Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wand sî lebeten vür den tac/ âne angest unde ân nôt,/ dô der rise gelac tôt:/ des gnâdeten si im genuoc,/ | |
| mit im vâhten,/ wande sî in brâhten/ in vil angestlîche nôt./ und zewâre âne den tôt/ bekumberten sî in sêre:/ dochn | |
| niuwan der tôt:/ des vreut sî sich, des gie ir nôt./ //Hie lac der truhsæze:/ nû wart der lewe ræze/ ze | |
| in guot vür den tôt:/ wand sî bestuont nû michel nôt./ nû wâren zwêne wider zwein:/ wand ezn mohte her Îwein/ | |
| ir vrouwen hulde/ und hete âne schulde/ erliten kumber unde nôt:/ des ergazte sîs unz an ir tôt./ //Noch erkand in | |
| guoter handelunge./ ouch wæn ich in betwunge/ diu vil wegemüede nôt/ daz er nam daz man im bôt./ man mac den | |
| unde gruozten/ und im vil gerne buozten/ kumber unde sîne nôt,/ als in ir herre gebôt,/ der selbe engegen ime gienc/ | |
| unde tief,/ daz sî got ane rief/ daz er ir nôt bedæhte/ und sî zen liuten bræhte./ und dô sî wânde | |
| gesunden vindet,/ wand ir danne überwindet/ mit im alle iuwer nôt./ weizgot, vrouwe, ich wære tôt,/ wær er mir niht ze | |
| geruochet.’/ er sprach ‘ichn habe gnâden niht:/ swem mîns dienstes nôt geschiht/ und swer guoter des gert,/ dern wirt es niemer | |
| iu wie ez umb sî stât./ sî lîdet von gewalte nôt./ ir vater ist niuwelîchen tôt,/ und wil si ir swester | |
| nâch iu reit:/ sî was ûf ten wec komen:/ êhaftiu nôt hât irz benomen,/ wan sî leider ûf der vart/ von | |
| ‘ir muget mir harte vil gedreun:/ michn bestê ein grœzer nôt,/ deiswâr so gelige ich niemer tôt./ wan besliuzestû vaste dîn | |
| gaste baz erbôt./ des was er wert und was im nôt./ dâ was mit volleclîcher kraft/ wirde unde wirtschaft./ //Dar under | |
| gegeben./ wâget, rîter, daz leben./ nû ist iu lîhte guotes nôt:/ werdet rîche, od liget tôt./ waz ob iu sol gevallen/ | |
| iuch âne wer.’/ //Dô sprach der gast ‘daz ist ein nôt,/ herre, daz man iuwer brôt/ mit dem lîbe zinsen sol./ | |
| wan der strît was ungewegen:/ ern bestuont nie sô grôze nôt./ den schilt den er vür bôt,/ der wart schiere zeslagen./ | |
| wære der armen orse tôt:/ von diu was in beiden nôt/ daz sî die dörperheit vermiten/ und daz sî ze vuoze | |
| ich wol immer hazzen mac:/ wand er hât mir die nôt getân/ der ich ie was erlân./ mir benam deiswâr nie | |
| ich noch hân gestriten,/ so gewan ich nie sô grôze nôt./ ich vürhte laster ode den tôt/ von iu gewinnen morgen./ | |
| entwâfen ouch her Îwein sich:/ wan iu ist beiden ruowe nôt.’/ dô tâten sî daz er gebôt./ //Nû was der lewe | |
| ich meintez hin ze deme/ der durch mich bestuont die nôt:/ unde esn letze mich der tôt,/ ich gedienez iemer als | |
| sô müesez schiere sîn sîn tôt./ in twanc diu minnende nôt/ ûf disen gæhen gedanc./ ‘ich trîbez kurz ode lanc,/ sone | |
| sprach diu vrouwe zuo der maget,/ ‘nû sî dir mîn nôt geclaget,/ wan dû mînes dinges weist/ alsô vil sô iemen | |
| eit./ //‘Ob der rîter her kumt/ und mir ze mîner nôt gevrumt,/ mit tem der lewe varend ist,/ daz ich ân | |
