bürzel
stM.
ein wurm (Pferdekrankheit; Glossar s.v.: ‘Pseudorotz, Druse
der Subkutis’):
wiltu den wurm der do heisit der pirczil vortryͤben, so nym
bramwurcz unde suͤd dy mit essyge unde guͤs ys deme rosse in den hals
Albrant
2,22;
der worm ist dryer leyge unde heysit der pirczil ebd.
3,6;
welch ros den pirczil hot czwischen huyt unde fleysche, zo durch
burne dy bule ebd.
3,42;
Segen gegen den ~ :
ebd.
3,43
MWB 1 1152,61; Bearbeiter: Plate
burzeln
swV.
‘purzeln, stürzend fallen’
und gab mir mangen swinden buz / uff mines mutes helme, / daz ich uff sorgen melme
/ fur sie da nider burtzelt Minneb
1775
MWB 1 1153,6; Bearbeiter: Plate
burzelsaf
stN.
auch burzeln-.
aus dem Bürzelkraut gewonnener Saft, Auszug:
salbe iz [daz houbet bei
Kopfschmerz] mit rosen ole vnde mit purzel saffe, vnde trinc suwer
margram saf vnd setze di vuze in warmez wazzer SalArz
31,7;
rosen ol mit ezzich vnde mit purzeln saf ebd.
69,2;
mit kurbiz saf oder mit purzeln saf ebd.
69,7
MWB 1 1153,10; Bearbeiter: Plate
burzelsâme
swM.
stets burzeln-.
Same des Bürzelkrauts:
nim [...] kuten samen vnde purzeln samen
islichs vunf dragme SalArz
44,56.
94,2.
94,28
MWB 1 1153,17; Bearbeiter: Plate
bürzen
swV.
tr. und intr. ‘zu Fall bringen / kommen, zu Boden stoßen /
fallen’
walen und búrczen, / stossen und stúrczen WernhMl
7055.
– tr.:
dirre sluoc, sô wolte der / den ûz dem satel bürzen [: stürzen] Reinfr
1763.
– intr.:
sô sach man jenen hinder sich / über den satel bürzen [: schürzen]
Reinfr
11349;
davon ich [Hoffart] mynen vatter
[Lucifer] hatte dun buͤrtzen / und in abgrunt
der hellen stuͤrtzen Pilgerf
7460
MWB 1 1153,20; Bearbeiter: Plate
bûs, bûse
stMF.
mhd. nur in der schwer zu deutenden Wendung mit (der)
~ ( ‘ungezählt, ungewogen, geschätzt’?):
der schade wart sô grôz, / den er tet dem goteshûse, / daz mit reitung und mit
pûse / gesumet und gerechent wart / an der reis und an der vart / ûf vierzic tûsent marc
Ottok
13700;
aver mit der paus ist ainem igleichem wol erlaubleich wein oder chorn ze
verchaufen UrkÖsterrSt
54
(um 1310);
und verchauft daz ainem mit der pause ebd.
– Ein Zusammenhang mit
bûsch
und der (mhd. nicht bezeugten) Wendung "in Bausch
und Bogen" ist möglich, aus dem mhd. Gebrauch aber nicht zu erweisen; vgl. Kluge,
98
MWB 1 1153,29; Bearbeiter: Plate
bû|sache
stF.
‘Materialien zum Bauen (eines Nestes)’ oder
‘Ausstattung eines Wohnplatzes’?:
genistet ie kein swalwe mê / mit solhem ungemache, / sô vil
sô si bûsache / bî ir in dem lande vant, / dazs über mer in vremediu lant / nâch ir
bûgeræte streich? Tr
8610
MWB 1 1153,43; Bearbeiter: Plate
bû|sam
Adj.
‘fleißig in der Feldarbeit’
tzw dem andern mal sol der pawer pawsam sein, das er seins herren hab vnd güet
mer Schachzb
74,45
MWB 1 1153,49; Bearbeiter: Plate
bûsant
stM.
zu afrz. buson (Suolahti, Vogelnamen, S. 354) oder buisart,
busart mit Umbildung der Endsilbe nach den dt. Wörtern auf -ant
(Rosenqvist 1,95).
‘Bussard’
dâ sach er einen bûsant; / den valken liez er swingen, /
[...] vil snelleklîche er sich ûf swank, / noch balder er
sich nider sank / unde im den bûsant ze tôde stiez Bussard
838
u.ö.
MWB 1 1153,52; Bearbeiter: Plate
busch, bosch
stM.
auch sw.; ahd. "nur in Glossenbelegen vom 12. Jh. an belegt" (AWB 1,1567); die
Etymologie, insbesondere das Verhältnis zu mlat. boscus, it.
bosco, frz. bois ist unklar (Etymol. Wb. d. Ahd. 2,474-476;
Kluge, 163).
1
‘Busch, Gebüsch’
2
‘Buschwald’
3
‘Büschel’
1
‘Busch, Gebüsch’
frutex quod fronde terram tegat: busc [La.
gestude
]
SummHeinr
1:172,37;
froske [...] sluffen uz den posken
VMos
38,13;
Moyses [...] sag einen busch, de der
bran MarldA
47;
do er sach brinnen / einen boschen SM:EvS
1: 4,7;
busche vnde heide Herb
1741;
vnde hiz abe ruten / mos vnd gestruche, / busche vnd
vngebruche ebd.
1762;
da vant er ein hol / mosig vnde busche vol ebd.
17919;
kein ouge mac vor büschen / noch vor stûden ez
[Heer] gesehen KvWTroj
20614;
wenn man im [Kastanienbaum] oben
den wipfelink abhawet, sô schozzet er in vil schozreiser und pringt der ainen grôzen
pusch BdN
317,18
2
‘Buschwald’
und kêrte dô mit listen abe / zeinem busche und bant dâ vaste
/ sîn ors zuo zeinem aste Tr
13283;
Tristan ûf sîn ros dô saz / und kêrte [...] gein der
wilde; / in einen busch er dâ gehielt HvFreibTr
3225;
und sie flohen allesampt von im in den busch
Lanc
40,18.
an dem abend kam er in ein kurczen busch ridende ebd.
592,14;
sulche [...] guttere [...]
an hoffen, hoffesteten, ackirn, wyesin, holczern, puschin, steynen
[...]
UrkCorp (WMU)
222A,6
3
‘Büschel’
einen boschen loup EnikWchr
24130;
des krûtes nam er einen pusch Philipp
7569;
ietweder horn oder spitz gezieret mit einem boschen von pfawens vedern
UrkCorp (WMU)
788,12
MWB 1 1153,59; Bearbeiter: Plate
bûsch
stM.
1
‘Pausche’ (seitliche Polsterung am Sattel) 2
‘Beule’
3
‘stumpfer Schlag’ (der eine Schwellung bewirkt) 4
‘Knüppel, Keule’
1
‘Pausche’ (seitliche Polsterung am Sattel):
ich kom mit hurt sô an den man, / daz ich im von dem satel dan / reit bûsch
und ouch den stegereif UvLFrd
270,19
2
‘Beule’
den helt von Sahsen in den zoum / gevangen het ein ritter: /
dem wart mit slegen bitter / sô [...] wê getân, / unz er
den zügel muoste lân / [...] ûz sînen handen. / Rîchart von
Engellanden / sluog im dâ starke biusche KvWTurn
903;
den zwain waz nit worden da / wann vngefuͤge busche grosz / vnd daz si
wurdent hars blosz EppesAxt
89
3
‘stumpfer Schlag’ (der eine Schwellung bewirkt):
diu frouwe wart betrüebet / und ouch diu maget kiusche / von
dem [...] herten biusche / der ûf den gast dô wart getân
KvWSchwanr
1194;
nu wie getorstet ir geleben / daz ir dem kinde hânt gegeben /
als ungefüege biusche? KvWHvK
139;
Paris und Abegal, / der baider schlege erhullen, / die starken helme
erschullen: / daz kam von mengem busch GTroj
9079;
SHort
5046
4
‘Knüppel, Keule’
man sach von edelen kinden / mit scheften ûf schilde
tjostieren, / [...] hie mit poynder rîten, / dort mit
pûschen strîten Wh
187,14;
swer [am Hof des Papstes] niht kan smeichen und
tiuschen, / der sol sich hüeten vor den biuschen, / mit den maniger wirt geslagen /
ân alle schult üm sînen kragen Renner
9114
MWB 1 1154,26; Bearbeiter: Plate
buschach
stN.
