Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| swer rehte kunde schouwen,/ von Lôgroys diu herzogîn/ truoc vor ûz den besten schîn./ der wirt unt die geste/ stuonden für | |
| arzte kunst,/ ob si im trüegen guote gunst/ mit temperîe ûz würze kraft,/ âne wîplîch geselleschaft/ sô müeser sîne schärpfe nôt/ | |
| kniete,/ er bôt ir freuden miete:/ einen brief si nam ûz sîner hant,/ dar_an si geschriben vant/ schrift, die si bekante/ | |
| schar,/ die für wâr bî mîner zît/ an prîse vor ûz hânt den strît./ âne Parzivâles wîp/ unt ân Orgelûsen lîp/ | |
| werden rîter stên./ die vrâgnt dich âventiure:/ als du gâhest ûzem fiure/ gebâr mit rede und ouch mit siten./ von in | |
| gar verswant:/ niht wan freud er im herzen vant./ Gâwân ûz sorge in fröude trat./ den knappen erz verswîgen bat./ al | |
| wunden wære ich tôt,/ wan daz iur helfeclîcher trôst/ mich ûz banden hât erlôst./ von iwerr schult hân ich den lîp./ | |
| von im./ swenne ich gedanke an mich nim/ daz ich ûz freuden bin erborn,/ wirt freude noch an mir erkorn,/ //dâ | |
| sîner übervart/ daz her des tages wære bewart./ frou Bêne ûz Gâwâns hende nam/ d’êrsten gâbe ûz sîme rîchen krâm,/ swalwen, | |
| wære bewart./ frou Bêne ûz Gâwâns hende nam/ d’êrsten gâbe ûz sîme rîchen krâm,/ swalwen, diu noch zEngellant/ zeiner tiwern härpfen | |
| und der turkoite Flôrant./ gein disen liuten wert erkant/ Artûs ûz dem poulûn gienc,/ der si dâ friwentlîche enpfienc./ //Als tet | |
| sêre./ ich solt ouch sandern angest hân:/ daz wil ich ûz den sorgen lân./ der was in strîte eins mannes her./ | |
| den sorgen lân./ der was in strîte eins mannes her./ ûz heidenschaft verr über mer/ was brâht diu zimierde sîn./ noch | |
| mich müet ir beider ungemach./ //Si tâtn ir poynder rehte:/ ûz der tjoste geslehte/ wârn si bêde samt erborn./ wênc gewunnen, | |
| des ê niht vernomn,/ sô lât michz iu machen kunt./ ûz der wazzervesten stat von Punt/ brâht im der werde œheim | |
| vil liute sæhe,/ wem man dâ prîses jæhe./ die fürsten ûz sîm rîche/ mit rîtern werlîche/ wârn dâ und ouch mit | |
| erhol./ mir tuot ime herzen wol,/ mirst gesagt si sî ûz banden lân,/ durch die der kampf nu wirt getân./ Artûs | |
| manheit/ sô vil gesehen dâ er streit,/ daz siz wolt ûzen sorgen lân./ wiste ab si daz Gâwân/ ir frouwen bruoder | |
| lîp/ nie baz gezieren durch diu wîp./ von Ipopotiticôn/ oder ûz der wîten Acratôn/ oder von Kalomidente/ oder von Agatyrsjente/ wart | |
| sîns strîtes wer,/ verbar dô gein im strîtes ger./ verre ûz der hant er warf daz swert:/ "unsælec unde unwert/ bin | |
| wîz/ under d’ougen. dirre kindes vlîz/ lêrte Gâwânn niwe kraft./ ûz beiden hern geselleschaft/ mit storje kômen hie unt dort,/ ieweder | |
| und Gâwân./ ___gegen dem ungelobten strîte/ manec rotte kom bezîte/ ûz beiden hern, die sæhen/ wem si dâ prîses jæhen./ die | |
| die des ein_ander werten,/ si tâtenz âne schulde gar./ Gramoflanz ûz sîner schar/ zuo den kampfmüeden reit,/ herzenlîcher klagt ir arbeit./ | |
| kêrn,/ daz sol ich iu mit swerten wern."/ ___der wirt ûz Rosche_Sabbîns/ sprach "hêrre, er gît mir morgen zins:/ der stêt | |
| wart des âne vâre/ überparlieret,/ daz wart gecondwieret/ elliu scham ûz sîme herzen dô:/ âne blûkeit wart er vrô./ ___Gâwân von | |
