Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôt stF. (2492 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| danken des gotte und in, das si min helfe in noͤten gewesen sint; blibe ich langer hie, ich muͤste miner untugenden | |
| $t hat oͮch sin werk gewúrket in herzeklicher liebi durch not in armuͤte, in pine, in arbeite, in smacheit untz an | |
| wir dem waren gottes sun, der mit aller gedult al sin not und marter leit. Als vile als wir hie usvliessen mit | |
| lúte da mitte bekeren und mit gotte bestan in aller not, also vil glichen wir den heligen aposteln, die sich verlassen | |
| den tot. Als vil als wir gedult haben in aller not und als gros als únser cristan gloͮbe ist untz in | |
| waren himmelweg. Als vil als wir mit vlisse tragen die not der heligen cristanheit, beide der lebenden und der toten, alse | |
| herre Jhesu_Christe, dur dinen heligen tot und dur die kumberliche not, die din heliger licham an dem heligen crúze leit, das | |
| menschlichen $t trúwe und dines heligen geistes gunst alle mine not und minen jungesten $t tot wellest růchen an ze sehen; | |
| dich, lieber Jhesu_Christe, vúr alle die cristan menschen, die hútte in noͤten sint, in wasser not, in súche, in gevengnisse, in betruͤbnisse, in | |
| sin herze keren sol von der welte <N>XXVIII</N>. Von der not eints urlúges <N>XXIX</N>. Von einer lere <N>XXX</N>. Ein gebet wenne | |
| wolten si nit ze helfe komen denen, die si in noͤten baten.» Do erbarmete sich min sele úber ir maht und | |
| ane underlas</KAP> Ich enweis nieman also gůt, im si des not, das er sin herze ane underlas besehe und bekenne, was | |
| sihet er vil wite umbe sich, das er in die not iht kome; so bessert sich der gůte mensche boͤser dingen; | |
| gros unfůre was</KAP> Ich bat únsern herren got fúr urlúges not und fúr manige súnde der welte. Do antwúrt únser herre | |
| úweren werken. Ich wil noch min volk loͤsen von aller not, das sint mine vrúnde. Das gemeine gebette sattet min herze. | |
| betruͤbten kinden und loͤse <FOLIO>(138#’r)</FOLIO> din volk von diser gegenwúrtigen not und loͤse úns von allen únsern banden denne alleine us | |
| mettin ze lobe und eren/ diner ellenden geburt, diner ellenden not,/ diner seren martir, dime heligen tode,/ diner erlichen urstendi, diner | |
| getragen under dinem crúze! Trag úns, herre, úber alle únser not in das ewige leben. <UB>Ze sexte zit</UB> <VERS>O blůtigú not, | |
| not in das ewige leben. <UB>Ze sexte zit</UB> <VERS>O blůtigú not, o wunden tief,/ o smerze gros!/ La mich, herre, nit | |
| gros!/ La mich, herre, nit verderben/ in aller miner pinen not. Amen.</VERS>/ <UB>Ze none zit</UB> O allerseligistú not, o allerheligoster tot, o | |
| in aller miner pinen not. Amen.</VERS>/ <UB>Ze none zit</UB> O allerseligistú not, o allerheligoster tot, o allerwunneklichester spiegel des himmelschen vatter, Jhesu_Christe, | |
| und aller miner bette, aller miner pine und aller miner not und alles mins herzeleides, miner eren, miner selen und mines | |
| so úberwindestu mit vroͤden aller welte herzeleit. <KAP><N>XXVIII</N>. Von der not eines urlúges</KAP> Mir wart bevolhen mit eime heligen ernste, das | |
| bevolhen mit eime heligen ernste, das ich bete vúr die not, die nu ist in Sahsen landen und in Dúringen landen. Da ich | |
| das du wilt und das ich můs bitten vúr dise not?» Do wisete sich mir únser herre und sprach: «Der wunnenkliche | |
| maniger varwe, das sint die armen, die nu lident manigerleie not. Da sol in die ewige sunne nach ufgan des ewigen | |
| liehtes, die si beschinen sol mit ewiger vroͤde na diser not. Do werdent si mitte geheliget und gekleret als die spilende | |
| er ist ir helfe und ir trost in aller ir not. Dar nach soͤllen wir kriegen und mit vroͤden gerne liden. | |
| minne deste bas behage:/ «Minnen siech und libes krank,/ pinen not und harten twang,/ das machet mir den weg ze lang/ | |
| du denne komen wellest als min allerliebster vrúnt zů miner not und bringe mir denne, herre, also waren rúwen, da alle | |
| So danken si gotte, das inen sine gabe in iren noͤten in ertriche was so minnenklichen bereit, da mit vertrůgen si | |
| tode#.], also soͤllent si sich mir bevelhen in allen iren noͤten. Ich starp mit in in einem heligen ende, also sol | |
| aber vol, so giessen wir es aber us uf die not der armen selen, die in dem vegefúr qwelent, das in | |
| vegefúr qwelent, das in got dur sine guͤte ir manigvaltige not beneme. Wirt es aber vol, so giessen wir es aber | |
| so giessen wir es aber mit heliger barmherzekeit uf die not der heligen cristanheit, die in manigen súnden stet. %/Unser herre | |
| zů dir keren. Eya sinkendú minne, du lidest mange suͤsse not; din ellende das ist gros. Wie soltu Jhesum gewinnen? Er | |
| meinest allú ding mit gůte; du tragest sere úber alle not; din hoffunge und din geloͮbe ist gros. Du solt úberwinden | |
| und din geloͮbe ist gros. Du solt úberwinden alle din not. Eya wisú minne, du hast helige ordenunge, wie du got | |
| mit allen trúwen, das si irme herren in allen iren noͤten iemer getrúwe si, da von blibet si sicher und vri, | |
| eren dar muͤssent komen, da got sinen vrúnden alle ir not hat benomen und si denne mit irme lastere wider zů | |
| doch mir ze helfe komen; dir wirt noch alle din not benomen an dem jungesten tage. So wellen wir nit me | |
| iz vert an dem ende!/ so vert er hina dur not,/ so ist er iemer furder tot./ wanda er daz reht | |
| denne riwit!/ //Ir bezeichint allo den man:/ ir muozint tur not hinnan./ ter boum bezechint tisa werlt:/ ir bint etewaz hie | |
| hie sin,/ daz wir die sela bewarin:/ wanda wir dur not hinnan sulen varn./ fro so muozint ir wesin iemer:/ daz | |
| liehten ougen in daz herze mîn,/ sô kumt mir diu nôt, daz ich muoz klagen./ solde aber ieman an im selben | |
| manz vor mir sprach./ /Mîme kinde wil ich erben dise nôt/ und diu klagenden leit, diu ich hân von ir./ waenet | |
| nû ist diu klage vor ir dicke manicvalt/ gegen mîner nôt, $s swie sis niht erkenne./ Doch klaget ir maniger mînen | |
| nû <ist> der schal dicke vor ir manicvalt/ von mîner nôt. $s wil si die bekennen?/ Nein, si entuot, got der | |
| unmaere;/ swer danne über mich gât,/ Daz der lese dise nôt/ und ir gewinne künde,/ der vil grôzen sünde,/ die sî | |
| mir daz herze und den lîp nâch verlorn./ mîn alte nôt die klagte ich vür niuwe,/ wan daz ich vürhte der | |
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