Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| leyte yn zuhant fur yn. ‘Herre’, sprach er, ‘seht myn herren Gawan, der ist komen das er uch gern sehe.’ Myn | |
| Gawan, der ist komen das er uch gern sehe.’ Myn herre Gawan saß by im und fragt yn ob er keyn | |
| darumb enruch ich nit wes ir mich fragent.’ Da myn herre Gawan hort das ers im nit sagen wolt, da stund | |
| geselleschafft und sprechen furter von dem konig Artus und von hern Gawan sym neven. //Myn herre Gawan kam des morgens fru | |
| dem konig Artus und von hern Gawan sym neven. //Myn herre Gawan kam des morgens fru und wolt den gewunten ritter | |
| sie mit gewalt darinn. Der konig kert wiedder, und myn herre Gawan begegent im darwert @@s@rytende und hett syn schwert geraufft. | |
| der konig, ‘hant ir funden das ir suchtent?’ ‘Neyn ich, herre’, sprach er. Underdes kompt ein ritter zu dem konig ryten | |
| wol wusten das im nymant wiedderstan mocht. ‘Wann wolt ir, herre’, sprach er, ‘sie wollent von noch hut uber sieben wochen | |
| herr koment?’ ‘Des enwil ich nicht thun’, sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘myns herren gesinde $t wil den | |
| enwil ich nicht thun’, sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘myns herren gesinde $t wil den thorney zu einem | |
| thun’, sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘myns herren gesinde $t wil den thorney zu einem lengren ziel, das | |
| des abendes an dem montag.’ $t ‘Das ist uns lieb, herre’, sprach der ritter. Myn herre Gawan sante Lucanen $t den | |
| $t ‘Das ist uns lieb, herre’, sprach der ritter. Myn herre Gawan sante Lucanen $t den schencken zu den zweyn konigen | |
| konig Artus reyt zu lande und auch die koniginne. Das here schied sich, und wart der thorney also gerufft. Myn herre | |
| here schied sich, und wart der thorney also gerufft. Myn herre Gawan reit aber in syn suchung. Da er unferre gereit, | |
| sie und fragt sie ob sie botschafft furte. ‘Ja ich, herre’, sprach sie fast jemerlichen $p ‘und han mich also nicht | |
| er, ‘wißent ir keyn mere von dem ritter der mynen herren den konig Artus det inn laßen zu der Dolorosen Garden?’ | |
| schilt, der dißen thorney uberwant.’ ‘Nein er nit’, sprach myn herre Gawan, ‘sin arczat saget mir, er genese wol.’ Die jungfrauw | |
| inn unmacht kam und lag uff ir pferdes halß. Myn herre Gawan ergreiff sie mit beiden armen. Da sie wiedder zu | |
| mocht, er fragt sie warumb sie in unmacht gevallen were. ‘Herre’, sprach sie, ‘das dete ich von großen freuden.’ ‘Bekennent ir | |
| großen freuden.’ ‘Bekennent ir yn, jungfrauw?’ sprach er. ‘Ja ich, herre’, sprach sie. ‘Nůn sagent mir’, sprach er, ‘von dem ritter | |
| dem ritter von dem ich uch fragete!’ ‘Das ist derselb, herre’, sprach sie, ‘nu sagent mir uwern namen, herre!’ ‘Jungfrauw’, sprach | |
| ist derselb, herre’, sprach sie, ‘nu sagent mir uwern namen, herre!’ ‘Jungfrauw’, sprach er, ‘ich heiß Gawan.’ ‘Eya lieber herre’, sprach | |
| namen, herre!’ ‘Jungfrauw’, sprach er, ‘ich heiß Gawan.’ ‘Eya lieber herre’, sprach sie, ‘nu sint mir gott wilkumen!’ ‘Wil ich mit | |
| mir sere lieb’, sprach sie. //Die jungfrauw fure mit mym herren Gawan, und er fragt sie ob sie den ritter mynnete. | |
