Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dô gewan,/ die wolden prîs erwerben $s in des sturmes nôt./ sin$’ wessen niht der mære, $s daz in sô nâhete | |
| guot./ Daz ist mir nie geswichen $s in aller dirre nôt./ under sînen ecken $s lît manic ritter tôt./ ez ist | |
| mêr,/ ich und mîne herren, $s als uns des twinget nôt./ waz mac gehelfen Etzeln $s unser ellenden tôt?«/ »Ich stên | |
| disiu herzensêr/ niemen gescheiden kunde; $s daz was ein michel nôt./ vater aller tugende $s lag an Rüedegêren tôt./ Dô sprach | |
| helde sluoc!/ daz sach ein Burgonde: $s zornes gie im nôt./ dâ von begunde nâhen $s des edeln Rüedegêres tôt./ Gêrnôt | |
| tôt,/ die dô dar inne wâren, $s die muosen lîden nôt./ der tôt der suochte sêre, $s dâ sîn gesinde was./ | |
| dem schaden komen./ Wie möhtens$’ anders alle $s haben solhe nôt?/ der künec oder Kriemhilt, $s ir einez daz ist tôt/ | |
| hânt getân/ die ellenden recken, $s des gât in michel nôt./ unde lât si des geniezen, $s daz ich in mînen | |
| torst$’ ich vor mînem herren, $s sô kœmet irs in nôt./ des müezen wirz lâzen, $s wand$’ er uns strîten hie | |
| fiwerrôter wint./ Die wurden dô gescheiden $s in des sturmes nôt;/ daz tâten die von Berne, $s als in ir kraft | |
| Volkêren tôt./ daz was zer hôhgezîte $s sîn aller meistiu nôt,/ die er dâ hete gewunnen $s an mâgen und ouch | |
| genuoc,/ dô si in vallen sâhen $s in der starken nôt./ er hete mit sînen handen $s wol vergolten sînen tôt./ | |
| daz si nâch mir niht weinen; $s daz ist âne nôt./ vor eines küneges handen $s lig%..e ich hie hêrlîchen tôt./ | |
| daz muoz mir sîn ein jâmer $s vor aller mîner nôt:/ Gotelint diu edele $s ist mîner basen kint./ ach wê | |
| tôt./ er begonde starke weinen, $s des gie dem helde nôt:/ »owê getriuwer helfe, $s die ich verlorn hân!/ jan%..e überwinde | |
| do erschract$’ er dirre mære, $s des gie im wærlîche nôt,/ Wand$’ er leit sô grôzez $s zer werlde nie gewan./ | |
| die helde lobelîch,/ von den strîtmüeden, $s die doch heten nôt?/ wan durch mîn ungelücke, $s in wære vremde noch der | |
| bestân./ Iuch endûhte niht der volle $s an der grôzen nôt,/ dô ir uns Rüedegêren $s den helt sluoget tôt:/ nu | |
| tôt/ und wil durch iuch vergezzen $s der mînen grœzlîchen nôt.«/ »Nune muotet sîn niht mêre«, $s sprach aber Hagene./ »von | |
| lanc./ Dô dâht$’ der herre Dietrîch: $s »du bist in nôt erwigen./ ich hâns lützel êre, $s soltu tôt vor mir | |
| dîn lîp./ du hâst mich wol ergetzet $s aller mîner nôt./ daz sol ich immer dienen, $s mich ensûmes danne der | |
| davon geschiht,/ swie er mich selben bræhte $s in angestlîche nôt,/ idoch sô wil ich rechen $s des küenen Tronegæres tôt.«/ | |
| dâ gelegen tôt./ die liute heten alle $s jâmer unde nôt./ mit leide was verendet $s des küniges hôhgezît,/ als ie | |
| hât daz mære ein ende: $s daz ist der Nibelunge nôt./ | |
| mûz daz volc, sô sî inpern/ der pferde, sich bî nôte wern/ und in dem strîte blîbin;/ andirs sî zutrîbin/ sich | |
