mir not./ Dv woldest mir ane schvlde/ versagen dine hvlde/ Vnd woldest | |
| besitzen?/ daz kvmet von vnwitzen./ Ir mvget gerne liden dise not./ gevater, swen ir liget tot,/ Die brvderschaft ist also getan/ | |
| Reinhart sprach: «min lip ist tot,/ min sele lebet ane not./ Daz wizze werliche,/ ich bin hie in himelriche./ Dirre schvle | |
| ist leit din tot.»/ «ich vrev mich, dv lebes mit not/ In der werlde aller tegelich,/ zv paradise han aber ich/ | |
| vil n#;vewe./ Weizgot, er si gra, ivnc oder alt,/ manges not ist so manicvalt:/ Ditz geschach nie manne me./ vnserm keinem | |
| daz mangem ist hie vor kvmen./ Isengrin was in grozer not,/ sie liezen in ligen fvr tot./ Der priol die platten | |
| gan,/ daz hat mir Reinhart getan,/ Deiswar, an aller slachte not./ er betrovg mich in den tot./ Von siner vntriwe groz/ | |
| im zv staten qvam./ Ern gesweich im nie zv keiner not,/ daz werte wan an ir beider tot./ Der hase vnd | |
| niht svner me./ Ich mvz din vint sin dvrch die not,/ in miner hant liget der din tot.»/ «Neina, pate», sprach | |
| was ir herre ane got./ Den vride gebot er dvrch not,/ er wande den grimmigen tot/ Vil gewisliche an im tragen./ | |
| tieren er do ranc,/ In dvchte, daz iz im tete not./ ir lagen da me danne tvsent tot/ Vnde vil mange | |
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