Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vile groʒe widermuͤde!/ //Wiͤ leit, wiͤ liͤf was dir sin not,/ wiͤ we, wiͤ wal ded dir sin dot!/ mich wundert | |
| wundert sere, wiͤ in dem stride/ din minsam herz diͤ not lide,/ dat du bit groʒer wisheide/ din herze halds in | |
| in groʒem leide./ //Du siͤs beid den nutz ind diͤ not,/ du siͤs den sigen ind den dot,/ du siͤs, dat | |
| swat dir de ew gebot./ danaf endreif dich $’n geine not./ zů allen dügden wers du gereit,/ niͤ din vleisch widern | |
| vrowen,/ diͤ der vreiselicher l#;iude drowen/ gerne liden ind manich not/ ind menlich striden bitz an $’n dot/ ind verdiͤnden $’n | |
| rein ind slůch in dot./ wiͤ guͤtlich got end ire not!/ //Wiͤ wal streit Joseph, dů he vlo,/ dů in diͤ | |
| der minn$’ van herzen volgde ich./ //Diͤ minn$’ verwinnet alle not,/ diͤ minn$’ si is starc als de dot,/ si birnet | |
| kleid de pelle rot;/ dat verdiͤndes du an des krüzes not./ //Du würdes da rot vam blůde,/ dat dar uʒ goʒ | |
| wart dir sin dot,/ du lids bit im des dodes not,/ du stürves levend, din herz it starf,/ din wunde herz | |
| de lif bitz an den dot/ völlich lit der martiljen not./ dit sint diͤ overste martelere,/ diͤ willich stervent durch unsen | |
| als de mensche den natürlichen dot/ lidet an des vindes not./ wan it sint recht ind gůde sachen,/ diͤ got nu | |
| zů in werden erhaven,/ wand si durch got gern alle not/ geliden hedden ind ouch den dot./ //Under disen martelern bis | |
| he is beide v#;iurich inde rot,/ he bezeichent der martiljen not,/ diͤ röt des roden blůdes vlůt,/ dat blůt entfengt der | |
| ind maget süverlich!/ //Suͤʒ Maria vol aller guͤde,/ al uns not ind widermuͤde/ gerůch barmherzlich ane siͤn,/ wand wir zů dinem | |
| und allez daz min leven;/ dir bevelen ig alle mine not,/ daz du mir willes sin gereit,/ in swelechen minen noden/ | |
| not,/ daz du mir willes sin gereit,/ in swelechen minen noden/ ig dich iemer ane geruofen./ //Frowe, diner hende/ bevolen si | |
| ruoche min gewisen/ und mich erlosen/ uz van der grozer not,/ swanne so der leide dot/ ane mir sal gescheiden/ den | |
| suften/ ce dinen lieven vuozen;/ la du dich irbarmen/ die not, die wir armen/ in dirre dale helden/ manege wis verdulden./ | |
| sole wir geruon./ der sal uns erledigen/ van allen unsen noden,/ uz allen diefen sunden:/ daz sint des meres unden,/ da | |
| minnent./ //Nu muoze dine mildicheit/ bedenken unse brodicheit./ al unse not du is dir kunt,/ da mide wir armen $p/ alle | |
| alle irloste sint/ mit sinem heiligen bluote/ von der ewigen nœte;/ des scol er iemmer gelobet sin;/ vile wole gniezze wir | |
| tot,/ den er leit dur die menischeit,/ sehe an meniscliche not./ //Unde daz er dur die namin drie/ sinir cristenlichir hantgitat/ | |
| sele megede. Der sele suͤsser urdrutz claget der minne ir not: «Eya allerliebeste jungfroͮwe, nu hast du lange min kamererin gewesen, | |
| Tůt ir die welt einen stos, davon lidet si kleine not; tůt ir das fleisch einen wank, da von wirt der | |
| minnen vuͤlen, ein suͤsse kůlen./ None: minnen tot, ein suͤssú not./ Vesper: minnen vliessen, ein suͤsses giessen./ Conplet: minnen růwen, ein | |
| heliger geist, lere #.[es mich#.].» «Also du kumest úber die not der rúwe und úber die pine der bihte und úber | |