| si wârn zerkennen./ die jâhen al_gemeine,/ daz Parzivâl al_eine/ vor ûz trüeg sô clâren lîp,/ den gerne minnen möhten wîp;/ unt | |
| het ouch sich vil gar verholn/ Parzivâl her ûz verstoln./ ûz einer banier er nam/ ein starkez sper von Angram:/ er | |
| ûz über_al,/ dâ si mit swerten hôrten schal/ und fiwer ûz helmen swingen/ unt slege mit kreften bringen./ ___der künec Gramoflanz | |
| erden/ einen herten strît scharpf erkant./ diu swert ûf hôhe ûz der hant/ wurfen dicke die recken:/ si wandelten die ecken./ | |
| enbieten/ Artûse, daz er næme war/ daz kein ander man ûz sîner schar/ gein im kœm durch vehten,/ daz er im | |
| ir mîn œheim sît:/ durch triwe scheidet disen strît."/ ___Artûs ûz wîsem munde/ sprach an der selben stunde/ "ôwê, liebiu niftel | |
| niemen stên./ welt ir, ich heize fürder gên/ daz volc ûzen snüeren./ wil mîne frouwen rüeren/ solch ungenâde umb ir trût,/ | |
| dar_an er geschriben vant/ von dem der minnen kunde,/ waz ûz sîn selbes munde/ Gramoflanz der stæte sprach./ Artûs an dem | |
| mîner freuden jehn?"/ //___Artûs der wîse höfsche man/ gienc her ûz zuo den kinden sân:/ er gruozte si, dô er si | |
| Bêne unt diu zwei kindelîn/ ze Rosche_Sabbîns riten în,/ anderhalp ûz da’z her lac./ done gelebte nie sô lieben tac/ Gramoflanz, | |
| hât diu minne an mir getân?/ nu bin ich doch ûz minne erborn:/ wie hân ich minne alsus verlorn?/ sol ich | |
| freude gern:/ got gebe freude al disen scharn:/ ich wil ûz disen freuden varn."/ ___er greif dâ sîn harnasch lac,/ des | |
| von sîns vater galme er lebendec wirt./ dise zwêne wârn ûz krache erborn,/ von maneger tjost ûz prîse erkorn:/ si kunden | |
| wirt./ dise zwêne wârn ûz krache erborn,/ von maneger tjost ûz prîse erkorn:/ si kunden ouch mit tjoste,/ mit sper zernder | |
| zim erholte./ ___mit kunst si de arme erswungen:/ fiurs blicke ûz helmen sprungen,/ von ir swerten gienc der sûre wint./ got | |
| die er mit swertes schimpfe erranc,/ dâ fiwer von slegen ûz helmen spranc,/ vor Pelrapeire an Clâmidê./ Thabronit und Thasmê,/ //Den | |
| rîche/ der sprach dô höfschlîche,/ en franzois daz er kunde,/ ûz heidenischem munde/ "ich sihe wol, werlîcher man,/ dîn strît wurde | |
| dâ mit er und al sîn her/ gein dem lande ûz dem mer/ lantveste nâmen,/ dâ si zein_ander quâmen./ ___anderstunt si | |
| in beiden samt gewant:/ daz was für tiwer kost erkant:/ ûz Gâwâns kamer truoc manz dar./ dô kômen frouwen lieht gevar./ | |
| zebrast./ dô tet er kranker vorhte schîn:/ er warf verr ûz der hant daz sîn./ er vorhte et an mir sünde,/ | |
| sehn:/ wan ir sult wunder an im spehn./ er vert ûz grôzer rîcheit:/ sîniu wâpenlîchiu kleit/ nie man vergelten möhte:/ deheiner | |
| prîses gihe/ mînem vater, den ich hân verlorn:/ der was ûz rehtem prîs erborn."/ ___der Wâleis sprach "ir sult noch sehn/ | |
| dise êre uns erbôt,/ daz wir dich hie gesehen hân./ ûz heidenschaft gefuor nie man/ ûf toufpflegenden landen,/ den mit dienstlîchen | |
| sah man alsus tuon./ er prüevete kostenlîche/ ein tavelrunder rîche/ ûz eime drîanthasmê./ ir habet wol gehœret ê,/ wie ûf dem | |
| sehste Alkitêr,/ und uns der næhste Alkamêr./ ich ensprichez niht ûz eime troum:/ die sint des firmamentes zoum,/ die enthalden sîne | |
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