Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kranc Adj. (755 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| $p nôt hânts ouch bî #.Äne:/ da ist ir fröide kranc./ wunne und vogelsanc/ ist in Swâben, des ich wæne:/ dar | |
| mir balde./ ir gewalde/ ist mîn muot, mîn sin ze kranc./ Minne tuot mich jungen grâ,/ und enweiz doch rehte, wâ/ | |
| mündel rôt si hât,/ val hâr lang,/ kele blank,/ sîten kranc./ mîn gedanc/ an ir vil hôhe stât./ //Ich wil singen/ | |
| jugent/ selken rât,/ daz si noch tuo hugent/ mîn gemüete krank./ Ez zimt nicht ir tugent,/ daz si hât/ mich getân | |
| ir vrömden al ze lang./ des bin ich an fröiden krank,/ Refr.: Dast ein nôt!/ in gesehe vil schiere mîn lieb, | |
| sîz geklaget,/ Daz triuwe, stæte und alse manig tag/ so krankez lônen hânt bejaget./ //‘Wâfen, Minne, wie hâst dû mir sô | |
| leste ergê./ In zwîvel nit, und wüsten sî,/ wie rechte krank daran gewesen ist mîn gelinge,/ si stüenden mir des alle | |
| ich des ie daher gepflag,/ daran so was mîn witze krank:/ daz muoz nu hinnenvür von mir geruowet ligen./ Waz toug | |
| sunder wân tuot senede herze hôhgemuot./ Da wirt daz ungemüete kranc,/ swa minneclicher minne kus so lieplîch liep anander tuot./ | |
| iender wirt gecrenket,/ daz lîhte einiu missetuot –,/ swer da crankes zuo gedenket/ allen wîben, dast niht guot./ //Ich weiz ein | |
| ân êr betagite noch och bejârte./ //Wê, daz wir so crancke werben:/ werben $s anders danne alsô!/ Êst ze jungest niht | |
| er ê der welte erkande?/ Sîn hôher sin ist worden cranc./ * nu wünschen ime dur sînen werden, hovelichen sanc,/ sît | |
| den lânt siu bî so rîcher kunst an habe ze krank,/ daz ich mich kûme ûf ir genâde von dem mînem | |
| den blüeten./ Ez wart nie man in langer frist/ so krank, dem sî die âdern wolte begrîffen,/ des dörfte niemer arzât | |
| und so fîn,/ daz ich durch sî wil lân/ die kranken minne sîn.’/ | |
| mîden,/ so muoz ich kumber lîden/ und wirt an fröiden kranch./ //Ez ist ein spot:/ wart ie hertze von leide versêret/ | |
| tuot $s sî genâde an mir, so wirt mîn trûren kranc./ Wandels vrî,/ sô ist sî,/ diu vil süezze, reine./ wünschent, | |
| verswinget./ //Vil süezze Minne, hilfe enzît!/ mîn fröide ist leider kranc;/ Mîn trôst, mîn leben an dir lît:/ twinc die, diu | |
| niht mer ezzen denne zwir. An die siech sint oder kranc, vnd swa die ezzent, der so sol man wol phlegen. | |
| an sîner geburt $t anhûb, dâ man in bewant mit cranken tûchelînen. Daz armûte volgete im ouch sîn leben mite, biz | |
| daz sî sprechent mit dem munde, wenne daz gebet vil cranc ist âne des hercen mitedenken. 9. Wie dicke die brûdere | |
| haben mac mit fûgen. 25. Von den alden unde den crancen brûderen. /Den alden brûderen unde den cranken sal man nâch | |
| alden unde den crancen brûderen. /Den alden brûderen unde den cranken sal man nâch ir crankeite zusehen mildeclîche, man sal ouch | |
| er die brôdekeit undersetzen sal unde gesterken, $t die dâ crankes mûtes sîn unde mit trûrekeit zerbrochen, daz sie verzwîvelunge ungetrôstet | |
| brûdere $t liget. 13. Von den gewundeten unde sunderlichen $t cranken brûderen. /Die brûdere, die gewundet sint oder die rûre oder | |
| den brûderen, dî die quartâne hânt, unde von den, dî cranc sint. /Die brûdere, dî die quartâne hânt, die mugen $t | |
| Die brûdere, die sô alt oder sô iunc oder sô cranc sint, daz sî es bedurfen, den sal der meister zusehen, | |
| ane lop und ane danch./ wirt er ze jungest so kranch,/ daz er den dienst muze lan,/ so ist ez allez | |
| diu werelt wil an fröuden gar verzagen./ /Diu ist so kranc,/ swaz ich ir ie gesanc/ ze dienste, des seit si | |
| ir danc/ sanc ich in ze leide,/ den hochgemüete ist kranc./ /Wil si diu guote,/ diu gar wolgemuote/ troesten mich,/ so | |
| daz brot legt an den lip/ und snidet sam diu kranken wip./ Und werde iu braht ein empelin/ mit salze, swenne | |
| we./ Diu wirtschaft ist gar enwiht,/ swa diu spise ist kranc;/ ez mac ein wirtschaft heizen niht,/ ist da niht brot | |
| ouch me uf sich laden und machent boͤse houbet und krancke fantasien und hant lange gelitten und vile und tůnt den | |
| aller not si, doch ist ein mensche an eime teile kranker wan an dem andern, und danvon bedarf er me flisses | |
| sol unser gantz gůt wille sin. Aber obe wol die krancke nature herwieder ist, do lit nút an, so der wille | |
| natúrlichen waz vereiniget, daz ein einig troppfe sinre gotheit der krancker durchlidender menscheit nie einen ougenblig zů helffe enkam in allen | |
| dise richen lúte kumment an úch und gent armen verzerten krancken kinder vier haller oder sehsse, und heissent sú úch enweis | |
| notdurft so wit, so breit, und duncket man sich so krang, so zart. Ouch geschicht dicke, daz die ding benummen werdent | |
| den jomer deste bas erliden moͤge, daz er nút zů krang in dem liden und dem ellende werde und nút erlige, | |
| enwas nút wesenliche Got, sunder ir gefuͤlen das waz ein krang fundamente und ein risende sant; sunder die Gottes gezúge sint | |
| in dem lassende zů ime selber so ist er so krang, nút alleine súbentzig werbe súben werbe, sunder tusend werbe und | |
| diser heiliger wunnenklicher hochgelobeter drivaltikeit, von der ich mich zu krang und zů snoͤde bekennen zů sprechende. Das uns dis allen | |
| goͤtlichen leben, so es der mensche vermag! Aber do ein krank mensche ist eines kranken hoͮbtes – in disem lande hand | |
| der mensche vermag! Aber do ein krank mensche ist eines kranken hoͮbtes – in disem lande hand die lúte gar boͤse | |
| zů dem pfaffen macht komen, und sprich denne: ‘ich was krank und as’, und nim denne darnach urlob. Die heilige kilche | |
| an sicht, als úber gossen mit innerlicher froͤide das der kranke licham die froͤide nút enthalten enmag und bricht us mit | |
| ist besser das es usbreche, denne das die nature ze krank werde; wan das blůt brichet ze munde und ze nasen | |
| dis ervolget, so můs die nature, die her zů ze krank ist, von not rissen, also das der mensche niemer gesunden | |
| denne sine werk als guͤtlichen und fridelichen. Do ein alt, krank oder unbehulfen mensche ist, dem solte man engegen loͮffen und | |
| das innerlich oͮge nút, so wer es ein hert snoͤd krank ding mit dem uswendigen oͮge und umbe den menschen al | |
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