Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kranc Adj. (755 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| er dâ lîden,/ wann man daz gewant truoc,/ ez wær kranc oder guot genuoc,/ vil gar ze tal ûf den fuoz,/ | |
| stæt/ mit sîner botschaft und mit ræt,/ daz er einen kranken muot gewan/ und sînen vater wolt vertriben hân/ dâ von | |
| diuhte sie tunkel unde lanc./ des muose ir freude werden kranc./ sie gedâhte in ir muote/ ‘herre got der guote,/ wes | |
| ez was verre ûf den tac;/ von gedanken was er kranc./ ûz dem bette er schiere spranc/ dô er gesach, daz | |
| leren./ buze din schulde,/ erbarme dich durch die Gotes hulde!/ Krankes mutes wis gerne vrey./ swer misse tu, da hute dich | |
| muzekeit,/ such der hende arbeit;/ der laz machet die sele kranch,/ unkunst zeuhet der muͤz ganch./ den wisen vrage, den alten | |
| lange vor./ nu sul wir klophen an die tor/ unser kranken herzen/ unde suln den grozzen smerzen/ lazzen komen dar in/ | |
| sele hoͤnet,/ jene die sele kronet./ dise die sele machet krank,/ in jener ist vreude ane wank./ dise ist der sele | |
| chnye sprechend. herre derbarme dich meinem svn. wan er ist chrank zv niven monen von dem bösen geist vnd wirt übel | |
| bekorvnge. wan der geist ist bereit aber daz fleisch ist chrank. er gink abersa hin vnd bat anderweid sprechend. vater min | |
| dy bekorunge. der geist ist bereit, sundir daz fleisch ist crank.’ (42) Czu dem anderen male gynk her unde bette unde | |
| dy bekorunge. wen der geist ist bereit, daz fleisch abir crank.’_(39) Unde her gynk abir dannen, dy selbe rede bette her | |
| Abir ich han vor dich gebetyn uf daz daz icht crank werde dyn geloube unde du ettiswenne bekeret, bekere dyne brudere.’_(33) | |
| in dy gazzen der stat unde brenge arme lute unde cranke unde blynde unde lame her in myn hus.» (22) Do | |
| Sundir alse du machist eyne wirtschaft, so lade arme unde kranke unde lame unde blynde. (14) So wirstu selik, wen sy | |
| Ob her sich dez vorgeze/ Daz her daz obez eze,/ Daz her den tot da muste doln/ [9#’r#’a] Und her in | |
| ward manigvaltt/ Alsus er in den grünnen wald/ Brachte den kranken fürsten vin,/ Ein l%:ichtt sydin pülsterlin/ Waz im under den | |
| raine kaitt/ Getett nie valschen strich dar an:/ Daz ich kranker tümer man/ Mag laider nitt volbringen./ Doch wil ich iemer | |
| gar betrübett/ Daz er suss hett geübett/ [44#’v] In sinen kranken jaren stritt./ Doch über wand do fröde nitt,/ Daz im | |
| gewunnen,/ Und wil her ir vorbaz gunnen,/ So mac her gewis den himel han./ Dar mite sie daz hin getan./ __«#s+Die | |
| ingesellen wis?’/ ‘Owe,’ sprach do Pariss,/ ‘Der wirde wer ich krank./ Weltt ir es han für ainen dank,/ So wil ich | |
| Als Davit ouch in einer stat/ Spricht: ‘herre Got, ich werde sat,/ Als din ere mir irschinet’,/ Daz spricht: ‘als min | |
| sitt/ Keinner lande fürsten wart,/ [104#’v] Das dunkett mich ain kranke vartt/ Wider dem daz hie geschach,/ Als ünsz der wisse | |
| in schnöder wisz/ Alsus von hinnen, min priss/ Wurde werlichen krank./ Milter tegen, lau den gedank!/ Minn künne müste sich des | |
| ritter, knechte,/ Durch Gott so merkens rechte/ Mich so ellend kranken lib!/ Mich hatt durch helff ain raines wib,/ Ain frow | |