| welhischen landen/ nâch keiser Fridrichs tôt:/ dâ wart angst und nôt/ sô gar lîhte veil,/ sich huop widerteil/ in steten und | |
| dô der kunic lac tôt,/ dô huop sich angst und nôt/ über al in dem lant./ ez wart allez anders gewant:/ | |
| uns guot für den tôt./ nû lîdent si vil grôze nôt/ in der küele bî dem klâren wîn./ wand daz sol | |
| ûf dem gras,/ die muost man voltœten./ wartâ zuo den nœten!/ wes zêch man die armen?/ ez moht wol got erbarmen/ | |
| der vierde,/ bî dem sich conduwierte/ diser jâmer und diu nôt./ er lac ouch schiere dar nâch tôt./ //XI. nû hân | |
| teil geseit/ und mit worten gekleit,/ waz leides, angst und nôt/ nâch keiser Fridrichs tôt/ geschach in welhischen landen,/ unde wie | |
| in zalten zuo gewinn/ herzog Frideriches tôt;/ etlich legten grôze nôt/ an sich mit ernstlicher klag./ des wurden friunt unde mâc/ | |
| ires rehten vater tôt,/ daz er des kæm in grôze nôt:/ daz understüende er dâmit,/ und er næme im den sit,/ | |
| sich gewan./ etlich ir wille truoc daran,/ etlich ers mit nôt betwanc./ dô im dâ sô wol gelanc/ enhalp Tuonouwe über | |
| herz ûz steinen/ gewahsen bî den tagen,/ daz müest durch nôt den jâmer klagen,/ der an der edlen fruht geschach,/ dô | |
| der edlen fursten tôt./ die legten die zît sô grôz nôt/ vor andâht an ir lîbe,/ swie vil ich dâvon geschrîbe,/ | |
| daz ir daz selbe wol verstêt,/ ob mir der rede nôt gêt./ sît ich in disem lant/ für houbtman bin erkant,/ | |
| in aber morgen der,/ sus gie ez under in entwer./ nôt und angst wart dâ wol veil./ doch hete den bezzern | |
| dâ nû was tôt,/ den liez man lebendic von der nôt,/ swiê gar er het verzagt,/ daz er hin heim sagt/ | |
| ir kindes tôt./ klagt si daz sêr, daz gie ir nôt:/ sîn eines tôt si tet ân/ kindes, vater unde man;/ | |
| füer/ rîten oder gên wolde,/ von gedrange der dolde/ michel nôt und arbeit./ kunic Wêlâ mit den sînen reit/ hêrlich in | |
| liez/ mit ir geverte zuo dem tag,/ daz was ir nôt und ir klag/ und kom in doch ze guot./ der | |
| entsitzen./ herre, nû sît bî witzen,/ des gêt iu weizgot nôt!’/ der kunic dô gebôt/ in sîn gezelt den herren:/ nâch | |
| wær er darzuo nie bekomen,/ daz er durch der minne nôt/ Uriam sande in den tôt,/ durch daz im sîn wîp | |
| dar geriten./ dem Pettouwær er gebôt,/ daz in des dhein nôt/ noch dhein unmuoze sûmte,/ sô daz er im rûmte/ ân | |
| sîn gewesen,/ daz in ûf sîn genesen/ wær gewesen alsô nôt/ als ûf sînen tôt./ ob manz mit urloup reden sol,/ | |
| ungemach,/ den die Friesachaere liten./ het ir herre vermiten/ die nôt und die quâl,/ die er pruoft im Enstal,/ sô wær | |
| si der grâf Albreht/ hazzet unde vêht,/ als im des nôt gie:/ die phenninc, die er enphie/ datz Venedi von ir | |
| Akers wâren dô,/ si wurden als unfrô./ des gie in nôt und was in leit./ ir herze in wol seit/ die | |
| kristen/ ze Jerusalem vil dicke/ uns heiden ze blicke/ von nœten hât erlôst:/ weiz got solhen trôst/ müezen si vermîden nû./ | |
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