Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| schuͤln wir merchen diu lere des heiligen ewaingelium, diu get auz unsers herren munde. mit der spaichel macht er den stummen | |
| si mich in menschlichem pilde sahen und daz heilig ewaingelium auz minem mund horten, und ensahen und enhorten mein nicht.’ Abraham, | |
| mit der bar und gie mit ir diu groz menig auz der stat. an der stet zeigt er daz er warer | |
| suͤnt mit den werchen vol bringet, $t so ist der tot auz der stat fuͤr das buritor getragen. diu stat daz ist | |
| her in fuͤr in sein haus in die himelischen Jerusalem auz dirr wenicheit. iz ist diu witib diu den almæchtigen got | |
| ob ir durch iur girischeit euren ochsen oder euren esel auz der buzze zihent an dem samtztage, so ist daz michels | |
| tůt eu mein vater der himlisch, ob ir euren scholn auz dem hertzen vil gærlich nicht vergebet.’ disiu red ist uns | |
| troͤstlich. die ir scholn nicht vil gærlichen und vil innichlichen auz ir hertzen vergebent, den vergeit unser herre dehain ir suͤnt. | |
| schaffent nicht dann zwei wort die dez tages gehoͤret werdent auz dez chaisers mund. wie sprechent diu zwei wort? lates iu | |
| spricht ze den unsæligen menschen die da verteilt werdent: ‘strichet auz minen augen, ir verfluchten $t menschen, vart in daz fiur | |
| in dar angelegist da iz gehechet sie, daz eiter verit uz der wnden./ Er ist ohc gůt dem, da vergeben wirt, | |
| ist och gůt des, daz er daz plůt verstrettet, daz uz der wnten oder den nasan fliuzzet, ob er dar ane | |
| er im entweich, do want er sam vro/ Den hals vz Reinhartes mvnde./ er vlovc zv der stvnde/ Vf einen bovm, | |
| ys schowen,/ ein grvbe was drin gehowen,/ Do man wazzer vz nam,/ daz Ysengrine ze schaden qvam./ Sin brvder hatte sin | |
| da versprochen han./ her Ysengrin begonde dar gan/ Ane zagel vz dem walde,/ zv der tzelle hvb er sich balde./ Er | |
| die karfvnkel reine/ Die schinent hie tag vnde nacht./ do vze dv ir niht gesehen macht./ Hie sint ovch rinder vnde | |
| stvl han,/ wan ich dirs vil wol gan./ Ich wil vz in daz lant,/ dv dem tevfel in die hant.»/ Isengrin | |
| der bvrc phlac,/ Daz was ein ameyz vreisam./ do der vz dem walde qvam,/ Do vernam er leide mere,/ daz sine | |
| steinbok hvp sich her nider/ Von dem gebirge balde./ ovch qvam vz dem walde/ Der hase vnd daz wilde swin,/ der otter | |
| wolde dannen sin,/ Dem tet er wol gelich zehant./ wider vz qvam er schire gerant./ Des pfaffen wip dar inne/ erhvb | |
| hant,/ Ze hove hvb er sich balde/ mit sinem neven vz dem walde./ Ein crvze macht er fvr sich./ er sprach: | |
| «daz si der kaplan.»/ «Da mite geneset ir, herre gvt./ vz einer katzen einen hvt/ Mvzet ir han ze aller not,/ | |
| vahen,/ Schantecler begonde dannen gahen./ Do dise rede ergienc also,/ vz sinem dihe sneit man do/ Dem eber ein stvcke harte | |
| nv vil nahen der tot,/ nv hilft vch min kvnst vz der not./ Get vz», sprach der artzat,/ «ir habt gebat, | |
| hovbt macht er im heiz./ Der ameiz des gewar wart,/ vz dem hovbet tet er eine vart./ Do kroch er rechte, | |
| wesen.»/ Do hvben sie sich dannen balde/ mit ein ander vz dem walde./ Reinhart gesach ane hvt da gan/ hern Brvn, | |
