Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dô adv_k (7190 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| knappe mære/ einer houptstat sô nâhen,/ aldâ si Nantes sâhen./ dô sprach er "kint, got hüete dîn./ nu sich, dort soltu | |
| "kint, got hüete dîn./ nu sich, dort soltu rîten în."/ dô sprach der knappe an witzen laz/ "du solt mich wîsen | |
| wart nie minneclîcher fruht./ got was an einer süezen zuht,/ do’r Parzivâlen worhte,/ der vreise wênec vorhte./ ___sus wart für Artûsen | |
| dem got wunsches het erdâht./ //im kunde niemen vîent sîn./ do besah in ouch diu künegîn,/ ê si schiede von dem | |
| was./ Artûs an den knappen sach:/ zuo dem tumben er dô sprach/ "junchêrre, got vergelt iu gruoz,/ den ich vil gerne | |
| iedoch die gâbe enphienc,/ dâ von ein jâmer sît ergienc./ dô was im von dem künege gâch./ junge und alte im | |
| an der hende zôch/ für eine louben niht ze hôch./ dô saher für unde widr:/ ouch was diu loube sô nidr,/ | |
| lachen si vermeit,/ unz daz der knappe für si reit:/ do erlachte ir minneclîcher munt./ des wart ir rükke ungesunt./ ___Dô | |
| do erlachte ir minneclîcher munt./ des wart ir rükke ungesunt./ ___Dô nam Keye scheneschlant/ froun Cunnewâren de Lâlant/ mit ir reiden | |
| verswanc,/ durch die wât unt durch ir vel ez dranc./ //dô sprach der unwîse/ "iwerm werdem prîse/ ist gegebn ein smæhiu | |
| wolde nimmer wort gesagn,/ sine lachte diu dâ wart geslagn./ dô ir lachen wart getân,/ sîn munt sprach ze Keyen sân/ | |
| mit fiusten in sîn ôren:/ daz tet Kaye sunder twâl./ dô muose der junge Parzivâl/ disen kumber schouwen/ Antanors unt der | |
| gedranc,/ daz er durch daz vermeit den swanc./ ___urloup nam dô Iwânet/ zem fil li roy Gahmuret:/ Des reise al_eine wart | |
| stat ans graben orte,/ froun Ginovêrn knapp unde ir mâc./ do’r von dem orse erhôrte den bâc,/ und dô er niemen | |
| ir mâc./ do’r von dem orse erhôrte den bâc,/ und dô er niemen drûffe sach,/ von sînen triwen daz geschach/ die | |
| von sînen triwen daz geschach/ die er nâch Parzivâle truoc,/ dô gâhte dar der knappe kluoc./ ___er vant Ithêren tôt,/ unt | |
| unt Parzivâln in tumber nôt./ snellîch er zin beiden spranc:/ dô sageter Parzivâle danc/ prîses des erwarp sîn hant/ an dem | |
| solt nu tragen ritters kleit."/ diu rede was Parzivâle leit:/ Dô sprach der knappe guoter/ "swaz mir gap mîn muoter,/ //des | |
| von fuoze ûf gewâpent wol/ wart Parzivâl mit gernder dol./ ___dô iesch der knappe mære/ sînen kochære./ "ich enreiche dir kein | |
| swert:/ daz lêrt ern ûz ziehen/ und widerriet im fliehen./ dô zôher im dar nâher sân/ des tôten mannes kastelân:/ daz | |
| kein schiltære entwürfe in baz/ denn alser ûfem orse saz./ dô sprach er ze Ywânete sân/ "lieber friunt, mîn kumpân,/ ich | |
| wunders nôt?/ er starp von eime gabylôt./ ___Iwânet ûf in dô brach/ der liehten bluomen zeime dach./ er stiez den gabylôtes | |
| dructe en kriuzes wîs ein holz/ durch des gabylôtes snîden./ dône wolt er niht vermîden,/ hin in die stat er sagte/ | |
| umbe was sîn endes wer/ des tumben Parzivâles ger./ sît dô er sich paz versan,/ ungerne het erz dô getân./ ___daz | |
| ger./ sît dô er sich paz versan,/ ungerne het erz dô getân./ ___daz ors einer site pflac:/ grôz arbeit ez ringe | |
