Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kranc Adj. (755 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Herb 1008 vurgift vn2de den stanc,/ Vn2de daz vch daz eitter niht kranc/ Mache mit deme fuere./ Nv ist die arzedige tuere,/ Die
Herb 1579 wen wibes name1n/ Vn2de arme gesindelehe,/ Vnfletic vn2de vnwehe,/ Vo1n krankem geslechte/ Vn2de bose1n kvchenknechte./ Die frauwe1n geflohe1n ware./ Wie solde1n
Herb 1853 Wider dise niht en mochte1n./ Die hie niht en=tochte/ Die kranckeste veste,/ Die were dort die beste/ Alle tag vn2de alle
Herb 3222 saz./ Antenor der was harte lanc,/ Smal vn2de doch niht kranc,/ Wol gelidet, wol|gestalt./ Er konde sprache manicfalt./ Er was auch
Herb 4293 feizt noch so groz,/ So vngekleidet noch so bloz,/ So kranc noch so blode,/ So kvne noch so snode,/ Er en
Herb 8085 Fragete im vlixes/ Maniger hande mere,/ Wa ir burc were/ Kranc oder stete./ Des er gefreget hete/ Mit grozzer kvndekeit,/ Des
Herb 8624 ez sint swere/ Vn2de gedancke vber gedanc,/ Eines mannes herze kranc,/ So er gerne hete/ Ein kvsche wip stete,/ Schone vn2de
Herb 11019 lac da zv|schrote1n./ Sarpedo1n was in note1n;/ Sin gedinge were kranc da,/ Wen der vo1n persia,/ Der quam v1nder sie gefloge1n./
Herb 12126 geferte./ Dir en=stet niht wol daz,/ Daz du durch eine1n kranke1n haz/ Dines swertes has verzige1n./ Salt du nv stille lige1n/
Herb 13913 sterke vn2de nach kranheit./ Dirre baz, iener wirs streit./ Der cranke behagelt man/ An dem starke1n den pris wan;/ Dem starken
Herb 14211 boste1n,/ Reine v3nde vnreine,/ Groz vnd kleine,/ Beide starc vn2de kranc./ Die hant vo1n diese1n irn ganc./ Ivlius, der ez mezze1n
Herb 17925 er eine1n man,/ Der hete bose phlacke1n an/ Vn2de gevertelee/ Cranc vn2de vnwehe./ Sin har bestrubet vn2de verkart,/ Lanc vn2de dicke
HeslApk 728 sint unmelic/ Totlicher sunden die sie tuen;/ Der mensche ist kranc als ein huen/ Von angeburner geburt,/ Und #s+unse zit ist
HeslApk 1941 ziende;/ So gerte nicht zu siende/ Der sin uz den kranken lib/ Wider an megede noch an wib./ __Sus werden die
HeslApk 5628 her spreche: ‘din habedanc/ Wirt groz, wen din meni#’e ist kranc./ Und wen dine menie kranc ist/ Und dich doch niemant
HeslApk 5629 groz, wen din meni#’e ist kranc./ Und wen dine menie kranc ist/ Und dich doch niemant kan mit list/ Gewisen von
HeslApk 5953 hatt bejagtt?/ Das tünd mir kund,’ sprach dü magtt./ Der held gab der rainen trost/ Und seitt ir das sy wer
HeslApk 7008 ouch niennan anderschwa.’/ Do dis kund ward in allen,/ Es begunde in wol gevallen./ Menig ritterliches claid/ Ward durch prisse angelaitt./
HeslApk 7151 gespraittett was./ Durch Gott! wa ward ie lütten bas?/ __Ir aller spill ward da gros:/ Da ze husse nieman verdros/ Kainer
HeslApk 7240 siner cronen/ So recht arm wart des gutes/ Und also kranc des gemutes/ Daz her scharfte mit den zanen/ Sinen bosen
HeslApk 7375 waz im ain wind/ Wen ir spillenden ougen/ Begunde bliken togen./ Dü gesichtt waz sin paradis,/ Sy geviell in alle wisse/
HeslApk 7970 Nebel des alden meines,/ Da sich unser vorvar/ An der kranken libnar/ Hette mite beklutteret,/ Von unsen ougen lutteret,/ Wen unser
HeslApk 11060 Dem edlen wol gestalten/ Was uff der bössen schaden ger,/ Des ist gütt urkund wer./ Den argen wüchs gross ungemach ./
HeslApk 12004 do billich soltte,/ Sins brüders kampf an sechen./ Were im ze vallen geschechen,/ So were der fürst an der zitt/ Da
HeslApk 12476 l%:iben herren min.’/ __Hector der starke/ Gieng zü sinem marcke,/ Gurtten er es vast began./ Dü schönne gütte tugend san/ Batt
