Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kint stN. (2246 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| freuden âne,/ wand si Schoysîâne/ der tôten meide muoter zôch/ kint wesnde, drumb si freude vlôch,/ diu Parzivâles muome was,/ op | |
| swarz unde wîz,/ //Der knabe sîn wolde küssen niht./ werden kinden man noch vorhte giht./ ___des lachte der heiden./ do begunden | |
| tuon/ für des werden Gahmuretes suon/ und och für Tampenteires kint./ juncfrouwen nu niht langer sint:/ ordenlîch si kômen über_al,/ fünf | |
| mir der touf ze minnen frum?"/ sprach der heiden, Gahmuretes kint./ "ez was ie jenen her ein wint,/ swaz mich strît | |
| mensch und sîns vater wort./ sît er ist vater unde kint,/ die al gelîche geêret sint,/ eben hêre sîme geiste,/ mit | |
| erbeite,/ der magt man in bereite:/ man gab im Frimutelles kint./ an den grâl was er ze sehen blint,/ ê der | |
| ___diu rehten mære iu komen sint/ umb diu fünf Frimutelles kint,/ daz diu mit güeten wurben,/ und wie ir zwei ersturben./ | |
| er den prîs behielt mit kraft./ ___si gewunnen samt schœniu kint./ vil liute in Brâbant noch sint,/ die wol wizzen von | |
| diu rehten mære enbôt./ endehaft giht der Provenzâl,/ wie Herzeloyden kint den grâl/ erwarp, als im daz gordent was,/ dô in | |
| Wolfram von Eschenbach,/ wan als dort der meister sprach./ sîniu kint, sîn hôch geslehte/ hân ich iu benennet rehte,/ Parzivâls, den | |
| den kinden gie/ hin und her nach kindes site,/ die kindere waren gerne im mite/ sunder vientlichen hac./ sie quamen sus | |
| sie diz leit vernamen/ daz in alhi was geschen./ die kinder begonden jehen/ der warheit und sprachen sus:/ ’Josephes sun Jesus,/ | |
| der gotlichen clarheit./ o din edele kuscheit,/ di du von kindes beine/ luter unde reine/ behalden hast mit vlize,/ waz di | |
| dem gescheltin czwige, sam man tut eyn widin holcz, das di kindir machin czu eyner pfifin, vnd stoz di gancze rinde an | |
| den die wartze kleine sint,/ So gerner saugent sie die kint./ Und wollent die masen vollig wesen,/ Der mugent die kint | |
| kint./ Und wollent die masen vollig wesen,/ Der mugent die kint do baz genesen./ Welich siten sol man loben?/ Die unden | |
| er geiſtlicheſ lebnſ gedahte. $t Alſ die hohen herren iriv chint ſendent ʒe hohen ſchvln, daʒ ſi hoch chunſt lernen, alſo | |
| lægeſt dv vnder der erde, denne noch lieʒ got ſiner chinde niht. Daʒ fvmft daʒ iſt gutiv gewiʒʒen, gewiſ deſ himelricheſ: | |
| div werch volle bringen mvgen; von den ſprichet der wiſſage: ‘Div chint begernt, daʒ ſi geborn werden, aber div frawe hat der | |
| moht im elliv div werlt niht gedanchen. Eʒ getorſte chein chint gemvten von ſiner mvͦter, daʒ ſi ſin eʒʒen wær, wie | |
| gvt eʒ iſt, doch ſo iſt eʒ ſchade dem ſvgenden chinde, wan eʒ mach ſich daran erworgen. Etliche die ſterbent von | |
| ich dich hângin." dô sprah s$. Andrê: "hôre mich, tôdis kint; dû zû deme êwigin fûre gemeinit bist, dîne drôwe forcht | |
| den kunic unt tet sîn gebet unt sprach zû deme kinde: "Eufranon, in unsirs herrin namin stant ûf." cehant stûnt daz | |
| vil lange von den Babiloniis, $t daz sint des tiufels chint, diu vil hart verdrucht und gelaidigt waz, und fuͤrt si | |
| zins fuͤr sich und fuͤr sein wip und fuͤr sineu chint und fuͤr elliu sineu loͤut, fuͤr die alle gab er | |
| Maria hart wundert der dinge diu man seit von dem chinde, von dem hiligen Christ. waz waz daz? daz waz daz | |
| Marien, wan si so getaner ding nie mer von dehainem chinde vernomen heten. der alt Symeon der segenote si. wie getanen | |
| fuͤr wart und si wider heim furen, do bestunt daz chint, unser heilant, da ze Jerusalem, daz sin muter und sin | |
| geboten waz. wie aver daz choͤmen moͤcht daz si des chindes nicht e missen mochten daz si mit vlizze zugen, daz | |
| so furen die man sunder und diu wip sunder, diu chint lie man gen mit dem vater oder mit siner můter, | |
| mit siner můter, swa ez wolt. do unser fraw des chindes nicht sach bei ir, do want si es wær bei | |
| want Joseph es wær bei siner muter. also bestunt daz chint in der stat ze Jerusalem. do si des chindes bei | |
| daz chint in der stat ze Jerusalem. do si des chindes bei in nicht funden noch datz ir freunden die si | |
| dich und heten grozzeu sorg umb dich.’ do sprach daz chint: ‘war umb sucht ir mich? west ir nicht, daz meins | |
| und chomen zů dem chuͤnig Herodes und vragten von dem chinde. do auch si zů dem chomen waren, do sahen si | |
| daz er sin rich verluͤr, und gedaht wie er das chint erslahen moͤcht. do vorcht er, ob er mit den chuͤnigen | |
| mit den chuͤnigen dar fuͤr, so buͤrgen die freunt daz chint, so si sein chunft vernæmen, und bat die chuͤnige daz | |
| und bat die chuͤnige daz si vlissichlichen vorschten nach dem chinde, und so si es fuͤnden, daz si ims saiten, daz | |
| wist si der selbe stern hintz dem haus da daz chint inne waz und sein hilig muter, sant Maria. do brachten | |
| mit dem himlischen $t liht erluͤchtet. daz haus da daz chint inne waz, daz bezaichent die hiligen christenheit. alle die den | |
| bezaichent: so der mensch getauft wirt, so ist er gotes chint, so ist er liep dem almæchtigen got; der im ê | |
| hilig christenheit diu brut ist, da werdent $t die sæligen chint geborn. diu chint diu da geborn werdent daz sint die | |
| brut ist, da werdent $t die sæligen chint geborn. diu chint diu da geborn werdent daz sint die hiligen zwelfboten und | |
| wucherhaft werdent dem almæchtigen got. aver der tifel und sineu chint die sænt auch ir samen. also wir nu hie haben | |
| unchraut daz sint die uͤbeln menschen, die sint des tifels chint. also haizzet si unser herre: vos ex patre vestro diabolo | |
| aller erst, alle die im nu volgent, diu sint sineu chint. do diu sat wachsen begunde, do chos man daz unchraut | |
| werchen, so cheuset man an den werchen, welhe des tifels chint sint, welhe des unreinen samen sint. an ir werchen bechennet | |
| samen sint. an ir werchen bechennet man si. mines trachtines chint die vastent, die gebent ir gůt den armen, die rewet | |
| sint der gůt sam. da wider fræwent sich des tifels chint, so si uͤbel tunt, si schatzent und samnent sine wizzen | |
| sermo. Unser můter, diu hilig christenheit, diu hat hiut ir chint vil můterlichen gezogen. diu chint diu irer muter zuht niht | |
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