Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kranc Adj. (755 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Ottok 61305 dheine frist./ dâ diu stat zebrochen ist/ und vermacht mit kranken/ hulzînen planken,/ dâ sul wir komen hin in./ allen den
Ottok 62343 er unde sein,/ dô im von Oufenstein her Kuonrât/ den kranken sagen bat,/ ob erz her Willehalm wære:/ ‘jâ; sît irz
Ottok 62349 daz geschach vil schier./ //DLXXIV. dô sprach her Willehalm/ mit krankes mundes galm:/ ‘von Oufenstein friunt mîn,/ nemt ditze vingerlîn,/ des
Ottok 62374 knehte dô enphalch/ her Heinrich der marschalch,/ daz er den kranken ûf wegte/ unde über ein phert legte/ und in gen
Ottok 62507 Wîzeneckær man sâ/ ûf einer rospâr brâht/ her zGriven mit kranker maht:/ von der wunden, diu im was geslagen,/ starp er
Ottok 63486 mit gewalte und ân iren danc./ __owê dû bœswiht êren kranc,/ dû hellehunt, dû mordære,/ dû schanden vaz, dû triwen lære,/
Ottok 63929 sînem gast/ rach allez, daz im gebrast./ der sich ze kranc dûhte,/ der luot unde lûchte/ in sîn hûs zuo im
Ottok 65454 gotes râch,/ daz under sînen danc/ der eit muost werden kranc/ unde gar verlorn,/ den er het gesworn/ zêren sînem lande/
Ottok 65528 treten./ die lantherren heten/ etlicher dinge ouch gedâht,/ darzuo ze kranc was ir maht,/ als ir gehôret wol hernâch./ dâvon in
Ottok 67496 rief/ über sînen slâf lanc./ sold ich von iu werden kranc/ an guot und an êre,/ sô enkêrte ich mich nimmer
Ottok 68068 pusûn, phîfen, holler,/ des wart sô vil dâ gehôrt,/ ein krankez houbet wær betôrt,/ wær ez gewesen dâ nâ./ drî bischolf
Ottok 68449 ein wunder grôz./ des weges si verdrôz/ die frouwen freuden kranc,/ si dûht der wec alsô lanc/ hinz Wienen ûf der
Ottok 68736 sich bœsernde der man/ und darnâch unlanc/ des lîbes sô kranc,/ daz er des wol enphant,/ daz im der kraft geswant/
Ottok 69147 übel hernâch./ wer sold aber des getrouwen?/ man fuorte die kranken frouwen/ sanfte und ân île/ in daz munster die wîle,/
Ottok 71515 wârheit sagt,/ het genôtzogt ân irn danc./ daz der muotes kranc/ ie gewan die begirde,/ darumb im kunicliche wirde,/ die er
Ottok 72721 in haben,/ wand von des rosses snaben/ was er sô kranc worden,/ daz er nâch ritters orden/ niht gebâren kunde,/ als
Ottok 75312 von den wegen,/ ob er niht sunder danc/ wolde werden kranc:/ sô lût und sô grôz/ wart der pusûnen dôz./ sus
Ottok 75762 trîben/ sinne, witze und gedanc./ sô dunket mich dîn sin kranc,/ ûf den dû ez tuost./ wand dû mir selp jehen
Ottok 77121 daz si dâ wæren guot,/ dâ man êre solt bejagen./ krankes muotes unde zagen,/ der sach man im niemen volgen,/ wand
Ottok 78315 sagen/ ir leit und ir swære,/ daz der kunic sô kranc wære./ darumb was in ein wênic leit./ ir ietweder kûm
Ottok 81017 was aber niht:/ den junchern der vart/ irt, daz er kranc wart,/ und ander sache dhein./ an dem kunic wol schein,/
Ottok 81233 daz er sich von dem tische virte./ der wirt êren kranc/ von dem tische spranc/ und wart an der stunde,/ wâ
Ottok 84297 irm willen wolde geben,/ zehant nâmens in daz leben./ den kranken unde alten,/ die si niht mohten behalten/ noch gefüern zuo
Ottok 86863 dâ/ under mînes herren danc./ si wurden doch nie sô kranc/ diu hêrschaft von ôstrîch,/ si habe sich êrlich/ der Unger
