Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| da niet han genome1n./ Da obene gesaget ist,/ Mit welcher not, mit welcher list/ Vlixes vo1n circen schiet./ Des en wiste | |
| der helt gemeit,/ Saz vf vn2de reit./ Cyrce stalte grozze not:/ Sie bat vn2de gebot,/ Daz er geselleschaft neme,/ Die ime | |
| der da inne:/ "Habet uwer sinne!/ Ir gebietet vns an not./ Vwer vor|varn gebot/ An dirre stat nie dehein./ Mir ist | |
| getursten/ Vor kunigen und vor vursten/ Den tot mit manigen noten,/ Swen man sie solde toten,/ Unde des weren vornumftic/ Diz | |
| gezuk ist#s-/ #s+Unde erstgeborn der toten,#s-/ Wen der mit bittern noten/ Uns tet lebende werden,/ #s+Vurst ist kunige der erden.#s-’/ __Lieben | |
| ougen viere spen/ In dem ovene singen,/ Vreude in vreude dringen/ Habende dekeinen schrantz./ Vueres halben sint sie gantz,/ Schoner varwe | |
| mir von herzen leit./ Begnade nu, herre, mich,/ Lieblich in min ougen sich,/ Din zurnen von mir wiche!/ Ich habe in | |
| begriffen,/ Wenne sie sint besliffen.’/ Diz wort hat einer glosen not./ Daz Got Johanne dort gebot/ Dem engele schriben von der | |
| daz sie einen/ Muzen. wand man nicht vinden/ Mac, der hie uberwinden/ Welle den cranken lib sin/ Mit snellicher buzen pin/ | |
| her sich selben darben let/ Daz im ist an mit noten kumen,/ Daz her dem bittenden gevromen/ Muge des her durftic | |
| vleische wart/ War Got in menschlicher art/ Durch unser armen note,/ Daz wort gab Crist in brote/ Sinen werden jungeren./ Unsetlich | |
| Nach disses lebens ende!/ Ein urteil dir behende/ Ist von Gote her gesant,/ Als dir itzunt wart irkant./ Wiltu nicht wider | |
| ist’’’,/ Sprach der engel (daz waz Crist),/ ‘‘‘Und die zu noten mir gesten,/ #s+Die suln in alben mit mir gen,#s-/ #s+Wen | |
| Als ich uch berichten sal,/ Wen iz ist der werlde not./ Johannes sach sin pfert rot,/ Da der morder uffe reit./ | |
| min ratt!/ Wer der üwern uff statt,/ Der lib müss zollen zware.’/ Hector der claure/ Schüff dem wirtt uff der vartt/ | |
| enpredigen der diet,/ Und uch niemant widerslet./ Als die groze not geschet/ Daz Anticristen gebirt/ Sin muter und her stark wirt,/ | |
| [134#’r#’b] Do sie gevielen an den tot,/ Do war irbarmicheite not/ An beiden. diz duchte unmugelich/ Den tuvel daz Got irbarmen | |
| ane zorn,/ Wen ichz vorswigen nicht entar;/ Ich muz durch not hie sprechen war./ Wen die ketzer anders jen,/ Sine geburt | |
| mac gewerben/ Noch vollen tot gesterben,/ Daz sie des todes not vorvar./ Da von keret uweren vliez dar/ Daz ir den | |
| reinen golde sint $s gemuoset unde gesmelzet,/ die hie nehein not sw%/ær%\iu noch g%/æh%\iu verhelzet,/ vone gotes willen rehtere werche vestere | |
| $s so wir glóub%\en, erhores/ gnædicliche umbe únsere $s ellenten note,/ daz unsich der ált%\e $s widerwarte iht ertote,/ álso wir | |
| muz sin chiesen den tot./ daz tunt ti vogele ane not;/ si bedurfen sin ze nihte/ in der vinstere noch in | |
| obene./ nu bezaihint diu varwe rot,/ swer lidit marter unt not/ durch diu gotes minne;/ diu wize darinne,/ dem lutter ist | |
| suntare,/ den riwent sine sculde/ unte er gotes hulde/ mit noten gewinnet,/ also daz viur brennet/ uz tem chofer daz golt./ | |
