Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gerne ie tæte,/ so wil ouch ich diu beide dir/ ûz herzeklicher liebe gir/ mit voller wâge widerwegen./ //Lieb, dir sol | |
| si vür ir aller schœne brach,/ Sam der morgensterne lûhte/ ûz vil sternen, des mih dûhte:/ merkent wunder, waz an mir | |
| sîn endrunnen,/ dô ich sach so minneklîchen brehen/ Wîzze zene ûz rôtem munde./ lebt ich tûsent jâr, in kunde/ munt so | |
| ie krumber! / //Waz ist daz liehte, daz lûzet hervür/ ûz dem jungen, grüenen gras, als ob ez smiere,/ und es | |
| trîben/ mit dem gesange,/ den si nit lange/ hœren wil ûz als unwerden münden./ * Wer sol danne wîbes muot gestæten | |
| ir sæliclichen trôst./ Waz kan sich gelîchen/ dem, den vreude ûz senenden sorgen hât erlôst?/ Der nie nôt nach herzeclicher liebe | |
| lebit mit sælden zallen zîten?/ ez müeste wol sîn ein ûz der mâze nâhe gênde swære,/ da also werdes wîbes trôst,/ | |
| in, alse ez solde, wol ze muote,/ Sô möhte ich ûz hôhem muote singen,/ hulfen sî mir lachelîchen der vil werden | |
| des muost du holz an eime reine houwen!"/ //Rehter liebe ûz stætem muote,/ der hân ich dahar gephlegen./ Die verstêt man | |
| minner zallen sælden vrumpt/ des mannes leben, der valsch ist ûz und inne./ //Uns ist wol von mæren worden kunt,/ wie | |
| den tot/ an dem vil herren criuze litt, daz du uß aller not/ mir helffest durch die muter din./ die dich | |
| kan für meijen blüete/ leit vertrîben,/ dem siz minneklîchen tuot./ Ûz ir rôten mundes sinne/ fröwet mich ein küssen mêre/ baz | |
| behalte./ //Eins edelen valken ougen brûn,/ die sicht man blicken ûz dem wîzzen kasten,/ darinne sich ein lieber wol ersæhe./ Darumb | |
| het ez alsô verspannen,/ daz ez niender anderswar/ Mag gewenchen ûz ir stricke./ wær ich bî dem herzen dicke,/ ich wær | |
| erloubet,/ wie verre ich von den landen var./ //Mich jâmert ûz der mâzze/ nach der vil lieben vrouwen mîn./ got alle | |
| wirt mir wol./ Maniger mînen kumber klagt/ mit süezzen worten ûz dem munde,/ der mir wol des tôdes gunde./ //Heide ist | |
| dem buoche er ervar,/ An reht er nieman spar./ /Swer ûz mîner lêre gât,/ Er sprichet lîhte des er laster hât/ | |
| sibenden âne gewisse zal, wan diu sehs tûsent diu sint ûz, und diu sibende werlte stât alse lange alse got wil. | |
| der sol den liuten daz gelten den ir lîpgedinge $t ûz der hant ist gegangen; alse vil sol er in geben | |
| er niht erben hât. Unde ziehent ez die erben niht ûz dem küniclîchen gewalt inner jâr und tage alse reht ist | |
| er für von dem hie vor geredet ist, unde wil ûz der æhte komen, und ist ener niht zegegen der in | |
| æhte hât gevrumet, der rihter mac in mit reht niemer ûz der æhte lâzen als umb ein ander schulde; daz kumet | |
| überziugen selbe dritte die in dâ gesehen habent. //Swer sich ûz der æhte ziehen wil, der sol ungevangen für komen und | |
| die êhafte nôt heizent: daz ist vancnüsse unde siechtuom und ûz dem lande in gotes dienste unde herren nôt und alle | |
| geſlahte. Von kunichlichem geſlâhte waſ er geborn, wande er waſ uz kunich Dauidiſ geſlahte, von ewartlichem geſlahte waſ er oͮch geborn, | |
