Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kranc Adj. (755 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wâren ê getriben./ wær under wegen dô beliben/ diu selbe kranke schulde swach,/ sô hæte man grôʒ ungemach/ niht erworben lange | |
| des gerne vlîʒic sîn,/ daʒ er zehant gereche sich,/ sîn krankeʒ leit wirt grœʒlich/ und wahset drûʒ ein grôʒer schade./ der | |
| ze tump noch leider bin./ ich hân dar ûf ze kranken sin,/ daʒ ich verrihte ein michel her/ und eʒ ûf | |
| alsô/ lancseime sprechen wider in:/ ‘ich hân dar zuo ze kranken sin/ und ist ze tump dar ûf mîn leben,/ daʒ | |
| schadebære/ von im in schaden sîn geleit./ eʒ ist kein krankiu werdekeit,/ die man alsus gemêret,/ daʒ man sich selbe entêret/ | |
| geliten hân/ von kampfe strenger arebeit,/ daʒ dunket mich ein krankeʒ leit/ biʒ an die swære manicvalt,/ der ich nû wirde | |
| ander tac erschine,/ dô wurden ab dem velde hine/ die kranken und die wunden/ gefüeret bî den stunden/ unde an ir | |
| ir tumbes herzen rât/ und alsô lasterlich ir man/ durch kranken muotwillen entran/ und iuch dô ze unheile/ schuldic mit sölichem | |
| unsern danc behalten./ nû waʒ sülnt die alten,/ die alsô kranker sinne sint,/ daʒ si niht wîsent iriu kint,/ wie si | |
| und arme und alle ir schar/ und daʒ umb alsô krankeʒ guot/ nieman beswærte sînen muot,/ der in sô grôʒlich alle | |
| $t So lang behielt sich Banin im thorne das er kranck wart im thorn vor hunger und syn gesellen. Und alle | |
| ir unschuldig, so wert uch sere, wann ir ensint nit krancker dann er sy, noch mynner libes, ir sint auch als | |
| burck anders geheißen da von, wann yn der nam zu kranck ducht zu einr so guten burg, die starck und groß | |
| als vil lut bestanden als Phariens mit im hett. Wie kranck syn hilff was, nochdann hett er sich unberaten die kint | |
| und krafft. Er hett sich sere vermút und was sere kranck worden; des enacht er alles nicht da er Phariens sah, | |
| waren so lang zum Koniglichen $t Mónster das sie beide krangk waren und sere zubrochen von fasten und von weynen nacht | |
| dot weren oder lebendig. Des wart der kinde mutter so kranck das sie nicht me enmocht von großem zorn und von | |
| rot als ein rose. Ir schwester koniginn Evaine was allweg kranck, mager und bleich, sither das sie gefreist das ir kint | |
| das nymant enwust wo sie waren. Da wart sie so kranck das sie nye von irm bette kam. Sie batt allwegen | |
| waren alle lút glich herre und glich edel. Da da kranck lút nicht kunden genesen vor den starcken, da machten sie | |
| den starcken, da machten sie under yn das man den krancken und den armen solt geben riechtere und schirmer, die sie | |
| biß in den hals, und wart im der halß also kranck das er kam den helm off gehielt, so nah was | |
| worden, und was im syn schilt nah abgeschlagen; er was kranck worden und was an manigen enden wunt, so das er | |
| rittern soltu groß ere thun, und sint sie auch von kranckem geschlecht, darumb soltu sie nit deste unwerder han; ir hercz | |
| nit enhett. Er hett sich auch sere verblutet und was kranck worden von den großen wunden, das er sich nit gewern | |
| Gawan sin solt. Doch sah er wol das der truchses krencker was dann myn herre Gawan, und hett auch mere trost | |
| Sie zwen ritten uber nach ir, und Segremors wart so kranck das er kum sprechen mocht. Des was die jungfrau trurig | |
| verlorn. Da was es uber mittentag, und waren beide so kranck worden das ir slege nit groß waren, wan yn der | |
| was. Da Hestor das sah das myn herre Gawan so kranck was, im wart sere ubel zu mut, und sprach zu | |
| zitt was hien daran er allweg gewon was an dem krencksten zu syn, das was off dem mittage. Sin crafft begunde | |
| im stunde. ‘Wol, frau!’ sprach er, ‘ich bin aber ußermaßen cranck und enweiß selb wo von.’ Mit dem was das bat | |
| treum nit achten. Frauwen sollen daran glauben und lút von kranckem herczen; ir solt uch nit daran keren!’ ‘Nein’, sprach Galahot, | |
| der so alt was das er nit riten mocht, so kranck was er. Er was aber so wise und so wol | |
| als er zu recht solt, und fand den konig so kranck das er wenig sprechen mocht. Da riecht er sich off | |
| sprach der eynsiedel, ‘wer sint ir? Ir duncket mich sere kranck.’ ‘Ay lieber herre’, sprach der konig, ‘enruchent uch wer ich | |
| bat yn das ers durch got dete und herbergt einen krancken ritter. ‘Das wil ich sere gern thun’, sprach der bruder | |
| enpfingen und leiten yn off ein schön bette, wan er kranck was, und pflagen sin ußermaßen wol. Ein priester was under | |
| ein teil darinn; wann hut bin ich uberwunden in eim krancken torney und prúfen das wol das die biederbekeit sere an | |
| got, es ist ware das man saget das frauwenlone dick kranck ist!’ ‘Nu laßen wir sie yren willen thun’, sprach Lancelot, | |
| slafe, als mir dick hie vor beschehen ist von mym krancken heubt.’ ‘Nein’, sprach Meleagant, ‘das hilfft uch nit, ir mußent | |
| blůt; dyarria mit dem blute; lyenteria, so der siche als cranc ist, das her nicht vordowen mac; cyliaca, der under wilen | |
| tu der vigen unde des honeges deste me; wiltu is crenker, so tu der brosmen unde des ezziges deste me. Vnde | |
| den iungelingen baz; den starken unde den veizten mer, den cranken unde den magern minner; in kalden landen me, in den | |
| nimet man zwir also vil alse dez wissen, wand iz crenker ist. Daz selbe ist gůt dem wassersuchtigem. Das selbe also | |
| in dem munde. Swo mit manz trinket, iz sterket den cranchen magen. Daz selbe pulver hilfet di wassersuchtigen dicke getrunken, wen | |
| saf daz den dar an ist, da mit bestrich di cranken ougen: iz sterket si. Epfil saf [32v] unde widen in | |
| dir zu rechte danken/ me, dat du wolds sterken mich kranken,/ dat ich werlich wart geware,/ dat mine arbeit din wer | |
| weist, dat ich was dir selvem gereit,/ dů siͤch ind kranc was din menscheit. –/ //Andre l#;iud si gewisent dere,/ diͤ | |
| deckde wunderlich irn schin./ //De starke got he wart dů kranc,/ den ungemeʒʒen din lif ümbdwanc,/ des vader wilheit van himelriche/ | |
| hant diͤ viͤrde stat./ ////Starke vrow vol menlicheide,/ sterk uns kranken bit dim geleide,/ dat wir zů geistlichem stride dügen/ ind | |
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