Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kint stN. (2246 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| daz vleisch wider ze erd und ze staub wirt. ir chint werdent auch verloren. diu chint daz sint die boͤsen gedænch | |
| und ze staub wirt. ir chint werdent auch verloren. diu chint daz sint die boͤsen gedænch der wir leider ze vil | |
| mocht sein auch nicht gesprechen, wan diu muter enpfæcht daz chint in den suͤnden; ob nimant so rechter und so heilich | |
| tiufel nicht geschaden. mit der heiligen tauffe sein wir Christes chint worden und wuͤrchen unsers vaters werch. unser suͤnt suͤln wir | |
| ziten an ruͤffet und in vil innechlichen vleget umb ir chint. wer sint iriu chint? daz sint alle die die in | |
| in vil innechlichen vleget umb ir chint. wer sint iriu chint? daz sint alle die die in der heiligen tauffe christenlichen | |
| in sein herre, in selben und sein weip und siniu chint, verchauffen und hiez da mit gelten. man verchauft den schalkch, | |
| dar abe trinchet./ Er ist gut den wiben, di des chindes genesen sol, ob si danne getrinchet oder uber den nabel | |
| zorn/ vnd vliget vf disen dorn./ Gedenket wol, daz vnser kint/ leider harte kleine sint./ Verlivsest dv, herre, dinen lip,/ so | |
| dir niht envinde./ sam mir die tr#;vewe, die ich dinem kinde/ Bin schvldic, daz min bate ist,/ ich bin dir holt | |
| himelriche./ Dirre schvle ich hie pflegen sol,/ ich kan die kint leren wol.»/ Er sprach: «mir ist leit din tot.»/ «ich | |
| gedachte: «herre got der gvte,/ Wie sol ich gerechen mine kint?/ erbize ich in, ichn trage hinnen sint/ Nicht.» er hatte | |
| vnde Baldewin,/ Reitze vnd daz merrint,/ Krimel vnd manges tieres kint,/ Daz ich genennen niht enkan,/ wand ich ir kvnde nie | |
| daz mag vch wesen swere./ Dar zv lastert er sine kint,/ die schone ivngelinge sint./ Ich hore ovch vppiklichen klagen,/ daz | |
| vnd zv einer witwen sin wip/ Vnd zv waisen die kint sin.»/ «des volge ich», sprach Ysengrin./ Der kvnic fraget al | |
| hengen,/ Wenne er ist zware/ ein verratere.»/ Schantecler clagte sine kint,/ er sprach: «kvnic, wir wizzen wol, daz ir sint/ Vnser | |
| zv alle, die da sint,/ beide die alten vnd die kint./ Vnd geschiht vch an dem libe icht,/ daz enmvgen sie | |
| tauf enpfie;/ da diente ich Alysen ie/ sit her von kindes beine./ der suͤze got vil reine/ niht gerůhte des dienstes | |
| ich nit mit dir mer/ vehten, wan du bist min kint,/ sit diu mær also sint:/ du bist genant Malfer./ sun, | |
| bekeret;/ di dír abir widir sint,/ die heizent des tuvelis kint/ unt sint allesamt uirlorin;/ die slehet der gotes zorn/ an | |
| min trechtin,/ also er uns geheizen hat./ swer wíp oder kínt lát,/ hús oder eigen,/ daz wil ich iu bescaiden,/ wi | |
| andere dine holden,/ so behalte wir den lib,/ dar zu kint unde wib/ unde alle unse ere.’/ do danckete ime sin | |
| er hahen./ so můz unssich wole amern,/ daz wir îe kint gewunnin./ scule wir in der eren gunnin,/ so wirdet iz | |
| nimt iz allez ensamt,/ er nimt uns den lib,/ beide kint un(de) wib/ un(de) aller unser ere./ nu uolge du mir, | |
| sint gwunnen;/ wir birn harte beduuvngen./ ich han selbe driu kint,/ di mir uil lib sint:/ wie gerne ich einen sun | |
