Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| den gelauben behilten mit rechten werchen, daz die erledigt wurden auz des tiufels gewalt. si saiten auch daz er vil manig | |
| ræten missetan haben, des chomen ze biht und tůn ez auz dem hertzen, daz sein iht dar inne beleib. so getan | |
| wip diu unsern herren an ruft umb ir tochter, diu auz ir gegend gegangen waz, diu bezaichent diu hiligen christenheit diu | |
| vrilichen.’ sa ze stunde viengen si in und furten in uz dem weingarten und erslugen in. so des weingarten $t herre | |
| erslahen $t und haben wir daz eribe’. si wurffen in auz dem weingarten und erslugen in. si heten in vil dikche | |
| vleisch vacht und an dem tifel gesigt und die werlt auz siner vanchnuzze ledigt und daz er uns den gewalt und | |
| sagen. wir lesen, do Moyses der unsers herren luͤt furt uz Egypto, do der verschied, do wart Josue an diu selben | |
| er si alle betwanch, do hiez er die chunig alle aus dem hol zihen und hiezz sein fuͤrsten daz si den | |
| habent und goͤtlicher ding deheinn war nement. daz er si auz dem hol hiezz zihen und in auf den hals hiezz | |
| wir daz brot da ze dem alter und den wein auz dem chelich von des ewartes hant enpfahen, $t so haben | |
| dem hailwage daz er an dem selben tag schenchen wolt uz sinen handen, uz siner siten, auz sinen fuͤzzen allen den | |
| er an dem selben tag schenchen wolt uz sinen handen, uz siner siten, auz sinen fuͤzzen allen den die zů dem | |
| selben tag schenchen wolt uz sinen handen, uz siner siten, auz sinen fuͤzzen allen den die zů dem ewigem leib geordent | |
| lobt in, daz er chomen waz alle die sein zerloͤsen uz der vinster und uz den panden. hiut ist der tach | |
| chomen waz alle die sein zerloͤsen uz der vinster und uz den panden. hiut ist der tach an dem unser herre | |
| nach schuͤln tůn. wir schůln die vinster der bosheit gærlich uz unserm hertzen tun und schuͤln daz hertz erreinen, das der | |
| zů ir liben maister het, wan si want er wær auz dem grab genomen. $t da von geschach das, do si | |
| waz mer dar umbe daz si wante er wær verstoln auz dem grabe dann dar umb daz er gechruͤtzet waz, dar | |
| in einem garten, und sprach also: ‘mein herre der ist auz dem grab genomen und enweiz nicht wo er geleit ist. | |
| suͤnde waz und gab sich fuͤr uns und lost uns auz des tiufels gewalt und hat uns diu genad getan, ob | |
| daz zwiveln er hab den wech geoffent, daz wir wol auz des tiufels gewalt choͤmen muͤgen mit innechlicher riwe, mit den | |
| dar inne niht. daz waz sant Thomas, der waz her auz gegangen von in, under diu do erschein in unser herre. | |
| disiu wort gehoͤrent næmlich sein hilig junger an, diu si auz sinem mund horten und iz auch seint sahen daz si | |
| an mich; ir vil armen, ir hoͤrtet die heiligen lere uz minem munde, ir sacht diu zaichen die ich tet, war | |
| schuͤln auch wir vil willichlichen undertan sein, und swa wir auz sinem dienst chomen sein und dem tiufel unrechter werch gevolget | |
| erge, daz ir denne mein iht verlaugent. si tribent euch auz dem templo, si habent euch alsam die vermeinsamten. ez chuͤmt | |
| $t alz in unser herre vor seit, si triben si auz dem tempel und von aller ir gemeinde, si slugen si | |
| daz er mit dem tiufel vacht und den arm menschen auz seiner gewalt erlost. mit siner charcheit gesigt der tiufel an | |
| von der gabe und von der lere des heiligen geistes. uz dem vichhirten macht er den wissagen, auz dem harpfære einen | |
| des heiligen geistes. uz dem vichhirten macht er den wissagen, auz dem harpfære einen geweltigen chuͤnich, uz dem vischære der nie | |
| macht er den wissagen, auz dem harpfære einen geweltigen chuͤnich, uz dem vischære der nie von menschen lere puchstab gelerent, auz | |
| uz dem vischære der nie von menschen lere puchstab gelerent, auz dem machet er einen edeln predigær. er machet daz lamp | |
| dem machet er einen edeln predigær. er machet daz lamp auz dem wolf, er machet auz dem uͤbeln æchtær ein erweltes | |
| predigær. er machet daz lamp auz dem wolf, er machet auz dem uͤbeln æchtær ein erweltes vaz und einen getriwen lerær. | |
| der aiz ist an der hæut, der ziuht daz aitter auz dem leib, daz der leip heilet. swa die hunt die | |
| leit. da schuͤln wir angest zů haben und sol nimmer auz unserm gedanch chomen, wir endien dem almæchtigen got, die richen | |
| hast und ist noch stæt’. do sprach der herre: ‘ginch auz der stat an die weg und noͤt alle die du | |
| fuͤr inher die arm, die amuͤgeln, die blinten, die haltzzen uz den wegen und auz den strazzen.’ wir schuͤln merchen wer | |
| die amuͤgeln, die blinten, die haltzzen uz den wegen und auz den strazzen.’ wir schuͤln merchen wer die sein die der | |
| und sin dannoch stæt wære, do sprach der herre: ‘ginch auz der stat an die witen weg, ginch zů den zuͤnen | |
| die arm und die blinden dar in fuͤren. die er uz der stat dar in hiezze fuͤren, die bezaichent diu judenschaft. | |
| zwelfpoten das si in erst predigten. die do bechert wurden auz der judenscheft, mit den waz dannoch nicht daz gotes wort | |
| pruͤdern diu eu leit getan habent, daz ir den vergebet uz eurem hertzen, daz eu vergeben werde eur suͤnt die ir | |
| so muͤgen wir gesehen, daz wir die agen auz gewerffen auz unsers pruder augen. die agen daz sint die minnern suͤnt, | |
| menige zů unserm herren chom, daz si daz gotes wort auz sinem mund vernamen, $t und stunde er pei einem se, | |
| christenheit die uns mit guter ler und mit guten pilden uz der bosheit diser werlt hintz dem stade dez ewigen libes | |
| waz. unser herre macht ein geisel und slug da mit auz sinem haus alle die da chauften und verchauften. die tauben | |
| nicht richtent, die gotes hæuser nicht beschirment. die mein træchtin auz andern læuten da zu genomen het, daz si siner læut | |
| gebraht wart, do nam in unser herre und furt in auz der menige, daz bezeichent daz er in von den apgoten | |
| mit behalten waren. unser herre nam sein speichel, diu get uz dem mund; da bei schuͤln wir merchen diu lere des | |
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