| wip,/ Min vil ungeretter lip/ Ist den erran gar ze krank./ Frow, ir lond den gedank/ Durch üwern hochgelopten adel!/ Wie | |
| kan/ Mitt scharpffen schwerten sinen lib:/ Da wider mag ain krankes wip/ Ir selb ze statten nitt geston./ [147#’v] Dar umb | |
| getan,/ Wie des ende solde stan/ Und wie sich hube der begin,/ Der wille, gedanc unde der sin/ Und holt minnende | |
| junge man:/ ‘Ritter, nun ist üwer lip/ Worden als ain krankes wib,/ Werloss one waffen./ Dü weltt soltt iemer straffen/ Mich | |
| ./ Owe waz sy sich hett geflissen/ Gegen mir vil kranken kinde!/ Waz daz dü senfte linde/ Süsse handlunge/ Die megtte | |
| lobesan,/ Er st%:iss es der schönnen an/ An ir vil krankes vingerlin,/ Da von schlegen schnatten in/ Giengen, die in kurtzer | |
| Lucifer, als ich e sprach./ Von sins meines schimle/ Viel her uz dem himle/ (Daz quit: uz Gotes heimlichkeit/ //Viel her | |
| sol min trüw sin üwer wer./ Üwer zü versichtt ist krank:/ Von scharppffen speren geschwinder schwank/ Wird üch bald gewunnen an./ | |
| adel möchtt sich wol schamen/ Sus für bas iemer mere./ Krank sind gar min erre./ Dü cronne für bas kainen tag/ | |
| Hie laider ist gehürdett:/ Aiax ist gemürdett,/ Daz er ist krank und ungesund/ Und von maniger wunden wund./ Daz ist min | |
| uff daz veld,/ Da Aiax der vil künne lag/ Und kranker fröde pflag./ Der wunde waz unmassen fro/ Do er ersach | |
| betrogen./ Schiere daz geschütze/ Müste werden unnütze/ Dem schamlichen künne;/ Krank ward ir besten wunne,/ Samend sy umb giengen./ Der schwartzen | |
| keret al sine sinne/ Von siner angebornen art/ An gewalt, an rum, an hochvart,/ An wollust, richeit, erge,/ Daz her die | |
| valschem irretume,/ //Sinem vater zu rume./ Die seligen zwelfboten,/ Die den tummen abtgoten/ Offenbare wider stunden/ Und allen den mistunden,/ Die | |
| ist die cristenheit/ (Als ich uch dicke han geseit),/ Do der trache sich ougete,/ Wen her mit ir orlougete/ Mit nitlichen | |
| Cristen/ Geloubete den heilant,/ [130#’r#’a] Und sie gar zu siner hant/ Gezien. diz hete der slange/ Geworben harte lange,/ Daz her | |
| die manslacht,/ Wen her den menschen sluc/ Und noch im ander lute gnuc./ #.:Zen horn und siben houbet#.; –/ Ob ir | |
| die wustenunge zoch,/ Bedutet die cristenheit/ (Als ich dicke han geseit)/ Und alle sie die drinne wonen/ Und immer in Gotes | |
| underschaid/ Gebtt mir und minem kunne?/ Daz ist doch ain kranke wunne./ Ainer armen mütter kind/ Nitt me won zwen werhaft | |
| daz er mich des entwertt,/ So müss sin wirde wesen krank/ Und hatt och nitt fürsten gedank .’/ __Eneas do manlichen | |
| mitt dem strittvan ,/ Daz des kaissers wider schin/ So krank waz gegen den rotten sin:/ ‘Wa nun schiltt unde sper?/ | |
| kaysser tütt/ An den sinen sölich layd,/ Min hertz üch kranke früntschaft traitt./ Durch was fraisse sind ir her komen?/ Daz | |
| gantz/ [418#’r] Recht als ain löwe wol gemütt/ Under andren kranken tieren tütt./ Camillen sune zem rosse kan,/ Den küng von | |
| Die do strittes pflagend./ Sid daz Gott Adamen/ Gemachett uss krankem samen,/ Gesach man nie so mengen man/ Als Agemonen da | |
| Do sie die mi1nne ane geswanc;/ Noch|dan was sie so kranc./ Sint quam sie in i1n die sinne;/ Do sterkete sich | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |