Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der offen martyr niene liten, idoch liten ſi manich groʒ not von den veinten des almehtigen gotes. Si wurden diche geſlagen, | |
| die den heiligen gelauben an vahten, liten ſi vil manich not, das eu ʒe lang iſt ʒe ſagen. Nv eret ſi | |
| vmb den almehtigen got verdienet habent, das ſi von den noten vnd von der manigen fraiſ diſer vnſtetigen werlt chomen ſint | |
| ʒe loben, wande durch den ſi arbait vnd vil manic not hie in diſer werlte liten, der hat ſi ir not | |
| not hie in diſer werlte liten, der hat ſi ir not vil vollichlich ergeʒcʒet. Er horet ſi auch vnd gewert ſi | |
| vnd mit lůtter piͤhte. Hie wirt er an alle diu not vnd alliu diu angeſt, diu im gewerren mach an dem | |
| stat/ Jhêrusalêm nam Salatîn/ und fûrte iz mit im hin./ __Nôt leit nu die Cristenheit./ von der zît daz die menscheit/ | |
| von Montverrâ, wand er weste in/ alle zît zu sulchen nôten sîn/ endehaftes râtes wîs./ er sprach: ‘ei, werder markîs,/ ich | |
| menlîche/ von Ubîâ der lobelîche/ in strîte. um der Cristen nôt/ sich herte er ie den vînden bôt.’/ alsô ein ende | |
| die mit prîse bernder tât/ hie hôhen rûm erwurben./ strîtlicher nôt sie sturben/ doch mit sûrem widergelde./ mit in uf kurzem | |
| in uf kurzem velde/ al der zal von harter strîtes nôt/ zalte man sehs hundert ligen tôt/ nicht verre von der | |
| fûzgênden sie/ slûgen, sie solden wern die,/ als des doch nôt in sint geschach/ an dem nêhsten tage hier nâch./ man | |
| ertrîche hie/ sô ist iz vernumen nie,/ daz âne strîtlîche nôt/ sô grôze rîche in menschen gebot,/ zwô crône, dar zû | |
| mit dem gotes her/ der lantgrâve. der soldân/ Salatîn mit nôt entran./ doch wurden im an dem nâchjagen/ mêr wan zwei | |
| tiure weinte./ Unser vrouwe antwurte im dô:/ ‘des gât mir nôt, bin ich unvrô,/ mir ist leides mêr geschehen/ dann iemen | |
| süeziste wâz./ er wære immer wol ungâz/ und vor aller nôt genesen/ der in solhem smacke solde wesen./ ir enwas ouch | |
| Jôsaphat/ dâ si si wolden begraben./ nû wart ein michel nôt erhaben,/ dô dirre wünneclîche schal/ dort über alle die stat | |
| nie sô wê geschach,/ wand in ez ängestlîchen brach./ diu nôt was doch sîn eines niht;/ si hêten alle mit im | |
| ir leit/ die dort von unsers herren chraft/ mit maniger nôt ligent behaft./ die dâ gelouben an got/ und gerne leisten | |
| in guoter andâht sach,/ zehant als er den bestreich,/ diu nôt im von dem herzen entweich./ sus machte er si in | |
| sêre:/ si lâgen gâhes endes tôt./ sus was verendet ir nôt./ Dô die juden diu mære/ wie ez disen ergangen wære/ | |
| Dô diu vrouwe den tôt/ âne lîbes und âne sêle nôt/ sô wünneclîchen überwant/ und ir von got wart erchant/ daz | |
| vor gerihte umbe sînen tôt./ dâ ist uns wîser lêre nôt.’/ Vür die zît immer mêre/ berieten si sich sêre/ wie | |
| niene schiuhet,/ ez lîdet swîgende den tôt./ daz bezeichent sîne nôt/ – dâ von iu Jeremîas seit –,/ der der werlde | |
| dem vater opherte in den tôt,/ dô muose erbiben durch nôt/ diu erde, daz sich mûre chluben,/ die molte in aschen | |