‘Gebüsch, Buschwald’
daz gewant, daz er truc ane, / harte verre ez
[...] in daz buschech schein Herb
18025;
dô warf er die brieve hin / in ein buschach Ottok
86003;
nû hetens [...]wol ein welhische mîle /
[...] geriten / und heten dâ gebiten, /
[...] in ein buschach dicke ebd.
94510;
er cham in ain wuegstes landt, / da er nuer chuerczes stauchach [La.
puschach
] vant. / [...] an dem
staudach [La. puschach
] wol getan / do wuechs
nichts wann pheffer an Seifrit
6580.
6583
MWB 1 1154,53; Bearbeiter: Plate
buscheht
Adj.
‘buschig, mit Büschen bewachsen, bewaldet’
daz lant ist allez puschehte, / bewachsen mit kurzen struchen, / der man wol mach
gebruchen: / mit pfeffir sint sie gar behangen PriestJohB
951,5;
idoch ist di provincie gar birgecht und puschecht, do sint ouch boume di do tragin
camfir MarcoPolo
49,8;
uf den vlyssen der grunde und in den ryzzen der steine und uf allem puschechten
und in allen holirn Cranc
Jes 7,19
MWB 1 1154,63; Bearbeiter: Plate
büschel
stMN.
mhd. tritt neben das alte mask. Dimin. (Henzen, Wortbildung, § 89) das N.,
ursprüngl. eine Rückbildung aus
büschelîn
(ebd. § 91).
1
‘Büschel, Garbe, Strauß’
2
‘kleiner Busch’ , für das Schamhaar
1
‘Büschel, Garbe, Strauß’
in der zit des snytes spriche ich zv den snytern: sammet zum ersten den radem
vnd bindet in zv garben oder püscheln zv verbrennen EvAug
30,13;
PrSchw
2,44;
er erbaizt bi aim rain und brach / der rosen ainen buͤschel
WhvÖst
6811;
ditz buͤschel rosen ebd.
6871;
ain büschel mirren SHort
3790;
ainen menschen, der auf dem hals tregt ain püschel krauts
BdN
470,24
2
‘kleiner Busch’, für das Schamhaar:
und pint ez [Pflaster] auf die
niern und auf den kamp, dâ daz püschel stêt, daz ist guot für die ruor
BdN
343,24
MWB 1 1155,8; Bearbeiter: Plate
büschelîn
stN.
1
‘Büschel, Garbe, Strauß’
2
‘kleiner Busch’ , für das Schamhaar
1
‘Büschel, Garbe, Strauß’
sô sol man ez [Unkraut] sundern von dem weizen unde
sol ez ze büschelînen [Hs.: buͦschelin
]
binden unde sol ez in ein fiwer werfen PrBerth
1:366,27;
si [Rosen] hat ein man gesendet dir
[...] dem sait ich von der schoͤne din, / do gab
er mir daz buͤschellin / daz ich dirz von im bræht WhvÖst
6940;
HvNstAp
18163
(La.)
2
‘kleiner Busch’, für das Schamhaar:
zwischen dem nabeln und dem püschlein BdN
38,33
MWB 1 1155,23; Bearbeiter: Plate
buschoff
stM.
→
bischof
MWB 1 1155,33;
buschvarwe
stF.
ein Gras oder Kraut (genauere Bed. unklar):
ascancia: buschvarwe VocOpt
50.041;
MWB 1 1155,34; Bearbeiter: Plate
busîne, busûne
stswF.
auch bo-, ba-, be- (vgl. die Varianz der
Wh.-Überl. bei Vorderstemann, Fremdw., S. 69-71), bi- ( MinneR
476 , s. u.); aus afrz. bo(i)sine, bu(i)sine, die
ba-Form ist niederrh.-nd.-nl. (dazu
blâsûne
).