| türne wüehse mêre:/ der stuont dâ vil ûf eime hûs./ dô wânder si sæt Artûs:/ des jaher im für heilikeit,/ unt | |
| reht./ bî im was ritter noch kneht./ ___sus antwurt im dô Parzivâl/ ûz tumben witzen sunder twâl./ "mich pat mîn muoter | |
| mir durch râten lân,/ und welt ir râtes volge hân."/ ___dô warf der fürste mære/ ein mûzerspärwære/ von der hende. in | |
| swanc:/ ein guldîn schelle dran erklanc./ daz was ein bote: dô kom im sân/ vil junchêrren wol getân./ er bat den | |
| ûf dem hove an einer stat/ ieslîcher in erbeizen bat./ dô sprach an dem was tumpheit schîn/ "mich hiez ein künec | |
| riet mîn muoter mir."/ si dancten beidiu im unt ir./ dô daz grüezen wart getân/ (daz ors was müede und ouch | |
| bringen/ und iweren liden ringen."/ ___Schiere er muose entwâpent sîn./ dô si diu rûhen ribbalîn/ und diu tôren kleit gesâhen,/ si | |
| wunden wuosch unde bant/ der wirt mit sîn selbes hant./ ___dô was ouch ûf geleit daz prôt./ des was dem jungen | |
| spîse swande vil./ daz nam der wirt gar zeime spil:/ //dô bat in vlîzeclîche/ Gurnemanz der triwen rîche,/ daz er vaste | |
| æze/ unt der müede sîn vergæze./ ___Man huop den tisch, dô des wart zît./ "ich wæne daz ir müede sît"/ sprach | |
| wirt: "wært ir iht fruo?"/ "got weiz, mîn muoter slief duo./ diu kan sô vil niht wachen."/ der wirt begunde lachen,/ | |
| selten kêrte/ an die anderen sîten./ sus kunder tages erbîten./ dô gebôt der fürste mære/ daz ein bat bereite wære/ reht | |
| einem tiuren fürspan./ sîn munt dâ bî vor rœte bran./ ___dô kom der wirt mit triwen kraft:/ nâch dem gienc stolziu | |
| kraft:/ nâch dem gienc stolziu rîterschaft./ der enphienc den gast. dô daz geschach,/ der ritter ieslîcher sprach,/ sine gesæhen nie sô | |
| genesen,/ wan daz mîn muoter her mir riet/ des tages dô ich von ir schiet."/ "got müeze lônen iu unt ir./ | |
| lônen iu unt ir./ hêrre, ir tuot genâde an mir."/ dô gienc der helt mit witzen kranc/ dâ man got und | |
| opfern unde segnen sich,/ und gein dem tiuvel kêrn gerich./ ___dô giengens ûf den palas,/ aldâ der tisch gedecket was./ der | |
| namn er niht erliez,/ den rôten ritter er in hiez./ ___Dô man den tisch hin dan genam,/ dar nâch wart wilder | |
| baz denne ein swankel gerte/ diu argen kinden brichet vel./ dô hiez er komen ritter snel/ gein im durch tjostieren./ er | |
| tjostieren./ er begunde in condwieren/ einem zegegen an den rinc./ dô brâhte der jungelinc/ sîn êrsten tjost durch einen schilt,/ deis | |
| starken rîter niht ze kranc./ ___ein ander tjostiur was komn./ dô het ouch Parzivâl genomn/ einen starken niwen schaft./ sîn jugent | |
| wirtes ritter niht gesaz,/ al vallende er den acker maz./ //dô muosen kleiniu stückelîn/ aldâ von trunzûnen sîn./ sus stach err | |
| tohter bat er komn/ ze tische: alsus hân ichz vernomn./ do er die maget komen sach,/ nu hœret wie der wirt | |
| daz sint noch ungelogeniu wort./ ___Eins morgens urloubs er bat;/ dô rûmter Grâharz die stat./ der wirt mit im ze velde | |
| Grâharz die stat./ der wirt mit im ze velde reit:/ dô huop sich niwez herzenleit./ dô sprach der fürste ûz triwe | |
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