Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| al mîn trûren swachen,/ scheidet mich sîn trôst von sender nôt. man siht mich vil frœlîch lachen,/ daz mîn herze muoz | |
| //^"Nu tuo den willen mîn, sô hilfe ich dir ûz nœten:/ und var sant mir hinne; sô bist du âne zorn."/ | |
| und die heide/ beide $s kleiden: dast dien kleinen vogeln nôt./ man siht bluomen manicvalt,/ valt $s an manger stolzen meide: | |
| an sîn ende. süeziu Minne, süeze helfe sende./ des ist nôt, sît ich von dînen schulden sorge ie leit./ //Ach wie | |
| lâ mich liebe fröide vinden./ dû maht mich von sender nôt enbinden:/ wilt du, herzen trût, sô mac mir sendez leit | |
| von ir vil rôtem munde/ unde ir kus mîs herzen nôt enbunde./ dô ich sie von êrste an sach, daz was | |
| rôsen rôt./ ach dur got, sô lîde ich aber senelîche nôt./ //Ich sach einen rôten munt lieplîch lachen $s gein mir | |
| swaz er kleiner vogel twinge,/ doch klag ich ein ander nôt./ der ich mich ze dienste ie bôt, derst mîn swære | |
| sol $s diu fröide an mir verderben,/ dast mîs herzen nôt, sô muoz ich in jâmer sterben./ owê süezer munt durliuhtic | |
| meigen güete/ treit dem winter mangen haz./ //Nûst der vogel nôt zergangen, doch klag ich ein ander nôt: wê, $s jâ | |
| //Nûst der vogel nôt zergangen, doch klag ich ein ander nôt: wê, $s jâ muoz mich des belangen/ daz ir munt | |
| fröide kranc, sol ich niht zer linden/ reigen, owê dirre nôt!/ wigen wagen, gigen gagen,/ wenne wil ez tagen?/ minne minne, | |
| würmen sînen lîp,/ sost niht sîn anegenge/ wan jâmer unde nôt./ sîn êrste stimme ist weinen./ wie daz diu leste sî?/ | |
| der mac ich bescheinen/ daz ein: sist fröiden frî./ in nôt in vorhte in leide/ stêt menschen ende gar,/ wie er | |
| reiner wîbe güete/ wie die kunnen ungemüete/ wenden unde mange nôt./ //Wîbes minne trûren krenket, lieplich wunsch an wîben lît./ minne | |
| wil berc unde tal/ uber al/ âne zal/ gar von nôt enbinden./ kalt îs siht man zerfliezen;/ daz kumt von der | |
| gejunget wirt./ in viure er sich verbrinnen lât;/ ze selker nôt in sîn natûre twinget./ der sunnen kraft, der viuhte rât/ | |
| ûz dem ein pulver wirt gebrant/ daz birt dem lewen nôt./ der wildener des lewen vart/ ervert; ûf sîne vrische slâ/ | |
| sêle und an dem lîbe/ du uns beware in aller nôt/ und ouch der vînde kraft von uns vertrîbe./ vergib uns | |
| ist er, dem si an gesigt./ gît diu hôhe sende nôt,/ doch wol im der der selben pfligt!/ sî gît sorge, | |
| vil gar undertân?/ tuot dir den tôt $s sô süeziu nôt,/ sô senftiu swære, $s sô lieplîch getwanc,/ wê zwîvelære, $s | |
| geniezen mich lân:/ hilf, ob du künnest iht für sende nôt/ daz diu vil süeze noch getrœste mînen muot,/ diu mich | |
| guot niht gar vervât./ dâ von zwivaldet sich mîn sendiu nôt./ mîn frouwe tuot $s an fröiden mir den tôt:/ vil | |
| und immer haben wil,/ sô muoz ich suochen mir durch nôt ein ander lôz./ mîn lîp sî frô: den lât in | |
| mir selben hân/ für klagendiu leit und ouch für sende nôt gegeben,/ sît iu mîn lop ist alle mîne tage/ mit | |