Eine Art (Gerad-)Trompete, vor allem in milit. Gebrauch, bei zeremon. Anlässen und
Feierlichkeiten (Eitschberger, Musikinstr., S. 205-220); wenige Belege scheinen ein
Instrument aus Horn zu bezeichnen bzw. lassen Deutung als Synonym für das
horn
zu: vgl. unten Kreuzf und
UvEtzAlex , ferner
busînenhorn
,
busûnære
,
busûnieren
. –
ez sint die pusaun auch guot, die ritterschaft ze manen an
streiten und ze stürmen an die vest und zuo tisch und zuo freuden BdN
476,13.
–
Josue / der die arken in der alten ê / vmbe Jerichô
fuͦren hiez / vnd die busuͦnen blasen liez Albert
935.
949;
der tac begunde schinen. / sie bliesen ir businen / vnde
aller hande herhorn Herb
4640.
12398;
ê man sluoc ode stach, / dâ was von busînen krach
Wh
12,28;
von pusînen galme / was vor im grôz gesnarren ebd.
390,28;
aht hundert pusînen snar ebd.
400,19;
zehant do wrden uf geschalt / die busune und die her horn RvEWchr
34021;
die busunen uf schalden da / alle die waren in Juda Macc
2399;
ir busunen si uf bliesen ebd.
4061;
die busunen man irquicte ebd.
3308;
do irschreiten sie mit schalle / ir busunen ebd.
2314;
die buͦsuͤnen krachent, / grusen sie machent
HvNstGZ
7312;
an deme tage wirt gebosunet mit einir grosen bosunen Cranc
Jes 27,13.
–
vor des [Königs] rote vorne / vil busînen fremder
horne / [...] gâben ungevüegen dôz UvEtzAlex
21838;
dô wart manec bûsînen horn / [...] erclenget mit
süezem schalle ebd.
12743;
sô man der busînen horn / erschelte Kreuzf
2884.
–
dô huop sich aber schal / vor einer vruomesse, die man dem
künige sanc. / [...] vil krefteclîche lûte manic pusûn
erdôz NibB
808,1;
pusîne unt ander schal / ûf dem palas erhal / mit vrœlîchen
sachen Parz
627,19;
do fand man erst groß froide hie / [...] schalmien
und bisünnen / hort man da schallig rünnen [=
rûnen
]
MinneR 476
355;
der fürst gebôt [...] den burgæren
[...] ze Wienne, daz si kæmen [zum
tanz
] , / als si die pusûn vernæmen, / und ieglîcher
bræht mit im sîn wîp / und hiet gekleidet wol ir lîp EnikFb
2344.
–
di engil blasen mit bosinen: / ir toten ir sult uf irstan / und hin zu gotis
orteile gan! Brun
11041;
wir irsten gewislich alle / uf von der bosunen schalle Hiob
5618.
– übertr.:
swen du icht gutes tuz, so bloz keyne bosune
[
tuba
] , alse dy ypocriten tun in den
synagogyn unde an den strazen, uf daz daz sy von den luten geeret werden
EvBerl
19,18
(Mt 6,2);
so dv ein almvsen machest, dv solt niht ein bvsavn schellen vor dir
EvAug
10,16;
ir ensúllent enkein busunen blasen [...] als ir úwer
almuͦsen gent Tauler
186,21
MWB 1 1155,36; Bearbeiter: Plate
busînen, busûnen
swV.
‘busîne blasen, trompeten’
pusûnen, floytieren huop sich des morgens fruo, / daz si varn
solden NibB
1516,1;
aht hundert pusînen / hiez blâsen der künic
[...] in sîme lande man noch weiz / daz pusînen dâ wart
erdâht Wh
360,11
(zur Frage der arabischen Herkunft der Trompete s. Eitschberger, Musikinstr., S.
215; z. St. vgl. auch Heinzle, Wh.);
da horten sy auff türnen / pusawmen und hürnen, / pfeyffen und
schalmeyen HvNstAp
17763;
daz man [...] schalmeit und pusaunt
BdN
484,30;
an deme tage wirt gebosunet mit einir grosen bosunen Cranc
Jes 27,13;
LvRegSyon
3254.
