Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vrouwe mîn, nu sprich,/ ûf wen erbe ich danne dise nôt?/ /Hilf, hilf, guot wîp, lâ besehen,/ ob du brechen maht/ | |
| mundi machina dissolvetur," daʒ ist: antweder got der naturen lidet not, oder der welte stift oder machunge sol zerstorit werden. Ein | |
| kreftiglich in sinem munde?/ der quarz in oft vor flüte nöte hat beschot;/ den ließ er fallen durch den eselischen spot./ | |
| dich $s und tar nicht selber jagen/ und dich in nöten laßen wil $s in solchem spil,/ nach solchen heren, rat | |
| kraft er senkte sich zu grunde./ da er was keiner nöte na,/ den fels er ließ da fallen uß dem munde./ | |
| brüder töten/ ließ, wie ir muter mit in bleib in nöten./ die bücher saltu löten/ mit eim und drißig capiteln rich./ | |
| mit diner küscheit röte/ sich flacht (doch sunder der naturen nöte):/ von solches heils gelöte/ der mensch entran uß leides bant./ | |
| worden/ geswerzt an dem gefider/ nach veterlichem orden./ dann vor nöten er sie schilt/ und bedacht mit siner flügel kleide./ Mancher | |
| daz weiri, daz ſu iz liezin^. noch in=woldin der vroiwin noit nicht helfi brengi^. ſo ſal ſu di richteri biſendi^. undi | |
| undi ſint da luiti uffi^. undi virligin ſu der vroiwin noit, daz ſu iz uri nicht [helfin] cundigi noch clagi, alſi | |
| biz an ſien endi^. Darph he=z och zu ſines liebis noit, ſo mac he=iz woli vircophphi unde virſezzi^. daz iz umi | |
| biſcribin is^. an diſeme buchi. Hi vindit min vir eapht not^. Eapht noit^. daz is ſogitan ſuchi, ab min enimi man^. | |
| an diſeme buchi. Hi vindit min vir eapht not^. Eapht noit^. daz is ſogitan ſuchi, ab min enimi man^. diz bettiſtro | |
| an ſinin hals^. Daz is di andiri^. Die dirti eapht noit, daz is givenkiniſſi daz ein man von umi ſelbin nicht | |
| umi ſelbin nicht virdinit in=habi noch virſculit^. Di virdi eaphti noit is herrin diniſt^. Iz ſal abir ſogitan herſcaph ſie, die | |
| min iz umi nicht gloibi, daz iz umi di eaphti noit binumin habi, in=wil min iz un dan nicht virhebi, ſo | |
| ſelbi ſal ein man tu ummi di andirin dri eaphti noiti, daz he uf din heligin ſueri, ab he=iz nicht brengi | |
| ſueri, ab he=iz nicht brengi in=mac, daz iz umi eapht noit binumin habi^. Hi ſezzin di burgeri einin hemburgen Hi nach | |
| iz in=ſi dan alſo vieli, daz uz uri binemi eapht noit^. Is abir, daz ſu einin vormundin dan gicuiſit, den ſal | |
| tôt,/ daz ich von mannes minne $s sol gewinnen nimmer nôt.«/ »Nu versprich ez niht ze sêre«, $s sprach aber ir | |
| gereite goldes rôt./ lebt$’ iemen übermüeter, $s des enwas niht nôt,/ denne wære Sîvrit $s und die sîne man./ urloubes er | |
| von sculden si dô klageten: $s des gie in wærliche nôt./ An dem sibenden morgen $s ze Wormez ûf den sant/ | |
| bêde tôt./ er kom von Albrîche $s sît in grôze nôt./ der wânde sîne herren $s rechen dâ zehant,/ unz er | |
| mîme herzen tragen./ man sol stæten vriwenden $s klagen herzen nôt.«/ diu Sîvrides varwe $s wart dô bleich unde rôt./ Er | |
| und ouch die Hagenen recken, $s des gie den helden nôt./ dar umbe muosen degene $s sider kiesen den tôt./ Si | |