| niht eret mit gvͦtem willen, mit gvͦten werchen, der iſt vz der goteſ gnaden vnde vz aller ſiner heiligen engele gnozſchefte | |
| mit gvͦten werchen, der iſt vz der goteſ gnaden vnde vz aller ſiner heiligen engele gnozſchefte $t vnde aller ſæligen ſele | |
| uidere faciem meam. Sanctus Moyſes do er die ivden fvͦrte vz Egypte lande vnde er ſo mænigiv groziv wunder ſach, div got | |
| wůtenne, iedoch mohten ſi niht widerſten dem heiligen geiſte, der vz im da koſte. Danach wurfen ſi in vz der ſtete | |
| geiſte, der vz im da koſte. Danach wurfen ſi in vz der ſtete vnde ſtainten in. Do dahte er wol an | |
| wert waſ, daz er der goteſ mvͦter phlæge. Er gie vz dem wallenden ole vngelaidigeter. Er trank daz aitter, daz ez | |
| daz er deſ gedahte, daz er div iſraheliſken riche niemer vz ſiner gewelte verlieze. Alſ er do fraiſchete, daz da ze | |
| mit devmvͦte. Mine vil lieben, daz lieht, daz da blvhet vz der kerzen, $t daz bezaichent den heiligen Kriſt, gebornen von | |
| iſt iemer maget vnde wirt oͮch ane hilichiv dink geborn. Vz dem honige werdent die pien; von div bezaichent daz wahſ | |
| Daz ander hol iſt div offene ſite deſ heiligen Kriſteſ, vz der ran blvͦt vnde wazzer. Mit dem blvͦte erloſte er | |
| deſ erſten menniſken valle, der von deſ tievelſ $t rate vz dem pærdiſe geviel in diſe æmerliche werlte. Daz klaget David: | |
| iſt ze der marter. Idoch ſvln wir e vbel gedanche vz vnſerm herzen vertriben vnde beiehen alle ein andern vnſer ſvnde | |
| můtir, $.s$. Mariam, unde alli ſine trûte unde vůrte ſi %<vz der burch ze Ieruſalem in Bethaniam %<vf montem_oliueti unde ſprach | |
| altin ê. Do die ivdin uor Criſteſ geburti erloſit wrdin %<vz Egyptin landi, do azin ſi alreſte, ê ſi vůrin, daz oſterliche | |
| erz câz, do uerluren ſi goteſ hulde unde wrden bediv uz dem paradiſo uerſtozzen in dizze ellende, in diſe wenecheit, do | |
| regen? Daz waſ der himeliſce zorn. Do unſer herre Euen uz dem paradiſo ſtiez uon ire ſculden, do ſprach er zoͮ | |
| uon wiroͮche?’ Waz waſ div gerte gelich dem roͮche, der uz mirren unde uz wiroͮche riuchet? Daz waſ ſande Marien deumoͮt, | |
| waſ div gerte gelich dem roͮche, der uz mirren unde uz wiroͮche riuchet? Daz waſ ſande Marien deumoͮt, div ſich ebenmazzete | |
| ſundigen uorderen geborn werden. Alſe div lilie unde div rôſe uz den dornen bloͮt, ſame wart div unſer rôſe, $.s$. Maria, | |
| floſ de radice eiuſ aſcendet. Er ſprach: ‘Ein gerte entſpringet uz der wrz Ieſſe unde ein bloͮme wahſet uz der wrz | |
| gerte entſpringet uz der wrz Ieſſe unde ein bloͮme wahſet uz der wrz Ieſſe’, alſ unſ div boͮch ſagent. Der waſ | |
| heren gerte unde uon ir woͮchere. Do got die iuden uz Egepto loſte, done heten ſi nith ewarten, $t do gebot | |
| daz wir iv ſagen: Do filii Iſrahel, die iuden, uoͮren uz Egipto, do ſunten ſi ſo ſtarche wider got in der | |
| tieuelſ gebende. Êret oͮch daz uil heilige bloͮt, daz gote uz ſiner ſîten ran. Hec dicaſ in inuentione ſancte cruciſ. Vil | |
| iſt div genade unde div chraft mineſ trohtineſ, daz er uz ſundigen lûten heilige lûte machet. Vnde ſcult wizzen, daz min | |
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