| zwein/ wurde gesamenet in ein./ sone sol iuch dan dehein ander nôt/ gescheiden nimmer âne den tôt./ nû behaltet iuwer gewarheit/ unde | |
| ich des, sît siz tuot, an den triuwen:/ wil friundes nôt ir nâhe gân, mîn unverdienet leit daz mag si wol | |
| liehten wât./ trûr ich, si giht ich gwinne/ von liebe nôt:/ fröw ich mich, daz tuot minne./ wan wær si tôt!/ | |
| walt und der vogel singen:/ dar zuo hât vil grôze nôt/ diu liebe nahtegal./ wê, waz klage ich tumber vogel swære?/ | |
| erde niemer werden baz. rôter munt, hilf mir von senden nœten!/ âne got sô kan dich nieman alse wol gerœten;/ got | |
| enkleidet gar:/ des lîdent aber diu kleinen vogellîn vil grôze nôt. waz klage ich tumber vogel sanc?/ wan klage ich niht | |
| mac man den rîfen schouwen./ doch klag ich ein ander nôt: von der minnenclîchen süezen,/ diu mich lieplîch solde grüezen./ Minne, | |
| zweien/ mit ir $s diu mir $s mac wenden sende nôt./ //Lât mir sorge swinden, lât mich fröide vinden,/ lât den | |
| schîn. wer kan trûren wenden?/ wer kan sorge swenden,/ sende nôt volenden?/ wer kan helfe senden?/ diu liebe frouwe mîn, diu | |
| hân $s trôst daz mich ir wîplîch güete vor sender nôt behüete./ sus segen ich mich des morgens mit ir, sô | |
| mir wol diu minnenclîche,/ seht, sô wirde ich fröiderîche, sunder nôt $s vil manger sorgen frî./ //Gunde mir diu sældebære daz | |
| //Obe ir rôter munt mir gunde daz sîn kus die nôt enbunde,/ wunde $s von der minne wurde heil./ heil $s | |
| sô sult ir von mir vertrîben,/ sælic wîp, $s die nôt, sô wirde ich frô./ //Wie zimt nû der süezen hêren | |
| walt anger heide in grüene stât:/ diu hâst du brâht ûz nœten./ nû wil mich mîn frouwe tœten,/ diu mich ân trôst | |
| mich wunden/ in trûren zallen stunden./ dâ vón l%\îde ich nôt. mích h%\ât versêret/ ir liehter ougen schîn./ wér h%\ât gelêret/ | |
| heil mîs herzen wunde,/ dâ von lîde ich sender sende nôt./ Minne, sich, du lâst mich trûric gân./ trôst, der sælden | |
| stân./ //Obe ir trôst mir gunde daz ein kus die nôt enbunde/ die diu herzeliebe mir gebôt, und sich underwunde/ liebe | |
| dar an niht erwunde,/ sô geschiede ich noch von sender nôt,/ die ich von der herzelieben hân/ gar ân alle mîne | |
| der herzelieben hân/ gar ân alle mîne schulde. frouwe, sende nôt ich dulde./ nû dur got, waz hân ich iu getân?/ | |
| solt ich von schulden klagen:/ sô klag ich ein ander nôt. solte ab ichz der lieben sagen,/ mich jâmert nâch ir | |
| an wîben, sît ir güete kan vertrîben sendem herzen sende nôt!/ der in lieplîch siht in ougen/ mit gewalde und dâ | |
| was manicvalt./ die nahtegal die wil der winter twingen./ der nôt klag ich, und dâ bî mîne swære, die mir diu | |
| sô frœlîch stêndiu ougen,/ diu mich hânt brâht in grôze nôt? genâde, minneclîchez wîp:/ ach hæte ich iuwer süeze minne tougen!/ | |
| wirt aber kalt,/ nû der winter lanc./ dast der vogel nôt unde ir meistiu klage./ noch klag ich die schulde/ daz | |
| durch wîp sint hôchgemuot,/ sît ir güete kan vertrîben/ sende nôt: des mir diu hêre niht entuot. nûst siz doch diu | |
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