Ottok 91153 von Landenberc marschalc Herman,/ siechen began/ unde wart al ze kranc./ der kunic mit manigem gedanc/ über in gie;/ genædiclich er
Ottok 91909 daz er balde kæme/ und die stat in næme./ swie kranc der kunic was,/ dô er die brieve las,/ dô reit
Ottok 94016 meniclich/ got andæhticlich/ sîner marter seit danc/ und deheinen wân kranc/ gegen dem andern hât/ ûf argiu werc und tât./ die
Ottok 96520 möhten lîhte kêren/ an solhe hêrschaft,/ daz iwer kraft/ wurde kranc und iwer maht./ habent sich inder überdâht/ die gevangen gegen
OvBaierl 4, 14 der harn wiczlz vnde dycke, vnde dy pulz yst eme krang vnde grot, vnde eme yst wers to mytternacht vnde yst
OvBaierl 28, 2 wyl besteyn eder eyn grot suchte, vnde dat he sere krang wert, so saltu merken, ef et von ouerricheme blode sy
OvBaierl 28, 7 vnde dy craft eme entghe. Js auer dy syke gar krang des ersten, alz eme dy sucht an kommet, vnde daz
OvBaierl 28, 13 don sal; want de nature vnde dy craft synt to krank worden. Jst dy hytte vnde dy suke gar grot, vnde
OvBaierl 29, 4 en dy hytze eyn wenig vorlasze. Jst auer de seke krang vnde de suke lang, alzo dat du angest vor eme
OvBaierl 30, 8 lusten, wente wer an lust yszet, der <wirt> gerne wydder krang. He sal sich ouch huden vor heyter kost alze peper
OvBaierl 39, 8 von sugedagen to, so bedudet et, dat de mensche eyne cranke leueren heft, dat sy dycke von krancheyt der nature nicht
OvBaierl 58, 4 hundert stunt gesla, wente de pulz is itwanne dez ersten krang vnde wert dar na stark, vnde daz is eyn gut
OvBaierl 67, 50 vele arczedige nemen, wante dez ersten so is di frucht krank, alz du sust an eyme bome, de da bloyet, daz
OvBaierl 73, 13 eder alt. Js de mensche icht to alt eder to kranc, so sal man nicht laten, et en sy denne, dat
OvBaierl 81, 16 auer eyn mensche van vallende eder slegen in deme houede crank, vnde hat her nicht vele geblodet, so is eme nicht
Parz 3,16 ich enhân daz niht für lîhtiu dinc,/ swer in den kranken messinc/ verwurket edeln rubîn/ und al die âventiure sîn/ (dem
Parz 6,13 ir triwe riet,/ rîch und arme, gar diu diet,/ einer kranken ernstlîcher bete,/ daz der künec an Gahmurete/ bruoderlîche triwe mêrte,/
Parz 47,7 aber sân/ "ôwê junc süezer man,/ waz solte her dîn kranker lîp?/ sag an, gebôt dir daz ein wîp?"/ "die gebietent
Parz 52,4 nâher drungen die von Zazamanc,/ mit grôzer fuore, niht ze kranc./ si enphiengen, als ir frouwe hiez,/ von im ir lant
Parz 66,16 küene degen wîse./ hie ist och Gâwân, des suon,/ sô kranc daz er niht mac getuon/ rîterschaft enkeine./ er was bî
Parz 90,14 lîp mit kumber ranc/ und al sîn freude was ze kranc./ dô zurnde sîner muomen suon,/ er sprach "du kanst unfuoge
Parz 109,8 dem tôde strebt,/ frou Herzeloyd diu künegin./ die andern heten kranken sin,/ daz si hulfen niht dem wîbe:/ wan si truoc
Parz 115,14 swelhiu mich minnet umbe sanc,/ sô dunket mich ir witze kranc./ ob ich guotes wîbes minne ger,/ mag ich mit schilde
Parz 135,27 zorne sagen,/ daz manger hât sîn wîp geslagen/ umb ir krenker schulde./ het ich dienst od hulde,/ daz ich iu solte
Parz 141,20 bejagt, und jâmers nôt/ mir nâch sîner minne./ ich hete kranke sinne,/ daz ich im niht minne gap:/ des hât der
Parz 144,24 ungevarnem man geschiht./ sîn zoum der was pästîn,/ und harte kranc sîn phärdelîn:/ daz tet von strûchen manegen val./ ouch was

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