– übertr.:
wan waz ir hant in finsternisse / geseit, ez werden sol gewisse / mit rede in
lihte gebusunet; / und waz in oren wirt gerunet / nu von uch in den slafecellen, /
daz sol gar lude noch erschellen EvStPaul
8190
(Lc 12,2)
MWB 1 1156,28; Bearbeiter: Plate
busse
swF.
→
bühse
MWB 1 1156,45;
buste
Subst.
wahrscheinlich aus poln. pusty
‘wüste, leer’, puszcza
‘Wüstenei, Wildnis’ (Johansson, NvJer. S. 192).
‘Wüste, Wildnis’
alsus daz gotis erbe / ist wurdin umbederbe / und sôr
[dürr] alsam ein bûste, / allir genâdin wûste
NvJer
21930
MWB 1 1156,46; Bearbeiter: Tao
bû|stiure
stF.
‘Abgabe für die Bewirtschaftung eines Gutes’
daz wir [...] haben verlihen den gantzen hoff ze
Avwertal [...] Chvnraten ze Avwertal vnd seiner
havͦsvrowen Petersen [...] also, daz die vorgenanten
lavͤte vns von dem vorgenanten hoff schvͤllen dienen alle jar zehen
chastmvͤttel chorens [...] vnd ze weinachten sechzig
pfenning ze pavstewer UrkEnns
5,21
(a. 1309)
MWB 1 1156,51; Bearbeiter: Tao
busûnære
stM.
Formen mit -în- sind nicht belegt; zu ba- (
Crane ) vgl.
busîne
.
‘busûne-Bläser, Trompeter’
pusûner gâben dôzes klac, / alsô der doner der ie pflac / vil
angestlîcher vorhte Parz
379,11
u.ö.;
den truhsæzen giengen mit / busûner die in bliesen vor
Wig
9449;
mîn busûnær die bliesen dô / mit kunst ein reisenot vil hô UvLFrd
295,28
u.ö.;
vil manech basûner dâr irdôz Crane
1405;
wann er aynen wolt entleiben, / vor dez zimmer hiez er treiben / dew pusawner
manigen doz / und ander churtzweil groz Teichn
48,21;
WhvÖst
13657;
prosunner GTroj
3361.
24353.
– Bezeichnung für den Hornbläser (vgl. dazu
busîne
):
genomen hete er z’im dar în / ouch einen meister ûz erkorn, / der kunde
blâsen wol daz horn / [...] geheizen was Agirres / der
selbe pusûnære KvWTroj
27519;
dô wart [...] / sîn pusûnære des ermant, / daz er dâ
lieze sâ zehant / erschellen sîn vil kreftic horn ebd.
28470
MWB 1 1156,59; Bearbeiter: Plate
busûnenkrach
stM.
‘Lärm von busûnen’
wie schoͤn gevert / fuͦrt der werde Wildhelm! / busunen crach,
schalmien gelm / wart vor in do dozzen WhvÖst
15592;
busunen crach, schalmien doz ebd.
18083
MWB 1 1157,14; Bearbeiter: Plate
busûn(en)schal
stM.
‘Geräusch, Klang der bûsune, Trompetenschall’
tambûren, vloiten, busûnschal / ofte dâ mit vröude erhal Mai
4,9.
239,19;
lobt got mit posawnschalle [
in clangore bucinae Ps
150,3]
PsMb
28(Glossar).
–
daz her samte sich mitalle / in strit mit busunen schalle Macc
3280;
wir wellin zyen in Egyptenlant, do wir nicht stritis werdin sehen noch
bosuninschal horin und hungir lidin Cranc
Jer 42,14;
und Moab wirt sterbin in [...] bosunenschalle ebd.
Am 2,2;
da sach er ein vil grozzew schar / der vbeln tiefel chomen dar / mit paucken
vnd pusaunen schal Udo
497;
wa hört man nü bisunnen schall? MinneR 476
446
MWB 1 1157,19; Bearbeiter: Plate |