Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| das ir mir gelobet!’ ‘Herre Brun, böser verreter’, sprach myn herre Gawan, ‘sint ir das, ich wils zuhant off uch bewern | |
| jungfrauwen hinweg furten fragten wer er were. ‘Es ist myn herre Gawan’, sprach die ein. Der ein ritter kerte wiedder. ‘Herre, | |
| herre Gawan’, sprach die ein. Der ein ritter kerte wiedder. ‘Herre, myn herre Gawan’, sprach er, ‘fart ein andern weg dann | |
| sprach die ein. Der ein ritter kerte wiedder. ‘Herre, myn herre Gawan’, sprach er, ‘fart ein andern weg dann dißen! Ich | |
| wol sicher das @@s@ich sie dalang furter enfúret.’ ‘Große gnad, herre!’ sprach min herre Gawan. Der ritter deth im ein glene | |
| @@s@ich sie dalang furter enfúret.’ ‘Große gnad, herre!’ sprach min herre Gawan. Der ritter deth im ein glene geben und hieß | |
| gesellschafft hinweg farn. Er reyt wiedder zu der jungfrauwen. Myn herre Gawan reyt den rifier off, er fand eynen furt und | |
| und lag ir ein wůnt ritter in dem schoß. Myn herre Gawan grußt sie und fragt sie ob ir keyn ritter | |
| helenbarte in syner hant. Er fragt syn frauw was syn herre thet. ‘Ich forcht’, sprach sie, ‘das er sterbe. Biß hie | |
| ‘das er sterbe. Biß hie mit im, ich wil myn herren Gawan wisen wo jhen sint die dinen herren wunten!’ Sie | |
| wil myn herren Gawan wisen wo jhen sint die dinen herren wunten!’ Sie saß uff ir pfert und reyt mit mym | |
| wunten!’ Sie saß uff ir pfert und reyt mit mym herren Gawan, und kamen zu eim großen waßer und sahen ein | |
| und sahen ein schiff; sie zohen ir pferd inn. Myn herre Gawan růgte das sie uber kamen, er sah wo ein | |
| kamen, er sah wo ein gewapent ritter vor im hielt. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ich rat uch das ir herr off | |
| bin uber das fare.’ ‘Das ist mir leit’, sprach myn herre Gawan, ‘muß ich wiedder uch fehten, ich han anderswo so | |
| ir wollent. Warwert wollent ir?’ ‘Ich such ritter’, sprach myn herre Gawan, ‘die zwo jungfrauwen furent.’ ‘Sie farn alda fúr uch | |
| wes ir beginnen wollent.’ ‘Des lone uch gott!’ sprach myn herre Gawan. ‘Herre’, sprach der ritter zu mym herren Gawan, ‘ich | |
| beginnen wollent.’ ‘Des lone uch gott!’ sprach myn herre Gawan. ‘Herre’, sprach der ritter zu mym herren Gawan, ‘ich wil uch | |
| sprach myn herre Gawan. ‘Herre’, sprach der ritter zu mym herren Gawan, ‘ich wil uch all die sitten sagen von der | |
| ledig vor den andern.’ ‘Das sint bose sitten’, sprach myn herre Gawan. Sie ritten sament darwert, und die jungfrauw reyt mit | |
| myl geritten hett, da sprach er zu sym meyster: $t ‘Herre’, sprach er, ‘ich muß eynen ferren weg riten da ich | |
| fast unfrölich. ‘Knapp’, sprach der ritter, ‘war ritestu so bald?’ ‘Herre’, sprach er, ‘ich fúr jemerlich botschafft.’ ‘Was ist das?’ sprach | |
| schand helff da sie inne ist. Sie wollen sie dem herren geben des die burg was, das er allen den zauber | |
| sicher syn, noch hint oder morn frú zu dem lengsten!’ ‘Herre’, sprach der knapp, ‘ich enweiß ob irs sint oder ensint.’ | |
| ein getaget jungfrauw zu im und sprach durch ein fenster: ‘Herre ritter’, sprach sie, ‘ir sehent wol wieß hie geet, ir | |
