Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kint stN. (2246 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

PrOberalt 56, 4 christenheit, diu hat hiut ir chint vil můterlichen gezogen. diu chint diu irer muter zuht niht behalten habent und den suͤnden
PrOberalt 62, 35 und sprach also: ‘iz enist niht gůt daz man der chinde brot neme und geb ez den hunden’. daz brot betuͤt
PrOberalt 62, 42 den hulden dez almæchtigen gotes waren, do hiezzen si sineu chint und die haiden hiezzen hunt. der hunt ist ein unreins
PrOberalt 63, 5 hunte waren, do si gelaubich wurden, do wurden si diu chint gehaizzen, und die ungelæubigen juden die ê des diu chint
PrOberalt 63, 6 chint gehaizzen, und die ungelæubigen juden die ê des diu chint waren, die sint nu die hunt. do unser herre zů
PrOberalt 63, 8 wibe also sprach, ez enwær niht gůt das man der chinde brot den hunten gæb, do antwurt daz haidenisch wip also:
PrOberalt 63, 10 ‘du sprichest, herre, also ist iz, daz man niht der chinde brot nem und ez den hunden werf, ob ez diu
PrOberalt 63, 10 brot nem und ez den hunden werf, ob ez diu chint ezzen wellen. iedoch, herre, swie wir unrein sein, swie wir
PrOberalt 64, 16 tailt, daz ist diu genade diu unser gaistlich vater sinen chinden tailt. er tailt in witz und verstantnuͤsse und git in
PrOberalt 64, 19 wol niuzzet. den richtum tailt unser herre got gelich sinen chinden. sa ze stunde so si geborn werdent, so git er
PrOberalt 67, 28 han eu diu milich ze trinchen gegeben alsam den wenigen chinden, wan ir noch werltlich sit und der grozzen gebot niht
PrOberalt 68, 11 wuͤrde.’ do sprach Andreas, sant Peters bruder: ‘hie ist ein chint, daz hat fuͤmf brot girstiniu und zwen visch’. daz chint
PrOberalt 68, 12 chint, daz hat fuͤmf brot girstiniu und zwen visch’. daz chint daz diu fuͤmf brot und die zwen visch trukch, daz
PrOberalt 68, 13 ist daz juͤdisch liut. daz selb liut daz ist ein chint geheizzen, wan elliu sein andaht und elliu sein gird diu
PrOberalt 68, 14 sein gird diu ist chintlich. diu fuͤmf brot diu daz chint truch, daz sint diu fuͤmf buch diu Moyses da geschriben
PrOberalt 68, 23 iz mit den werchen erfuͤllen. die zwen visch die daz chint truch, die bezaichent auch mer, si bezaichent den chuͤnich und
PrOberalt 68, 38 waren fuͤmf tausent manne ane diu wip und an diu chint. die fuͤmfzal die beduͤtent die fuͤmf sinne unsers libes, daz
PrOberalt 70, 15 sein guͤt merchen und im also willichlichen dinen sam diu chint ir liben vater tunt. der lieb vater der hat den
PrOberalt 76, 2 er dar auf und reit ze Jerusalem. do chomen diu chint und diu einvaltig $t menig und enpfingen in mit lob
PrOberalt 76, 37 rechten werchen ilent. nu schuͤln wir tůn alsam diu reinen chint, alsam die einvaltige menig und schuͤln auz gen gegen im
PrOberalt 77, 3 herren und schuͤln singen daz hilig gesanch daz diu reinen chint und diu einvaltig menige sanch, und schuͤln unser plumen im
PrOberalt 94, 26 diu wirt eu verwandelt ze grozzer froͤude. so daz wip chint gewinnen schol, so ist si unfro; so si dann chint
PrOberalt 94, 27 chint gewinnen schol, so ist si unfro; so si dann chint gewinnet, so vergisset si des laides daz si da von
PrOberalt 94, 28 si da von erliten hat durch die fræud daz daz chint geborn ist. also muͤzzet ir auch unfræud $t haben. ich
PrOberalt 96, 9 genunch habent, daz si schoͤniu wip habent, daz si schoͤniu chint habent, daz si undertan genunch habent. si froͤuent sich auch