| mir vil mange herzensweri. Joch han ich von dir unsúneliche not; swenne du, herre, gebútest, so wird ich von mir erlost.» | |
| sin <N>XIV</N>. Wa von kume luterkeit, swarheit, krankheit, eisunge, swindekeit, not, ellende, selten getroͤst <N>XV</N>. Wie der von minnen ist wunt, | |
| beneme, so were si tot./ Eya grosser herre, bedenke min not!»</ZG></VERS>/ Do sprach der helig geist zů der sele: «Eya edelú | |
| sin.</VERS>/ <KAP><N>XIV</N>. Wa von kumt bitterkeit, swarheit, krankheit, eisunge, swindekeit, noͤte, ellende, selten getroͤstet</KAP> Bitterkeit des herzen kumt von der moͤnscheit, | |
| von der schulde, krankheit des libes kumt von nature, #.[ellendig not#.] kumt von můtwillen, selten getroͤst kumt von unrůwe. <FOLIO>(23#’r)</FOLIO> <KAP><N>XV</N>. | |
| han ane kreftige minne, da mit ich werlich alle mine not sunder aller miner vienden dank úberwinde? Nu alleine <FOLIO>(27#’v)</FOLIO> ich | |
| ob si muͤsten fúr mich clagen,/ wan ich lide unmenschliche not;/ mir were vil sanfter ein menschlich tot./ Ich sůche dich | |
| gegeben,/ das ist, das ich dir getrúwe si in miner not/ ane allerleie verdrutz;/ des gere ich sicherliche/ serer denne des | |
| diner fúrigen minne strale./ Nu lastu mich, herre, ligen in not,/ ungesalbet in grosser qwale.»/ «Herzeliebe, min kúnegin,/ wie lange wiltu | |
| und der beite</KAP> «O suͤsser Jhesus, allerschoͤneste forme, unverborgen in noͤten und in liebe miner ellenden sele! Ich lobe dich mit | |
| Ich lobe dich mit dir selben in der minne, in noͤten und in liebe mit der gemeinschaft aller creaturen, des lustet | |
| lust, und ich han von ir beder geiste ein solich not, die <FOLIO>(38#’r)</FOLIO> gat boven des vatter wisheit, die ich nit | |
| heligen geistes trost denne mir geschehen mag.» Swer mit dirre not wirt bevangen, der můs iemer me ungeloͤst in gotte selekliche | |
| lichamen gegeben. Ich was in ertrich dur dine liebi mit noͤten bevangen und mine viende trůgen minen tot vor minen oͮgen | |
| spise benomen. Koment si aber ob dem alter in die not ires libes, so ist in besser, das si ir blůt | |
| sin. O grosser herre, wie maht du erliden dise lange not, das du nit toͤtest únsern tot? Jo wiltu doch #.[werden | |
| Dú clare minne von spilender flůt tůt der sele suͤsse not, si toͤdet si oͮch sunder tot. Dú windesche minne von | |
| sere, das mir das nie moͤhte geschehen, das ich sine not moͤhte besehen untz an den abent in dem jungsten tage. | |
| heligen cristanheit wider den cranken gehorsam, $t das er sunder not nach sinem willen und nit nach siner prelaten lere wolte | |
| libe. Also ze glicher wis ist mir unwirdigen in minen noͤten geschehen; des hant mine viende ein kleine gesehen und moͤgent | |
| niemer vollesprechen. Do ich von gottes gabe ane arbeit dise not hette gesehen, do wart mir armen von stanke und von | |
| der tunre het gesclagen. Min sele leit da doch keine not, wand si hatte der súchete dar nit braht, die da | |
| von gesprechen mag, das ist alles niht wider der unzellicher not, die in da geschiht. Wan werlich ich mag des nit | |
| han ich gesehen bischove, voͤgte und grosse herren in langer not mit unzellieher sere. Allen, die dar koment, kume hat in | |
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