Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kranc Adj. (755 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| tuo:/ an mir selben ich wol versach,/ daz ich ze kranc und ze swach/ zuo sô hôhen êren wære,/ wande die | |
| überladen;/ sterclich er darnâch ranc./ in der zît wart sô kranc,/ der_ê sîn vorder was gewesen,/ daz er mohte niht genesen,/ | |
| geinnern/ manic Swâbe unde Franc,/ swâ der von Beiern wurde kranc,/ daz in daz allen wære leit./ driu hundert ros wol | |
| waz gewar/ von Merenberc hern Sîfrit,/ daz er wart sô kranker lit,/ daz er den kunic niht moht gesehen./ nû hôrte | |
| was ein teil ze alt/ und von dem alter sô kranc,/ daz er under sînen danc,/ der im dâ was erbolgen,/ | |
| hie gejehen/ iwer meisterschefte danc?/ diu zal der phaffen ist kranc/ gegen den leien, die hie sitzen;/ doch vindet ir bî | |
| verjeit/ in sô grôze zageheit,/ daz si an freuden wurden kranc,/ daz sîn geverte macht sô lanc/ der kunic Ruodolf her | |
| die wârheit,/ ez gestê kurz oder lanc,/ wir werden dâvon kranc/ an dem lîb und an der hab./ ein sprichwort habent | |
| der hôrt man manigen klagen,/ im wær der übergurt ze kranc;/ etlicher jach, im wær ze lanc/ der stegreif an dem | |
| vil mêre denne hundert jâr;/ daz machte in des lîbes kranc./ durch zuht im under sînen danc/ nam die banier/ der | |
| gar unverzagt,/ hiet im sant Peter gesagt,/ er wurde dâvon kranc,/ ein schemelicher wanc/ wær von im nimmer geschehen./ nû het | |
| Sigoun,/ in ir kintlichen jâren,/ darzuo disiu wâren/ bî ze kranken witzen./ niderhalp sach man sitzen/ Ruodolfen den herzogen,/ des herze | |
| birst.’/ si sprach: ‘Zæwisch, dû wirst/ von im noch gemachet kranc!/ ez stê kurz oder lanc,/ uns geschiht noch von im | |
| ungewin:/ frou Anne diu kunigin/ //CLXXXVII. wart von siechtum sô kranc,/ daz die erzte âne wanc/ an irem leben verzagten/ und | |
| und worhte/ manigen valschen gedanc./ der bœse und der muotes kranc/ sich triun und êren gar bestroufte,/ wand er ein bitter | |
| daz dinc überkam./ dô er der hern meinung vernam,/ der kranke herzog Heinrich,/ er sprach: ‘ich hân williclich/ sîne schulde dem | |
| ze hôhem râte töhte,/ swaz ich volbringen möhte/ von mînen kranken sinnen,/ des bræht ich gerne innen/ von Bêheim den kunic./ | |
| in niemen saget danc,/ der lôn von got sol werden kranc!/ wande sint si hiute/ phlegær und amtliute,/ sô entwesent si | |
| Tiutschen zeigt./ wie die wurden geveigt/ und an wer gemachet kranc,/ darnâch stuont ir gedanc./ //CCLXX. nû hôret, wes si phlegen./ | |
| von mir wirt verzert/ des herzogen guotes,/ daz zalt mich krankes muotes,/ ob ich hie von den vînden rit/ hinder mich | |
| einen boum,/ der was grôz und lanc,/ starc und niht kranc;/ nâch lêr der meister wîsen/ wart er beslagen mit îsen/ | |
| houbt und ân ir danc./ grâf Yban wart an freuden kranc,/ dô er diu mære gefriesch./ datz sînen friunden er iesch/ | |
| sô gedon/ ze varen sîne vart,/ daz er vor zorn kranc wart,/ sô daz in muoste tragen/ sîn hangunder wagen,/ der | |
| kreize,/ ûz Elsâzen und ûz Franken/ die starken, niht die kranken/ an sich er las unde nam;/ von den stete im | |
| Noppingære jehen/ sîn herz und sîn gedanc,/ er wurde lîhte kranc/ gemachet datz dem tag./ nû tet im ouch mit sag/ | |