| du ne scolt nicht zwiuelen,/ man git dir elliu di kint,/ die under den uůrstin sint,/ unze wir geleisten/ al daz | |
| waren ureissam./ mit swerten choelten si die man,/ mit fure kint un(de) wib./ da wart uirendet der strít./ Aines morgenes urů/ | |
| unde der cristinheite gehorsam sint:/ ze gisel bietent si ir kint./ Roͮlant zestoret dir alle din ere,/ die zwelue ratent dir | |
| beiten die sine./ laze uns ze disen ziten/ zů unseren kinden riten./ uersume sich Marssilie,/ so heuen wir uns here widere,/ | |
| wůften alle sere./ en$/ urteile sazten si den lib,/ bediu kint unde wip/ durch ir truwe./ si heten groze ruwe./ Genelun | |
| mine man ligent hie tot,/ so můzen da heime/ die kint lange weinen./ uon du sage ich iu, wizze Krist,/ daz | |
| chůrze ime sine tage,/ ein ander sinen richtům behabe;/ siniu kint werden weisen/ un(de) chomen niemmir uzer ureisen;/ sin wip můze | |
| di uerre her chomen sint,/ di gesehent gerne wip unde kint./ so ne mag der keiser des nicht gewaigeren:/ er můz | |
| macht ůbel unde wol ze$/ mir tůn’ –/ der fursten kint aller samt:/ ‘nu beuilhe ich in dine gwalt/ baídiu lip | |
| ne machten si alle widir mir nicht getůn./ elliu dise kint/ diu mir beuolhen sint,/ ich bestatige si an di stat/ | |
| aller der geslachte:/ zu diner herschephte/ habent si gesendet ir chint,/ want si gerne gehorsam sint/ aller gotlichen lere./ baidu lip | |
| geniezen/ daz si dine boten alle hiezen,/ herre, din selbes chint/ unt hie in dinem diniste sint./ swaz ich widir dir | |
| herren/ di so lange uze sint,/ den wartent wip unde kint./ des sint die fursten zesamene chomen,/ wir setzen ze$/ herzogen/ | |
| daz ich daz lon uinde geraite/ zu der zesewin siner kinde./ owi ware ich da ingesinde!/ er wart durch mich gemarterot./ | |
| bůchen,/ daz man si scol sůchen/ unter allen mines trechtines chinden./ der sundare mac da zu in uinden/ baidiu helue unde | |
| in allem minem riche/ mache ich dich geliche/ minem liebin kinde./ du scolt hi ze$/ mir gewinne/ daz al din chunne | |
| ich getruwe dir so wol/ so ich uon rechte minem kinde scol./ Machmet gebe dir die salde,/ daz du mir diu | |
| dingen,/ so machtu mit im widir gewinnin/ aller dinir fursten kínt/ di in grozen noten sint./ wirdit der kaiser ubeles můtis,/ | |
| gerne uechten./ ia uorderet uch min trechtin/ zu sinen zesewin chindin./ wa macht ir nu gewinnin/ also gůten soldat/ so er | |
| denne mere/ tochten ze$/ mannen?/ si wurden ůbele enphangen/ uon kinden unt uon wiben./ daz her begonde sigen/ uaste an$/ daz | |
| grozer můde/ wolten si gerne roͮwe./ wol troste got siniu chint:/ uon himil chom aín sůze wint;/ sich eríuncte aller ir | |
| niemir gerůmen,/ daz si den sige furen/ heim zu ir chinden!/ irne scult niemir erwinden/ unz an des chunc Karles uan./ | |
| fur iuh geben,/ ia scolt ir uon grozem rechte leben./ kint des riches,/ uwer gelichen/ newurden nie uf der <erde geborn>./ | |
| alle di hi belegen sínt/ dine haizent nicht der werlte kínt,/ sunter sune des oberisten herren./ dir nemac nicht gewerren./ uol rite | |
| richsenet nicht mere./ iz bewainet noch uil sere/ maniger můter chint/ diu lait die hie geschen sínt.’/ Diu chůnigin Brechmunde/ wist | |
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