| erliuhtet,/ mit der gotes minne erfiuhtet,/ daz si deheiner slahte nôt/ noch den bittern tôt/ nimmer mêr gevorhten./ in gote si | |
| vil sêre./ nû sag uns durch sîn êre/ der dîne nôt bedæhte/ und dich von dannen bræhte,/ wie daz zeichen sî | |
| holde./ ‘dô man mich des morgens solde/ für bringen ze nœten/ und jæmerlîchen tœten,/ diu sorge mich niht slâfen lie./ schiere | |
| schulde truoc.»/ si sprâchen alle: «hie ist genuoc/ swaz ze nœten hœret./ unser ambet vreude stœret;/ hie enist niht wan wê | |
| er die/ fürnames niht belîben lie;/ si muosen rûmen durch nôt/ ir vaz swenne er in gebôt./ miselsieche und betterisen,/ chrumbe, | |
| her für/ der innern helle tür,/ dâ die heiligen prophêten/ nôt und vinster hêten/ und jâmer ûz der ahte,/ jâmer dem | |
| zwîvellichen chür/ sô lange denchende ich saz,/ unz ich der nôt ein teil vergaz/ und mir diu müede dâ abe sleif./ | |
| dô zôch der êrbære gast/ gevangen den schalchaften wirt,/ dâ nœte nimmer ende wirt,/ ze underst in die sutten hin./ dâ | |
| in den tôt./ nû versach ich mich daz er die nôt/ unschuldic und wir schuldic liten,/ und sprach mit jæmerlîchen siten:/ | |
| er drieket wer oder viereket oder vileket, so muͤst von not sein, daz etlich stat eitel wer oder daz ain leip, | |
| ist, mag auch niht wonhaft gesein durch der grozzen hitz not. Und die zwu snuͤr oder die zwu guͤrteln, die uͤmbslozzen | |
| werden nach den zusetzen der aufgenge, so muͤzzent sie von not ungeleich sein. Und daz geschiht an der gerehten rundengroͤzze $t | |
| willen,/ daz nâch ir minne lac versniten./ des wart diu nôt von in geliten/ diu strenge was und engestlich,/ nâch ir | |
| liebiu frouwe mîn,/ wie kan ir süeziu meisterschaft/ sô bitterlicher nœte craft/ senden mir ze herzen!/ wie mac sô grôzen smerzen/ | |
| daz er niht langer mohte leben./ im wart sô grimmiu nôt gegeben/ daz man wol ûzen an im sach/ den tougenlichen | |
| schîn/ daz der ritter læge tôt/ und disiu beidiu sîner nôt/ ein urkünde wæren/ ze der vil sældenbæren./ /Der ritter sprach | |
| diu wâre schult gebôt./ ‘jâ’, sprach si dô mit maneger nôt,/ ‘hân ich sîn herze denne gâz/ der mir hât ân | |
| mir sîn herze tôt./ wê daz mir ie nâch sîner nôt/ wart einen tac daz leben schîn!/ zwâr ez enmac niht | |
| swebe/ der vor mir triuwe nie verbarc’./ sus wart ir nôt sô rehte starc/ daz si von herzenleide/ ir blanken hende | |
| mîn bart,/ daz mîn truhsæze tôt/ lît von iu alsunder nôt’./ /Der werde ritter Heinrich/ verstuont wol bî dem eide sich/ | |
| keiser ligen tôt:/ dar nâch sô bringe ich den in nôt/ der mich zem êrsten grîfet an./ sît daz ich niht | |
| in diu wâre schult gebôt./ der keiser ouch mit maneger nôt/ vil sêre winken dâ began,/ daz si giengen alhindan./ /Daz | |
| iu benamen in den tôt./ mîn helfe sol ze rehter nôt/ iu bereit von schulden sîn,/ wande ir sît der herre | |
| bî sîner hulde mir gebôt,/ daz ich durch keiner slahte nôt/ liez ich enfüere her mit ime./ ich setze daz hiut | |
| dû der megde schôz,/ alsam der wilde einhürne in sîner nôt/ ze der juncfrouwen fliuhet./ /Dîn frône almehtekeit,/ starkiu wort mit | |
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