| lêr/ sul wir iu gerne danken,/ wie man den triwen kranken,/ den von Admunde,/ an dem râte überwunde.’/ darûf si manigen | |
| mir sîn nieman seit danc,/ sô bin ich der muotes kranc,/ daz ich mich müe sô sêre/ umb iwer guot und | |
| des sol im got sagen danc./ daz gesinde wart freuden kranc,/ des si verweisent wâren,/ und begunden in ûf bâren/ als | |
| an sich las,/ daz ich und mîn sin/ darzuo ze kranc bin,/ daz ich michz mug an genemen./ ob sich sîn | |
| daz er iu des gedank:/ wand er diuht sich muotes kranc,/ belibet ir ûzen der minne,/ die ir und mîn frou | |
| âbent unde morgen/ umb ir selber veste,/ die man sô kranc weste,/ daz si niht lanc möhten getûren/ vor den leiden | |
| ich ir des niht danc,/ sô wær ich der muotes kranc.’/ ‘bruoder unde herre,/ mit triwen ich verkêre,/ des ir hie | |
| von gote haben danc./ ouch was daz her niht ze kranc,/ daz der kunic von Cipper hete dâ,/ und der kunic | |
| arme unde rîch/ dem soldan sagten danc,/ ân der triwen kranc,/ der verwâzen cardinal:/ der begie zdem andern mâl/ sô grôzen | |
| widerstreben/ und welt under mînen danc/ der kristen êre machen kranc/ und die heiden fristen,/ sô daz ir arme kristen/ gevangen | |
| gehaben,/ ob der kriec wurde lanc,/ die von siechtum wurden kranc/ und in lîht geschæch ze sterben,/ die müesten verderben/ ân | |
| mit tobesuht/ und mit zornes ungenuht,/ daz er dâvon wart kranc./ unde darnâch unlanc,/ als die meister jâhen,/ die in sider | |
| het niht mâz,/ der die kunige begunden,/ dô si dâ kranc funden/ den soldan iren herren,/ wand er mit grôzen êren/ | |
| in niht/ dhein bezzerung geschiht./ //CCCCXXVI. ich bin darzuo ze kranc/ und sint die sache al ze lanc,/ daz wir si | |
| iren goten/ und bî des bannen burde,/ swelch heiden sô kranc wurde/ von deheinem siechtum,/ daz er des soldans frum/ fürbaz | |
| daz ez dir der marter dank,/ der ist sæligs muotes kranc./ __ob dich des weges iht verdrôz,/ dâ dû daz kriuze | |
| blôz,/ der wan darinne ertranc./ swer dâ lebens wart sô kranc,/ daz er von rosse viel nider,/ der kam nimmer mêre | |
| den seit des got deheinen danc./ welich mensche wær sô kranc,/ der niht gerne sturbe,/ ob er dâmit erwurbe/ ze lôn | |
| nû sull wir ir alsô vâren,/ daz si müezen werden kranc:/ sît Eufrates hât ganc/ von hinnen in Egypten drum,/ dâvon | |
| und des kristentum/ sô getânen frum/ underwegen liez/ durch einen kranken geniez./ daz was ein wunder wilde./ sô getânez bilde/ truoc | |
| habt,/ datz Judenburg in der gebære,/ als er des lîbes kranc wære/ und darumbe niht enweste,/ waz an sîner veste/ dem | |
| wart,/ daz im der herzog seit danc./ die aber wâren kranc/ gewesen unde lusmære,/ als noch tuont die beidenthalbære,/ die îlten | |
| geoffent wart,/ ûf stuont der bischolf Gêrhart/ an triwen der kranc./ ein vorgewerbe lanc/ seit er darûf allermeist,/ wie er den | |
| heten gesezt,/ die dâ wârn gelezt/ und von wunden wâren kranc./ mit den der furst betwanc/ die gemeine der Zurchære/ maniger | |
| solt mit im dâhin sîn:/ der wart des lîbs sô kranc,/ daz er ân sînen danc/ die reise beleip./ der von | |
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