Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| in sorge erbiten."/ //___Parzivâln ir mæres niht verdrôz./ durch liebe ûz sînen ougen vlôz/ wazzer, sherzen ursprinc./ dô sprach er "frouwe, | |
| freuden schiet,/ gewâpent wol gein strîtes wer./ ame dritten tage ûzs heidens her/ wart ze Jôflanze brâht,/ sô grôzer gâb wart | |
| sô wünneclîch,/ ir decheins schœn was der gelîch,/ die Anfortas ûz siechheit truoc./ got noch künste kan genuoc./ ___da ergienc dô | |
| tagt, dô vant er lieben funt,/ manec gezelt ûf geslagen./ ûzem lant ze Brôbarz, hôrt ich sagen,/ was vil banier dâ | |
| tragn./ er begunde och al den frouwen sagn/ daz se ûzme gezelte giengen./ si tâtenz, dô si enpfiengen/ ir hêrrn von | |
| ouch dâ für sach tragn den grâl./ ein gesiz vor ûz gehêret was,/ dâ Feirefîz unt Anfortas/ bî dem wirte solde | |
| noch ze kalt./ dâ stuont ein grâwer priester alt,/ der ûz heidenschaft manc kindelîn/ och gestôzen hête drîn./ ___der sprach "ir | |
| magt dâ weinen niht vermeit./ //___Si muosen machen niwe slâ/ ûz gegen Carcobrâ./ dar enbôt der süeze Anfortas/ dem der dâ | |
| gote diu valsches âne:/ diu ander Herzeloyde hiez,/ diu valscheit ûz ir herzen stiez./ sîn swert und rîterlîchez lebn/ hete Trevrizent | |
| si rach./ einen hof sir landes hêrren sprach./ manc bote ûz verrem lande fuor/ hin zir: die man si gar verswuor;/ | |
| fibir vnd bit vmme wyn, so machstu ym wyn machin vz pflumen, di do dorre sint vnd in wassir wol gesotin. | |
| stoz is in den wyn, vnd czuch is gliche her vz. Di bloze, di do sich do agit odir bewisit sam | |
| von der physonomie/ Zu mir in war gesichtes wis/ Komen uz himels paradis/ Vil manig schone frawe nam./ Ieglicher wol die | |
| iſt, wan der iſt niht me nvr alſ vil aſchen vʒ im werden mach. Vnd div tvgent iſt beʒeichent bi dem | |
| an igelichem fvʒʒe driv hvndert mvͤnde vnd ʒivht den man vʒ dem ſchefe in daʒ waʒʒer niht dar vmb daʒ er | |
| auch dv diner minne: So ſi welle ʒe den avgen vʒ einen ſchonen menſchen ſehen, verlege ir den wech, ſo ſi | |
| verlege ir den wech, ſo ſi welle ʒe den oren vſ von vpicheit horen, ſo ſi welle ʒe dem mvnde vʒ | |
| vſ von vpicheit horen, ſo ſi welle ʒe dem mvnde vʒ vpichlichen choſen, $t ſo verrvn ir den wech. Laſt dv | |
| haiʒʒeſt tvͦn, daʒ ſol man enphahen reht alſ ob eʒ vʒ minem mvnde gienge.’ Daʒ ander, wir ſulen auch leben mit | |
| vur si wol drû tûsint. dô sprach die kunigin: "Irwelit ûz û, die die allir wîsistin sîn, unt die kumin vur mich | |
| sagin. dô er virschiet unt bigrabin wart, dô flôz olei ûzze dem marmilsteine, dâ er unde lac. swelich mensche dâ mite | |
| grôzime lîchte alse mit einime blicke unt stîz die ture ûzze deme angin unt gienc dar în unt sprach: "wîse mir | |
| bilde, daz dar ane stûnt. ce einim mâle gienc er ûzeme hûs unt sprah zû deme bilde: "Nicolâe, hûte wol dâ | |
| mêr gesêhe. alsô fûrin sie inwec, die zouberêre, unt fluhin ûzze deme lante unt vûrin in daz lant ce Babylônie. S$. | |
| gotes vorcht diu vertribet diu hochvart und ledigt den menschen us dem andern bante da mit in der tiufel zů sinem | |
| der fleuhet werltlich geluͤst, den lediget auch diu hilig minn auz dem dritten bant da mit in der tiufel zů sinem | |
| blůt unsers herren des hiligen Christes daz an dem chruͤtze auz siner sitten ran uz des tiufels gewalt erloͤset wart und | |
| hiligen Christes daz an dem chruͤtze auz siner sitten ran uz des tiufels gewalt erloͤset wart und mit dem wazzer daz | |
| des tiufels gewalt erloͤset wart und mit dem wazzer daz auz der selben siten ran von ir suͤnden errainet und erwaschen | |
| si die guten rede da von man gebezzert mach werden auz den buchen der heiligen lerær ze sammen lesent, daz aver ander | |
| urtail und alle menschen die ie wurden $t die erstent auz den grewern und choment fuͤr in. alle menschen die ie | |
| sein gemæheln haim wolt fuͤren von diser Babylonia hintz Jerusalem, uz den selben banden diser werlt hintz den ewigen genaden. Owe | |
| hantstarcher, wan er dem tiufel an gesigt hat und uns auz siner gewalt erledigt hat; er ist auch der man des | |
| heilig gotes wort niht widerreden mohten daz der hilig gaist auz sinem munde sprach, do vingen si in und furten in | |
| sinem munde sprach, do vingen si in und furten in auz der stat und stainten in. do si in gewurffen, daz | |
| so haimlich, daz er in auf siner brust lainen lie. uz der selben brust chom im diu goͤtlich wishait da von | |
| von dirr werlt. da sach man daz himelbrot daz es auz dem grabe gie, daz vindet man noch da. in dem | |
| auch ist der tach hiut daz sant Johans wider chom uz dem ellende da er durch daz gotes wort versendet wart. | |
| umb chom unser herre in dis werlt, daz die gedanch uz manigem hertzen eroffent wuͤrden. $t vor unsers herren geburt do | |
| chindelin wær der war gotes sun der si ledigen solt uz des tiufels gewalt. Nu haben wir wol vernomen wie væterlich | |
| die ostern, wan ez waz gewonheit daz si ze ostern uz allem dem lant ze Jerusalem chomen und ir opfer dar | |
| mit drin vil herlichen sachen: die drie chuͤnige chomen verre auz andern landen und an betten in, er warde auch an | |
| daz auch der geweltig chuͤnich geborn wær und huben sich auz ir lant hintz Jerusalem, wan diu stat der juden houpstat | |
| tet er ditz dinch. do des weins zeran und er uz dem wazzer den edeln wein hiez werden, do vestent er | |
| bringet, also sein wir von den genaden des hiligen chruͤzes us der werltlichen vraiz hintz dem stade des himelriches gefuͤret, da | |
| hiliger tot an dem fron chruͤtz da mit er uns auz der freiz diser werlt und auz dem gewalt des tifels | |
| da mit er uns auz der freiz diser werlt und auz dem gewalt des tifels erledigt hat an dem abent, an | |
| die læut: ‘herre, wildu, wir gen und brechen daz unchraut auz dem waitz.’ do sprach er: ‘niht, lat ietweders wachsen untz | |
| si uns strafent umb unser suͤnt. si chratzent die dorn auz dem akcher, so si uns ratent und uns dar zů | |
| chom daz prot von himel, uns gab got daz wazzer uz dem herten stein. diu gehaize von dem hiligen Christo diu | |
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