| meistec tôt),/ dâ tet iuwer bruoder $s die aller grœzisten nôt,/ Diu immer in den stürmen $s kunde sîn gescehen./ man | |
| rôsenrôt,/ do mit liebe was gesceiden $s ûz der grôzen nôt/ der wætlîche recke, $s Sîvrit der junge man./ si freute | |
| golt,/ daz si die helde nerten $s nâch der strîtes nôt./ dar zuo der künec den gesten $s gâbe grœzlîchen bôt./ | |
| sît./ Die in den betten lâgen $s und heten wunden nôt,/ die muosen des vergezzen, $s wie herte was der tôt./ | |
| tuot ûz den trüeben wolken. $s dâ sciet von maneger nôt,/ der si dâ truog in herzen $s und lange het | |
| lant,/ wir gern stæter suone; $s des ist uns recken nôt./ wir hân von iuwern degenen $s manegen lieben vriwent tôt.«/ | |
| daz in twang ir minne: $s diu gab im dicke nôt./ dar umbe sît der küene $s lac vil jæmerlîche tôt./ | |
| Hagene, $s »unt heten wir daz gewant,/ des wir ze nôt bedurfen $s unt ouch diu swert vil guot,/ sô wurde | |
| gespenge zebrast/ Von einer îsenstangen; $s des gie dem helde nôt./ ein teil begonde fürhten $s Sîfrit den tôt,/ dô der | |
| dô daz wart geseit,/ allez daz gesinde $s muote jâmers nôt./ si vorhten, daz ir herre $s dort beliben wære tôt./ | |
| mir botenbrôt!/ ir vil schœne vrouwen, $s ir weinet âne nôt./ ich liez in wol gesunden, $s daz tuon ich iu | |
| golde rôt/ daz wazzer für truogen. $s des wære lützel nôt,/ ob iu daz iemen sagte, $s daz man diente baz/ | |
| dô Sîfrit gesprach./ Dâ was von kurzewîle $s vreude unde nôt./ bûhurt unt schallen $s allez man verbôt,/ dâ die vrouwen | |
| daz ich sô sêre weine, $s des gêt mir wærlîche nôt./ Ich fürhte harte sêre $s etelîchen rât,/ ob man der | |
| grôzen sorgen getân./ Sîfrit den recken $s twanc des durstes nôt./ den tisch er deste zîter $s rucken dan gebôt./ er | |
| sô sêre zurnt$’ der wunde; $s des gie im wærlîchen nôt./ Erblichen was sîn varwe: $s er$’n kunde niht gestên./ sînes | |
| gân./ dô begonde er schelten $s (des gie im grôziu nôt)/ die ûf in gerâten $s heten den ungetriuwen tôt./ Dô | |
| sînen tôt./ dô sprach der verchwunde: $s »daz ist âne nôt,/ daz der nâch schaden weinet, $s der in hât getân./ | |
| vil sêre erschrac dô Sigemunt, $s des gie im wærlîche nôt./ Mit hundert sînen mannen $s er von dem bette spranc./ | |
| den wold$’ er gerne rechen; $s des gie im wærlîchen nôt./ Sine wessen, wen si solden $s mit strîte dô bestân,/ | |
| Swie michel wær$’ ir jâmer $s und swie starc ir nôt,/ dô vorhte si harte $s der Nibelunge tôt/ von ir | |
| bestân.«/ Mit ûf erbunden helmen $s in was ze strîte nôt./ diu edel küneginne $s bat und gebôt/ daz siz mîden | |
| Dô sprach aber Kriemhilt: $s »nu tragt mit mir die nôt.«/ dô kômen dise beide, $s dâ si in funden tôt,/ | |
| der tôt?/ sô wære wol verendet $s mîn armer Kriemhilde nôt.«/ Zen herbergen giengen $s die liute von der stat./ pfaffen | |
| tôt.«/ dô sprach diu gotes arme: $s »des wære Kriemhilde nôt.«/ Dô ez ir der junge Gîselher $s sô güetlîch erbôt,/ | |
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