| er fragt sie ob sie den ritter mynnete. ‘Ja ich, herre’, sprach sie, ‘fur alle die nu lebent. Das ist aber | |
| Ich sprech darumb @@s@nit, ich sy edel und rich gnug. Herre’, sprach sie, ‘gedencket uch eyner jungfrauwen $t icht die uch | |
| alda dot were gestochen mit eim spere.’ ‘Jungfrauw’, sprach myn herre Gawan, ‘sitherre das irn suß wol bekennent, so mogent ir | |
| wie er heißt.’ ‘Das lone uch gott, jungfrauw!’ sprach myn herre Gawan; ‘hant ir ichtzt von im gehört da ir nu | |
| munster sah. Sie saß darfur und laß yren selter. Myn herre Gawan sah sie und ging zu ir. Er grußt sie | |
| dot, mag er uch uberwinden.’ ‘Wie heißet er?’ sprach myn herre Gawan. ‘Er heißt Brune on Barmherczikeit.’ ‘Herre’, sprach die jungfrauw, | |
| er?’ sprach myn herre Gawan. ‘Er heißt Brune on Barmherczikeit.’ ‘Herre’, sprach die jungfrauw, ‘laßent uns einen andern weg ryten!’ ‘Werlich’, | |
| baß dann an keyner statt dar ir ye kament. Gut herre’, sprach sie zu dem arczat, ‘ratent es im!’ Der ritter | |
| wir die rede von im und sprechen furter von mym herren Gawan und von der jungfrauwen die er mit im furte. | |
| und von der jungfrauwen die er mit im furte. //Myn herre Gawan und die jungfrauw schieden von der clusenerinne und ritten | |
| ryten gar bald. Er furreit sie und sprach zu mynem herren Gawan: ‘Herre, myn herre enbút uch das ir im diße | |
| bald. Er furreit sie und sprach zu mynem herren Gawan: ‘Herre, myn herre enbút uch das ir im diße jungfrauw sendent | |
| furreit sie und sprach zu mynem herren Gawan: ‘Herre, myn herre enbút uch das ir im diße jungfrauw sendent oder selb | |
| im diße jungfrauw sendent oder selb bringent.’ ‘Wer ist din herre?’ sprach myn herre Gawan. ‘Das ist Brune on Barmherczikeit’, sprach | |
| sendent oder selb bringent.’ ‘Wer ist din herre?’ sprach myn herre Gawan. ‘Das ist Brune on Barmherczikeit’, sprach er. ‘Sag im, | |
| ich enwoll es im wedder furen noch senden’, sprach myn herre Gawan; ‘und fert sie selb da hien, des enmag ich | |
| mit einander sehe fechten.’ ‘Ir kument dalang dar’, sprach myn herre Gawan. Der knapp reyt wiedder zu sym herren und sagt | |
| sprach myn herre Gawan. Der knapp reyt wiedder zu sym herren und sagt es im. Er saß off syn roß und | |
| mit großem zorn. Er rieff mit @@s@hoher stymm zu mym herren Gawan das er im die jungfrauwen ließ, oder er schlug | |
| $t gerant, und stach Brune sin glen enzwey off myns herren Gawans schilt; myn herre Gawan stach yn das er von | |
| Brune sin glen enzwey off myns herren Gawans schilt; myn herre Gawan stach yn das er von dem roß uff jhen | |
| das er von dem roß uff jhen erden viel. Myn herre Gawan fing syn roß und bracht es im wiedder: ‘Seht | |
| fing syn roß und bracht es im wiedder: ‘Seht hie, herre ritter, uwer roß’, sprach er, ‘ich han anderswo zu schaffen | |
| uch werlichen wortzeichen sagen von im.’ Sie schieden, und myn herre Gawan reyt dem wißen ritter nach, das er nye keyn | |
| Er reyt wiedder zu Brunen, und die jungfrauw mit im. ‘Herre Brun’, sprach myn herre Gawan, ‘was sagent ir mir nů | |
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