| unde singen./ mîn gemüete stât alsô:/ daz si heizent klagende nôt,/ solde ich dâ mit immer ringen,/ sô wær ich noch | |
| getân,/ ob ich iu klagte von ir mînes senden herzen nôt,/ daz vil lîhte ir varwe lieht/ würde drumbe rôt./ //Und | |
| ach owê,/ sol mîn leben/ klagenden sorgen sîn gegeben,/ s%-olhiu nôt/ ist der tôt./ //Dar mîn dienest was bereit/ mit vil | |
| daz er nimmer wol gevar./ //Niemen kan mit trûren sîner nôt niht überwinden;/ dâ von wil ich hôhes muotes sîn./ man | |
| dich wolde sehen an./ //Nû hilf, wîbes güete:/ mir ist nôt der helfe dîn./ mir wil hôchgemüete/ sterben in dem herzen | |
| daz ent dirre werlt. do der gut sant Johans manig not erlait durch den almæchtigen got und vil manigen irretum zerstorte | |
| des tages mer denne driͤv hundert menniſc. Vmbe die ſelben not chomen do der iuden fuͤrſten $t vnd iͤr ewart fvr | |
| den heiligin Criſt geloͮbten, ob in ſant Silueſter die ſelben not bůʒte, die ſi von dem trachen heten. $t Do gie | |
| meiſte, das er die criſten, die er in den groʒʒen noten ſach, die in den groʒʒen weicen vil diche gecʒweiuelot heten, | |
| an allen den, die genade ſůchten ſant Seueri vmb iͤr not vnd vmb ir angeſt. Nu manet in ſiner genaden. Do | |
| ſelben brotes vnd des cruͤtes, des ſi da vant. Manige not leit ſi von hitʒe, vone froſte; vil manige bechorunge leit | |
| alle, die mich ane růfen in dinem namen vmb ir not vnd vmb %:ir angeſt, vmb %:ir notdurfte des leibes vnd | |
| vertriͤbeſtu vns vʒ vnſeren vaſelinen? Von diͤr liden wir michele not.#.’ Die liute, die in deme lante waren, do ſi vernamen | |
| dienent von iren arebeiten vnd behaltent ſiniu gepot. Den ſin not iſt, den gebent ſi ʒeſen vnd ʒe trinchen, den nachten, | |
| den gebent ſi das gewant, den ſiechen vnd die in noten ſint vnd die in den charcheren ſint, die berůchent ſi, | |
| helfe chomen in allen iuweren angeſten vnd in allen %>iweren noten. Maria, das ſprichet ein mere ſterne. Si heiʒʒet da vone mere ſterne, | |
| ſchvͦf ir ir heiliger ſvn, do er durh aller menſchen not an dem heren crvͦce hieng. Das was ſante Johannes ſin | |
| der der tiufel vnd ſiniu chint mohten erdenchen, durch diu not alle entwichen ſi niht. Si frauten ſich, das ſi des | |
| Si frauten ſich, das ſi des wirdich waren, das ſi not ſolten liden durch den almehtigen got. Si enlieʒʒen niht des, | |
| pluͤt $t der heiligen martrer. Si ſint die, die nehain not von got geſchaiden mohte. So ir ſtrit vnd ir marter | |
| Nv ſullen wir doch merchen, warvmbe vnſer herre ſo manig not lie liden, die er im ſelb het erwelte, der willen, | |
| der ſtetichait vnd der rainchait im chunt was. Mit den noten vnd der martyr, die ſi liten, – vnd dennoch, ob | |
| der martyr, die ſi liten, – vnd dennoch, ob dehain not groʒʒer wære, die heten ſi gern durc in erliten, – | |
| wir eu ſagen, was die hern martyrær mit ſo groʒʒen noten verdienet haben. Si waren der liuten geſpote, ſi woren gehaʒʒet | |
| Das ſi den geſehen, dar vmb liten ſi die micheln not vil gern. Nv wir ir hochʒit begen, nu handelen vnſer | |
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