HeslApk 13330 trüwe waz wir tun.’/ Er sprach: ‘hette ich wistüm,/ Ze geben manlichen rautt,/ Wan mich dü raysse an gatt!/ Doch weltte
HeslApk 14082 vechten,/ Dar sie so semfte bilde tuen/ Als ob sie kranc sin als ein huen/ Und als ein lamb otmute./ Die
HeslApk 15728 mere/ Hebtt und beginnett:/ Wer sich des rechtt versinnett,/ Dem sag ich von der schrifte/ Wie onne alle trifte/ Von den
HeslApk 15757 on allen hass/ Mitt tugenden rüffen began/ Dem vil trostlossen man./ Suss erwaktte er in do/ Und saitte im gütte mere
HeslApk 17435 erburtte Hector/ Ainen schlag so hoch enbor/ Daz manig des helmes nietten brach/ Und sin edel hoptte schwach/ Müste werden an
HeslApk 18687 Daz im muzen die weichen,/ Die des sinnes sint icht kranc,/ Volgen sunder iren danc./ Die tuvel sint im undertan,/ Wen
HeslApk 19182 Sich do halten Paris:/ Doch ward er flüchtig getan/ Von dem edlen Kr%:ichen man,/ Das er entwaich so dike/ Mit menigem
HeslApk 19299 nit began/ Gerüchen won mit valschhaitt!/ Das lau dir, Herre, wessen layd!/ __Eneas für den kaysser gieng,/ Heimlichen er den fürsten
HeslApk 19444 degen,/ Mitt gantzem stritt wer obgelegen .’/ __Uss zornne aber der starke sprach:/ ‘Daz ain man wil ungemach/ Liden, der sin
HeslApk 19712 her/ Gar gemaine geschworen.’/ __Menig ritter usser korn/ Ze malle uff in trungen./ Do ward von dem jungen/ Vil der wider
HeslApk 20610 endran,/ Won sy mitt ungenuchte/ Schamten sich der fluchte./ __Do er den sige alsus erwarb/ Und menger vor ime erstarb,/ Der
HeslApk 20951 Und in unzellichen treit,/ Die starken gicht her abe leit,/ Kranke ougen her wider vrischet,/ //Der sie dicke mite wischet/ Und
HeslApk 21925 Diz dutet Gotes trute,/ Die sich ieslichem lute,/ //Swedir sie krank sin oder stark/ Oder sie gut sin oder ark,/ Geminnic
HeslApk 22053 ebene/ Daz cleit an disem lebene./ Fiole daz ist ein kranc crut,/ Iz dutet otmutige lut;/ Die rose noch otmutiger,/ Wen
HeslApk 22061 durch die glosen,/ Wen ich muz diz zu losen./ Swie kranc die fiole si,/ Doch ist groz zirde da bi/ Des
HeslApk 22077 entleset sich dar abe,/ Daz her dise blumen habe;/ Swie kranc her ist ein armer man,/ Der dise blumen gewinnen kan,/
HeslApk 22239 lone/ Vorder in Gotes trone./ Doch ist da niemant also kranc,/ Den vorder tribe sin gedanc,/ Ob her wunschen solde,/ Daz
Hiob 199 gotlichen art,/ Doch gevirret und verſpart/ Iſt er unſen vernumften cranc/ Von des vleiſches ummehanc./ Und durch di ſache ſicherlich/ Got
Hiob 757 nacht und tag!/ Doch ane Gotes loube mag/ Der tuvel, crenker wen ein hun,/ Den luten keinen ſchaden tun./ Des ſuchet
Hiob 1007 Daz du ſterbes, dorumme wirb,/ #s+Vluche Gote unde ſtirb!#s-’/ __Wy cranc Job was an dem libe,/ #s+Doch ſprach er zu dem
Hiob 1126 iſt an den ganc,/ Daz vleiſch iſt aber ſiech unde cranc»’./ Alſuſt ouch Job, der ſelge man,/ Der in dem miſte
Hiob 2163 Des wil ich leiſten ſin gebot,/ Want ich mich ſo cranke merke./ #s+Waz iſt doch mine ſterke,#s-/ #s+Daz ich muge irlyden#s-
Hiob 3750 Sich mere nach der zyte ganc,/ Alſam in den menſchen cranc/ Daz bekentnis genumen wirt,/ Daz der warheit vil verpirt?/ Ab
Hiob 4161 hin/ Zu ſyner wiſheit hochgewin!/ Und tu, Job, der vernumphfte crank,/ Gotes wiſheit an allen wank/ Machſt nicht irkennen ſicherlich,/ Nur
Hiob 5149 linde,/ #s+Daz geczucket wirt von winde,#s-/ Daz iſt ken mir cranken manne,/ #s+Bewiſeſtu dine#s- ſpanne/ Und dine hant ſo ſygehaft,/ Und

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