| ‘der diße burg mit großen eren gewann da ir erst herre kament, und da ir von hindann furent, ir soltent sie | |
| det machen. – Nu mußen wir ein wile von mym herren Gawan furter sprechen des koniges neven, wie der gefure. //Myn | |
| Der ritter erbeißet vor der brucken und sprach zu mym herren Gawan: ‘Blibent alhie, herre, ich wil vor uber farn; ob | |
| der brucken und sprach zu mym herren Gawan: ‘Blibent alhie, herre, ich wil vor uber farn; ob ich uch růffe, so | |
| dort zwen ritter die unser beiten!’ ‘Fart uber’, sprach myn herre Gawan, ‘als ir wollent, so ruffent mir!’ Der ritter ging | |
| sere wiedder die zwene. Da sie lang @@s@alsus gefachten, myns herren Gawans geselle sah umb sich wa er were; er sprach: | |
| wa er were; er sprach: ‘Lieber frunt, helfent mir!’ Myn herre Gawan ging uber zu fuß und halff im; die andern | |
| Die pfort ging nah yn zu und wart beschloßsen. Myns herrn Gawans gesellen was warm, und det synen helm ab. Myn | |
| Gawans gesellen was warm, und det synen helm ab. Myn herre Gawan besah yn, und er was syn bruder Keheries. Er | |
| und die jungfrau $t kam uber nach den roßen. Myn herre Gawan fragt den ritter mit dem Keheries zum ersten vaht, | |
| jungfrauwen weren die die ritter von der burg bracht hetten. ‘Herre’, sprach er, ‘sie sint in dißer burg in eim schonen | |
| verdeckt; vor im saßen die zwo jungfrauwen. Da sie mynen hern Gawan sahen, da wurden sie ußermaßen fro, und myn herre | |
| hern Gawan sahen, da wurden sie ußermaßen fro, und myn herre Gawan sprach zu dem ritter der off dem seßel saß: | |
| Gawan sprach zu dem ritter der off dem seßel saß: ‘Herre’, sprach er, ‘diße zwo jungfrauwen wurden mir zu unrecht genomen, | |
| mit mir furen!’ ‘Das were missetan’, sprach der alt ritter. ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘unser sint dry ritter, so sint | |
| ‘Das were missetan’, sprach der alt ritter. ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘unser sint dry ritter, so sint der jungfrauwen dry. | |
| mit mir bliben!’ ‘Wir nemen gern die herberg’, sprach myn herre Gawan. Sie beliben die nacht da und waren sere wol | |
| namen die jungfrauwen all dry und furten sie mit yn. ‘Herre’, sprach der wirt zu mym herren Gawan, ‘ir furt diße | |
| furten sie mit yn. ‘Herre’, sprach der wirt zu mym herren Gawan, ‘ir furt diße jungfrauwen mit gewalt hinweg, ir solt | |
| wol wißen das ichs rechen sol wann ich mag.’ ‘Werlich herre’, sprach myn herre Gawan, ‘ich fúr sie zu recht hinweg, | |
| ichs rechen sol wann ich mag.’ ‘Werlich herre’, sprach myn herre Gawan, ‘ich fúr sie zu recht hinweg, wann sie myn | |
| jungfrau der amis da gewunt was erkant sie wol. ‘Seht, herre’, sprach sie, ‘das sint die mir mynen amis ermort $t | |
| han ich uch zwir an falsch funden!’ Da west myn herre Gawan wol @@s@das er Brun was one Barmherczikeit. ‘Herre Brun’, | |
| myn herre Gawan wol @@s@das er Brun was one Barmherczikeit. ‘Herre Brun’, sprach myn herre Gawan, ‘ich bin uch unglich, wann | |
| @@s@das er Brun was one Barmherczikeit. ‘Herre Brun’, sprach myn herre Gawan, ‘ich bin uch unglich, wann ir woltent mich han | |
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