| umbe daz ewige hat gegeben/ unte hi lidet martire unte not,/ ze aller jungest den tot/ chuset an dem ende:/ daz | |
| (daz ist der louch dar inne),/ di in allen ir noten/ pittent got den guten,/ daz er ir vianten vergebe,/ di | |
| den genaden ſin/ In aller ſiner ſmerzen pin.’/ __Man gyt: ‘not brichet yſen,/ In noten ſich man bewiſen./ Wo man in | |
| daz golt,/ dem si e was holt./ si læt ez noten varn,/ si nemage ez nimmir bewarn/ vor dem unreinen miste./ | |
| maget guote/ diu bezeichent daz mennisch guot,/ daz hat michil not/ unz an sinen tot,/ daz ez sich selbe wol bewar,/ | |
| der beschinet ubil unde guot,/ daz tuot er allez ane not./ der tach ist gemeine,/ der beschinet niemen eine./ dehein herre | |
| diu si bose,/ er teile sin guot/ durch die michelen not/ ie deme unde deme,/ ob in daz ende niht geneme./ | |
| gotes winstir/ in eine michil vinster,/ die muozin immir durch not/ bouwen den ewigen tot./ oia hoi, wie der vert,/ der | |
| tuot er im den tot,/ des chumet er in michil not,/ so er danne vil wol enstat,/ daz er vil ubil | |
| brahte/ zuo der nuzzen armuote,/ do erbarmot ez im in note,/ daz wir alle dulten den tot./ do lost er uns | |
| alle dulten den tot./ do lost er uns durch sin not,/ er edile unde er vil guote,/ mit sinem vil heren | |
| wart do alliz an dem heren chrouzze widirtan,/ do diu not der martir an giench;/ da er uns in sin genade | |
| ouf getan./ man sach manegen man stan,/ manich wip in note:/ die erlost got der guote./ diu helle wart beroubot,/ der | |
| den waren tot –/ der stunt tieffe in der helle not:/ //‘Der min liebir herre,/ ich getrouwe dir wol vil verre./ | |
| verre./ nu hilf mir, got der guote,/ uz der starchen note.’/ //Got hiez in ouz varen/ unde suochen Abrahames barn./ er | |
| bî er etiswes ermant/ wart, dâ von er quam in nôt:/ swie wol ez im Isôt erbôt,/ sîn lîp erbibete und | |
| saz:/ Tristan gedâchte an jene Isôt,/ dise Îsôt von gedanken nôt/ darumbe leit, daz her Tristân/ sie hête maget gelân./ //Dô | |
| Isôt, Isôt, Isôt!»/ des nam sie wunder und tet ir nôt,/ der die im an der sîten lac,/ und mit ir | |
| ez ein ander Îsôt/ was, durch die er leit die nôt./ die hôchzît nâch des buoches sage/ in vröuden ganzer acht | |
| sô quam,/ daz die wîzgehande Isôt/ iren gebrechen und ir nôt/ in iren sinnen achte/ und allez daz betrachte,/ daz ir | |
| ich gein iuch, schœne Isôt./ iuch wirret lîchte ein ander nôt.»/ «mir wirret, daz mir wirret,/ daz ich mit iuch verirret/ | |
| in herzen wê/ und was ir leit und tet ir nôt./ «mich wundert sîn», gedâchte Isôt,/ «daz der gevüege Tristan/ nicht | |
| sach:/ «vil liebez kindel», er jach,/ «leider mir tuot siufzens nôt,/ daz ich die minnenclîche Isôt,/ die künegîn mîn vrouwen/ sol | |
| daz volc um ern Tristân./ der vrâge quâmen sie in nôt:/ einer sprach: «nu ist er tôt/ Tristant, der triuwen blüende,/ | |
| getragen/ Di auff dem velde wurden erslagen./ Das was eehafte nott:/ Si waren gar ge$~storben dot,/ Der ge stanck war da so | |
| nu alles erstritten/ Und ritterlich dar umb geritten/ Mit leybes not als ain helt.’/ Si sprach ’herre, was ir weld,/ Das | |
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