PrOberalt 96, 21 gebern schol, so hat si unfroͤud; so si denne daz chint gebirt, so gedenchet si nicht der unsenft die si da
PrOberalt 96, 23 si da vor hat gehabt durch die fræude daz daz chint geborn ist.’ daz wip diu da unfro ist, so si
PrOberalt 96, 23 geborn ist.’ daz wip diu da unfro ist, so si chint gewinnet, diu bezaichent die hiligen christenheit diu nůr aribeit und
PrOberalt 96, 25 nůr aribeit und unfroͤud hat und achtsal hat an ir chinden, den sæligen die hie in diser werlt von den æchtærn
PrOberalt 96, 27 diu hilig christenheit diu hat manig truͤbsal von des tiufels chinden die si irrent, daz si dem almæchtigen got icht chind
PrOberalt 96, 28 chinden die si irrent, daz si dem almæchtigen got icht chind geber. iedoch gewinnet si tæglich diu chint mit guten werchen,
PrOberalt 96, 29 almæchtigen got icht chind geber. iedoch gewinnet si tæglich diu chint mit guten werchen, mit der bredige, mit der hiligen tauffe,
PrOberalt 96, 31 sein hilf erwerve. swenn si mit grozzen ariweiten so getaniu chint gewinnet und si nach disem leib die himlischen genad enphæhet
PrOberalt 102, 36 ze mir nicht, diu tuͤr ist gespert und sint mineu chint bei mir in dem gadem; ich mag nicht auf chumen,
PrOberalt 103, 16 dehainen zorn her ze mir; mein tuͤr ist gespirret, miniu chint sint pei mir in dem gadem, ich enmag nicht auf
PrOberalt 103, 21 offen, so man uns daz hilig gotes wort predigt. diu chint diu in der chemnaten sint, daz sint die hiligen poten
PrOberalt 104, 18 vleischlichen vater pitet eins brotes, git der vater danne sinem chind einen stein?’ daz brot bezaichent diu hiligen minne. also daz
PrOberalt 104, 26 hertz in der hert deheins unrechtes nicht beliben. ‘ob daz chint ze sinem vater eins visches gert, geit im der vater
PrOberalt 104, 31 slang widerwærtikch, wan er den ersten menschen betroug. ‘ob daz chint ze sinem vater eins eies gert, git der vater dem
PrOberalt 104, 32 ze sinem vater eins eies gert, git der vater dem chint ein scorpen?’ der man hat daz ei in siner hant
PrOberalt 105, 4 wort unsers herren. er spricht: ‘ob ir uͤbeliu læut euren chinden gutiu dinch gebet, war umb wervet ir nicht mit vleizze,
PrOberalt 105, 25 alz ein gůt vater der an sinen jungisten ziten siniu chint ze samene ladet und in diu gebot und diu lere git
PrOberalt 106, 22 waz ein hilich man, dem sant sein phaffe pei einem chinde daz eiter und wolt im vergeben haben, daz er nach
PrOberalt 106, 23 haben, daz er nach im pischof wær worden. do daz chint dem pischof daz eiter zů truch, do hiez der pischof
PrOberalt 106, 24 pischof daz eiter zů truch, do hiez der pischof daz chint trinchen. do entorst daz chint nicht gemelden waz ez dar
PrOberalt 106, 24 do hiez der pischof daz chint trinchen. do entorst daz chint nicht gemelden waz ez dar het getragen und wolt getrunchen
PrOberalt 136, 1 dem andern mol vier tausent mann an wip und an chint von siben broten und von luͤtzel vischen. also ir nu
PrOberalt 138, 31 da azzen, der waren vier tausent an wip und an chint. Nu schuͤln wir iz merchen und schuͤln den almæchtigen got
PrOberalt 146, 9 und werffent uns ze der erden, uns selber und unseriu chint, und lazzent einen stein ob dem andern nicht. wær wir
PrOberalt 146, 22 si werffent si zu der erde, si selben und ir chint. diu arm sel diu des want daz daz vleisch mit

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