| tvͦt./ unz an$/ der erde ende/ heten si sich besendet/ uz allen heidinisken richen./ uil harte uermezenlichen/ furen si ir straze;/ | |
| daz in der keiser so nahe was./ Marsilie sich besante/ uz uil manigen lante./ an eineme uelde/ erbaizten sine helde./ der | |
| zů./ ich sage dir herre, wie du tvͦ:/ wele dir uz dinen heleden/ der aller wisistin zwelue./ inbiut dem keisere din | |
| swerten/ uf den ulins herten,/ daz daz uûr da obne uz pran./ si sahen daz die adelaren/ dar zu gewenit waren,/ | |
| wart ein michil scal:/ die heiden wafenten sich ůber al,/ uz der burch si drungen,/ ir wicliet si sungen./ si kerten | |
| wellen tůn./ selbe sich ouch du dar zů:/ wele dir uz in allen/ der dir beste geualle,/ der durch sine gůte/ | |
| er warte;/ er sprach: ‘nu hat mich der herre Roͮlant/ uz disme riche uersant,/ daz ich unter den heiden irsterbe/ un(de) | |
| geisten bist du gemůt./ nu ist iz aller erist her uz erblůt/ daz du mir ie rite an den lib./ din | |
| Ist iz so daz bůch zalt,/ Genelun uůrte einin blialt/ uz golde gewebin./ da machte man wole sehen/ die turen goltporten/ | |
| gegebin;/ unde geuristet mir got daz leben,/ ich bringe iz uz deme spile./ ich gesezze in ein zile,/ so mir dirre | |
| heiden heizzen sagen,/ drizech chůnige mit here/ uon den inseln uz deme mere,/ swie drate ich si wil,/ so han ich | |
| di heiden samnoten ir hêr/ uon lande unt uon mer,/ uz uil manigen richin./ dar kom uermezzinlichin/ Alrich uon Pande;/ er | |
| manigen richin./ dar kom uermezzinlichin/ Alrich uon Pande;/ er furt uz sinem lande/ zwainzic tusent helde,/ die er selbe uz erwelte,/ | |
| iz wart in harte enplanten./ der chůnc uon Marssilien/ furt uz siner yselen/ niun tusent puchelare,/ idoch in misse schahe./ der chůnc | |
| wart iz in unnutze./ der chůnc uon Tuse/ der furt uz siner cluse/ <manigen helm prunen:/ da machte man scowen>/ manigen | |
| unt warne du mich, helt palt,/ ê diu gisel chomen uz miner gwalt,/ also ich dir getruwe,/ daz iz mich hernach | |
| unde den scaft ain halp begriffe/ unt wolt im in uz der <hant> zucken./ der scaft prast ze$/ stucken:/ der kaiser | |
| wan nach dinen eren./ fursten die herren/ di so lange uze sint,/ den wartent wip unde kint./ des sint die fursten | |
| uon sinen brusten uorne scain/ ain trache uon golde,/ sam uz ime uaren scolde/ di funchen fiures flammen/ mit gesmelze bewallen,/ | |
| tů des ich dich bite:/ lich mir daz ce lehen/ uz allen disen herren:/ ich han uile gůte knechte,/ daz ich | |
| dicken scâr./ si getaten blaich uâr/ manigen uermezen man./ daz fûr uz dem stale bran./ da uielen ze allen stunden/ di toten | |
| harte egeslich./ da uiel der gotes gerich/ ůber di wůt grimmen./ uz den gotes kinden/ geuielen ahtzec unt sibene:/ di urouwent sich | |
| aine herliche scar,/ zwelf tusent haiden./ daz edele gestaine/ lucht uz in uerre./ iz newart uf der erde/ nie nehain chunc | |
| zu im uerstozen./ mit ubermůte chomen si dar./ Amarezur sprancte uz siner scár;/ er furt ain golde garwin spiez,/ unter di christen | |
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